Autor: Meike Streith

Besser sehen durch Augentraining?

Unsere Augen vollbringen täglich Hochleistungen, heute mehr denn je. Hielt früher der häufigere Blickwechsel zwischen nah und fern Muskeln und Linse auf Trab, besteht der Alltag vieler Menschen heute durch den Blick auf den Bildschirm. Gezielte Übungen sollen helfen, nach einer Weile besser zu sehen, versprechen Sehtrainer. Doch: Wenn das so einfach wäre, warum machen das nicht alle? Hilft Augentraining gegen Fehlsichtigkeit?

Augentraining wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt und wird bis heute in verschiedenen Fällen als therapeutische Maßnahme angewendet – zum Beispiel bei hohem Sehstress, Sehfehlern oder Sehstörungen. Verschiedene Übungen für die Augen sollen unter anderem für Entspannung von gestressten Augen sorgen, im Rahmen einer sogenannten orthoptistischen Therapie Seh- und Augenfunktionsstörungen beheben und sogar zur Vorbeugung von Kurzsichtigkeit sowie Verbesserung einer bestehenden Fehlsichtigkeit beitragen. In der Augenheilkunde ist die Wirksamkeit der Übungen zum Teil umstritten.

Sehschwächen sind beispielsweise abhängig von der Länge des Augapfels, der Elastizität der Linse oder der Krümmung der Hornhaut. Sie treten aufgrund einer genetischen Veranlagung auf oder stellen sich im Laufe des Lebens ein. Sehtraining ist deshalb vor allem für Kinder und Jugendliche relevant, deren Auge sich im Wachstum befindet. Das Verbessern oder „Abtrainieren“ von Sehschwächen ist nicht realistisch. Sehr wohl aber kann durch gezieltes Training der Anstieg einer Fehlsichtigkeit verzögert oder gar gestoppt werden.

Bei erhöhtem Sehstress und bei verschiedenen Sehstörungen hat sich Augentraining ebenso als eine wirksame Behandlungsmethode erwiesen – vor allem in Kombination mit anderen therapeutischen Maßnahmen. Die Orthoptik, oft auch Sehschule genannt, ist ein Spezialgebiet der Augenheilkunde, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Augenbewegungsstörungen, Augenzittern oder einer Sehschwäche behandelt werden. Hierbei setzen Orthoptisten verschiedene Untersuchungs- und Therapieformen ein. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehört auch eine Anleitung, wie man die Augen richtig trainieren kann. Das Augentraining wird dann meist von den Patienten ergänzend zur augenheilkundlichen Behandlung selbstständig zu Hause durchgeführt.

Viele Menschen verbringen heute einen Großteil des Tages vor dem Bildschirm ihres Computers, Smartphones oder Tablets. Das strengt die Augen an und führt häufig dazu, dass sich die überlasteten Sehorgane müde, trocken und gereizt anfühlen. Einfache Entspannungsübungen machen das Sehen auf Monitore und Displays erträglicher. Dazu reicht es schon, regelmäßig mindestens zehn Sekunden hintereinander zu blinzeln oder mittels der 20-20-20-Regel alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf Objekte zu schauen, die mindestens 20 Meter weit entfernt sind.

Plötzlich auftretende Beschwerden oder anhaltende Sehprobleme sollten natürlich immer von einem Augenarzt abgeklärt werden.

Übrigens: Vor allem online kursieren mittlerweile zahlreiche unseriöse Angebote zum Thema Augentraining. Häufig wird versprochen, dass man sich die Fehlsichtigkeit einfach wegtrainieren kann. Wissenschaftlich lässt sich dies keinesfalls stützen. Augentraining kann dennoch durchaus erfolgreich sein, wird es richtig und mit professioneller Unterstützung angewendet. Gerne beraten wir Sie vor Ort zu den Möglichkeiten von Augentrainings für Sie oder auch Ihre Kinder.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Brillen-Bastelaktion für Groß und Klein

Liebe Kunden, liebe Freunde,
Sie und Ihre Kinder haben sicher gerade mehr Zeit als sonst. Unser Tipp: Nutzen Sie diese Zeit und werden Sie kreativ. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie mit ein paar einfachen Handgriffen Ihre eigene Brille basteln können. Zugegeben – die Brillen sind zwar nicht zur Sehkorrektion geeignet, aber der Spaßfaktor ist umso größer. Bemalen, Schmücken, Bekleben – alles ist erlaubt.
Viel Spaß beim Basteln. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

ZUR ANLEITUNG

Brillentrends 2021

Die Aussichten auf die neuen Brillentrends 2021 sind atemberaubend. Geprägt von Gegensätzen und einem Hauch Vintage freuen wir uns auf auffällige Kunststoff-Rahmen in facettenreicher Schildpatt-Optik, auf Ultraslim-Brillen und Retro-Fassungen oder auf Modelle in Naturtönen – Ein weites Feld zum trendigen Toben.

Die Mode feiert den Minimalismus mit zurückhaltenden Looks. Ergänzend dazu punkten Schildpatt-Brillen in hellen Creme- und Karamelltönen. Das klassische Havanna-Muster wirkt mondän, extravagant und elegant zugleich. Breite Acetat-Rahmen setzen den Schildpatt-Print optimal in Szene, da sie genügend Raum für die auffällige Musterung bieten. Wer es etwas dezenter mag, greift zu dünnrandigeren oder (halb-)transparenten Modellen.

Wer den auffälligen Look liebt, der findet in den voluminösen Bold Acetat-Fassungen sein Must-Have 2021. Die glänzenden, matten, milchigen oder transparenten Modelle mit dicken bis ultradicken Acetat-Rahmen ziehen mit Theatralik alle Blicke auf sich. Die Sonnen- und Korrektionsbrillen sind mit auffälligen Mustern, extravaganten Formen oder mit aufwendigen Details ausgestattet und sorgen so für optische Highlights.

Auch Fans von Zurückhaltung und Minimalismus kommen dieses Jahr auf ihre Kosten. Ultraslim-Modelle bilden den filigranen Gegenpol zu den Bold Acetat-Brillen. Die fein gearbeiteten Rahmen scheinen förmlich mit der Oberfläche der Brillengläser zu verschmelzen. Vor allem Edelstahl- und Titanfassungen bieten bei gefühlt schwerelosem Gewicht extreme Stabilität und Flexibilität. Die hauchzarten, leichten Modelle gibt es sowohl in runden als auch eckigen Formen, in vielen angesagten sowie klassischen Farben. In Gold, Silber oder Schwarz fügen sich die Brillen in jeden Stil ein.

Back to Nature – die Natur spielt eine große Rolle bei der diesjährigen Eyewear-Mode. Die Modelle orientieren sich an natürlichen Farben sowie Mustern und bringen eine gewisse Ruhe in unsere Outfits. Die Farbpalette reicht von Ocker, Rost-, Sand- und Karamelltönen bis hin zu Taupe und Terrakotta. Zu den harmonischen Farben gesellen sich Muster angelehnt an Naturmaterialien wie Holz, Kork, Stein, Moos und Sand. Diese Farbtöne lassen sich mühelos stylen und kreieren einen eleganten Look.

Moderne Retro-Brillen bilden bei den Trends weiterhin eines der Top-Themen. Klassische Formen werden durch stylische Designelemente ergänzt. Egal ob raffinierte Materialkombinationen, architektonische Linienführung, ungewöhnliche Doppelstege oder auffällige Cateye-Formen – die neuen Retro-Brillen sind Avantgarde pur!

Color up your Life! Die Sonnenbrillen 2021 treiben es bunt. Die Kunststoff-Fassungen mit auffallenden Mustern und opulenten Bügeln sind ein Garant für gute Laune. Die Sonnenbrillen gibt es von rund bis eckig, von schmal bis oversized, mit markanten Formen und starken Kontrasten. Bunte Shades signalisieren Lebensfreude und leuchten in allen Farben. Damit wird jeder Style zum Statement.

Haben Sie nun Lust bekommen, die Brillentrends 2021 einmal selbst zu probieren? Natürlich freuen wir uns, Ihnen die neuen Styles bei uns vor Ort präsentieren zu dürfen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin zum Stöbern – wir beraten Sie ausgiebig, welcher der Trends Ihrem Typ gerecht wird.

Beitrag und Bilder: Rocktician.com

Der Weg zur ersten Kontaktlinse

Kauft man eine neue Brille, ist der Weg dahin für viele klar: Der Optiker vor Ort misst die individuelle Sehstärke und bespricht Gläser und Fassung. Doch wie läuft das Ganze bei Kontaktlinsen ab?

Entscheidet man sich für Kontaktlinsen, ist es ratsam, einen Termin bei seinem Optiker vor Ort auszumachen. Für die sogenannte Erstanpassung wird genügend Zeit eingeplant, um die verschiedenen Linsenarten zu erklären, über die Anforderungen und Wünsche sprechen zu können und ausführlich die korrekte Handhabung zu üben.

Zu Beginn der Anpassung werden die eigenen Sehstärken bestimmt, um einen ersten Anhaltspunkt zu erhalten, welche Kontaktlinsen in Frage kommen. Nicht jede Linse ist auch in allen Stärken verfügbar. Anschließend wird mit einem Keratografen die Hornhaut vermessen. Dabei wird eine Art Landkarte der Augenoberfläche erstellt. Aus dieser können alle benötigten Parameter zur Bestimmung der besten Linsenform abgelesen werden. Bei der Untersuchung des vorderen Augenabschnittes mittels der Spaltlampe und verschiedener Tests wird geprüft, ob das Auge gesundheitlich für Kontaktlinsen geeignet ist und wie sich der Tränenfilm zusammensetzt. Dies sind entscheidende Faktoren, die den Tragekomfort der Linse später erheblich beeinträchtigen können.

Da es verschiedene Linsenarten gibt, die unterschiedlich behandelt oder getragen werden, interessieren sich Kontaktlinsenspezialisten sehr für den vorgesehenen Nutzungsbereich der Linsen. Sollen sie nur gelegentlich beim Ausüben von Hobbys getragen werden, oder ersetzen sie eine vorhandene Brille komplett? Ausgehend von diesen Informationen und unter Berücksichtigung der vorab ermittelten Messdaten wird eine Probelinse bestimmt.

Bei weniger speziellen und weichen Kontaktlinsen kann es sein, dass die gewählte Probelinse bereits vor Ort im Lager verfügbar ist. In diesem Fall wird direkt gemeinsam mit dem Anpasser das Auf- und Absetzen geübt, damit anschließend das ‚Probelaufen‘ stattfinden kann. Dabei kann ein erstes Gefühl für die Linsen entwickelt werden und hinterher lässt sich bereits etwas über den Sitz der Kontaktlinse sagen. Sind die Linsen nicht gleich verfügbar, wird ein neuer Termin ausgemacht und die Probelinsen werden bestellt.

Bis die perfekte Linse gefunden wurde, kann etwas Zeit vergehen und möglicherweise werden verschiedene Varianten ausprobiert. Daher ist ein Ansprechpartner in der Nähe sehr wichtig. Er steht bei Fragen zur Verfügung und man kann später seine Linsen, das passende Pflegemittel und benötigtes Zubehör dort nachkaufen.

Die Anpassung der ersten Kontaktlinse ist häufig einfacher als anfangs gedacht. Individuell angepasste Kontaktlinsen und darauf abgestimmte Pflegemittel legen den Grundstein für langes und gesundes Linsentragen. Wir beraten Sie kompetent und umfangreich und finden die perfekte Lösung für Sie.

 

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Die Augen – das Frühwarnsystem unseres Körpers

Augen, so sagt man, sind die Fenster zur Seele. An ihnen lässt sich nicht nur unser Gemüt ablesen. Sie verraten eine Menge über unseren Gesundheitszustand und fungieren als eine Art Frühwarnsystem unseres Körpers für bestimmte Krankheiten.

Hinweise auf manche Krankheiten lassen sich in einigen Teilen des Auges erkennen. Selbst entdecken kann man dabei aber nur die wenigsten. Für die meisten Auffälligkeiten bedarf es entsprechender Instrumente beim Augenarzt. Insbesondere die Untersuchung der Netzhaut, Aderhaut und des Sehnervs liefern Indizien auf bestimmte Krankheiten.

Diabetes ist eine der Krankheiten, die durch Symptome an den Augen entdeckt werden kann. Durch eine mangelnde Versorgung mit Sauer- und Nährstoffen können Blutgefäße geschädigt werden. Erweiterte, poröse oder verengte Blutgefäße treten bei Diabetikern somit ebenfalls in der Aderhaut des Auges auf.

Auch rheumatische Erkrankungen lassen sich bereits in frühen Stadien an den Augen erkennen. Dabei können dauerhaft gerötete, schmerzende und tränende Augen sowie entzündliche Veränderungen der Augen erste Anzeichen von Rheuma sein. Zusätzlich kann es zu beeinträchtigter Sicht und erhöhter Lichtempfindlichkeit kommen.

Ähnlich wie bei Rheuma greift sich der Körper bei der chronischen Erkrankung Multiple Sklerose selbst an. Er zerstört die Ummantelungen der Nervenfasern. Das führt zu Funktionsstörungen. Die Folgen sind meist schubweise verminderte Sehschärfe und Probleme bei den Augenbewegungen. Sehr ähnliche Symptome beobachtet man auch bei Autoimmunerkrankungen wie der Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow.

Wenn sich auf der Hornhaut weiße Kringel abzeichnen oder an den Augenlidern weiße oder gelbe Knötchen zu sehen sind, können das Anzeichen für eine Störung des Fettstoffwechsels und einen erhöhten Cholesterinwert sein – ein möglicher Hinweis auf ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko.

Als weitverbreitete Volkskrankheit ist der Bluthochdruck bekannt. Er schädigt die Gefäße, auch im Auge. Tückisch daran ist, dass ein zu hoher Blutdruck keine Schmerzen verursacht. Vielen Betroffenen ist somit über lange Zeit nicht bewusst, dass ihr Blutdruck erhöht oder gar zu hoch ist. Wenn der Augenhintergrund auffällig ist, kann das auf Probleme in weiteren Blutgefäßen hinweisen. Der Zustand der Gefäße im Auge erlaubt ebenfalls Rückschlüsse auf den Hirndruck und die Durchblutung. Dadurch kann das Risiko für einen Schlaganfall abgeschätzt werden.

Eine gelblich gefärbte Bindehaut ist ein typisches Symptom für Gallen- oder Lebererkrankungen. Eine Unterfunktion oder eine Entzündung der Leber (Hepatitis) lassen sich an den Augen erkennen. Ursache dafür ist der zu hohe Anteil von Bilirubin im Blut, den die Leber nicht mehr abbauen kann. Er lagert sich in den Blutgefäßen ab und sorgt für die Gelbfärbung der Haut und der Augen. Bilirubin ist ein Abfallprodukt von Hämoglobin – dem roten Farbstoff unseres Blutes.

Wie Sie sehen, geben unsere Augen eine Menge Auskunft über unseren restlichen Körper. Vorbeugend kontrollieren wir Ihre Augen gerne regelmäßig auf Auffälligkeiten oder Veränderungen und leiten Sie bei Bedarf an Ihren Augenarzt weiter. Wir beraten Sie gerne bei einem persönlichen Treffen.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: AdobeStock

Digitalen Sehstress vermeiden

Der Tag im Office war lang, auf dem Heimweg in der U-Bahn werden noch letzte Mails geschrieben. Dann zuhause wird privat gesurft, während gleichzeitig die Lieblingsserie läuft. Computer, Smartphone, Tablet, TV – Unser Sehverhalten hat sich im Zuge des digitalen Alltags stark verändert. Unsere Augen aber stammen noch aus einer anderen Zeit. Für sie bedeutet der stundenlange Blick in kurze Distanzen Schwerstarbeit.

Gutes Sehen am Arbeitsplatz ist enorm wichtig und stellt Lebensqualität und Leistungsfähigkeit sicher. Wer nur mit Mühe das Monitor-Bild oder die Display-Anzeige erkennen kann, bekommt das auf Dauer zu spüren. Typische Folgen einer nicht optimalen Sehversorgung am Arbeitsplatz sind brennende, tränende oder juckende Augen. Auch Trockenheit oder Lichtempfindlichkeit werden häufig empfunden. Darüber hinaus wird der Körper oft mit Fehlhaltungen und schließlich Nacken- und Rückenproblemen konfrontiert. Ist das Sehen nicht optimal ausgerichtet, versucht der Körper dies zu korrigieren.

Im Büro kommen mehrere Faktoren zum Tragen, die nicht besonders förderlich sind für das gute Sehen. Am Bildschirm wird bis zu 75% weniger geblinzelt. Der Lidschlag entfernt Fremdkörper aus den Augen und befeuchtet die Hornhaut. Die ohnehin also schon nicht ordentlich mit Tränenflüssigkeit versorgten Augen sind dann noch der Klimaanlagen-Belüftung ausgesetzt. Dadurch fühlen sich die Augen trocken an. In der Folge klagt fast jeder Vierte über müde Augen am Arbeitsplatz.

Auf die Augen muss also Verlass sein, wenn man die digitale Welt entspannt und gleichzeitig in vollen Zügen erleben möchte. Der Kontrolle des Sehvermögens sollte also eine hohe Priorität eingeräumt werden, wenn Sie Bildschirme und Displays häufig nutzen. Darüber hinaus haben die Brillenglas-Hersteller bereits auf die neuen Anforderungen reagiert. Spezielle Entspiegelungen filtern die erwiesenermaßen schädlichen blauvioletten Strahlen aus dem Licht und schützen somit unsere Augen.

Vor allem aber gibt es zahlreiche Brillenglasdesigns, die explizit für die Arbeit an Desktop, Tablet, Smartphone & Co. entwickelt wurden. Werden diese Gläser fachmännisch angepasst und optimal bemessen, erhält der Träger maximalen Sehkomfort. Auf diese Weise wird eine sehr wichtige Grundlage für dauerhaft angenehmes Arbeiten geschaffen.

Eine für den Arbeitsplatz angepasste Brille kann noch mehr, denn im erweiterten Nahbereich befinden sich nicht nur unsere Bildschirme. Eine solche Brille ist auch perfekt für Hobbies, wie beispielsweise Kartenspielen, Zeichnen, Lesen und vieles mehr. Wir beraten Sie gerne!

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pixabay

Eine Kamera im Kopf

Unsere Augen sind Meister in dem, was sie tagtäglich vollbringen. Sie helfen uns nicht nur dabei, uns zu orientieren. Sie lassen uns auch Farben und Details wahrnehmen, die uns faszinieren. Um besonders wichtige Momente festhalten zu können, schießt man gerne ein Foto. Aber warum sind diese Bilder nicht so beeindruckend wie die Realität? An das Wunder Auge kommt keine Kamera heran.

Wir laufen durch die Welt und blicken kontinuierlich umher. Unsere Blicke schweifen von einer Kulisse zur anderen. Meist ist uns gar nicht bewusst, was unsere Augen für eine Meisterleistung vollbringen müssen, um uns diese Augenblicke zu ermöglichen.

Damit die Oberfläche der Hornhaut gut befeuchtet und glatt bleibt, blinzeln wir ganz von allein. Man könnte meinen, wir schießen jedes Mal ein Foto, wenn wir die Lider schließen. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren wären das 640 Millionen Bilder. Eine Kamera schafft bei normaler Lebenszeit nur durchschnittlich 150.000 Fotos.

Vergleicht man die menschliche Augenlinse mit der Kameralinse, liegt der größte Unterschied in deren Bewegung. Möchte der Mensch ein Objekt scharf sehen, verändert die Linse aufgrund von Muskelbewegungen vollautomatisch ihre Form. Eine Kamera kann dies nicht. Hier muss der Fotograf die Linse manuell vor und zurückbewegen, um die benötigte Schärfe zu erreichen. Im Gegensatz dazu können Augen nicht zoomen. Will man ein Objekt vergrößert betrachten, muss man näher herantreten. Objektive mit Zoomfunktion haben hier einen Vorteil.

Trifft viel Licht auf das Auge, reagiert es sofort und die Pupille zieht sich zusammen. Dieser Reflex bewirkt, dass die Netzhaut nicht zu viel Licht auf einen Schlag abbekommt und geblendet wird. An einer Spiegelreflexkamera gibt es hierfür Blendenlamellen, welche manuell geöffnet oder geschlossen werden können. So wird auch hier eine Überbelichtung des Bildes verhindert. In der Dunkelheit gilt: Je größer die Pupille/Blende, desto weniger Licht wird zum Sehen benötigt. Ein Beispiel: Eine Katze kann, im Vergleich zu uns Menschen, bei 6-mal weniger Licht im Dunkeln noch sehen.

Bei der Kamera hat man durch die Wahl eines Fischaugenobjektives die Möglichkeit, einen Bildwinkel über 180° zu erreichen. Allerdings sind hier die Abbildungen am Rand nicht realitätsgetreu dargestellt. Das Auge hat einen maximalen Bildwinkel von 170°. Diesen Winkel erreicht es, wenn man die Peripherie mit einbezieht, in der aber kein dreidimensionales Sehen mehr besteht. Sind die Augen weiter außen am Kopf, wie bei Pferden oder anderen Beutetieren, dann haben sie einen Blickwinkel bis 195°. Durch diese Positionierung ist das 3D-Sehen aber deutlich eingeschränkt und für Menschen undenkbar.

Die Entwicklung der Kameralinsen kommt immer näher an unsere Augen heran. Schon jetzt können mit bestimmten Einstellungen und dem passenden Objektiv sehr natürliche Seheindrücke in Bildern eingefangen werden. Probieren Sie’s aus. Und wenn Sie mehr über das Sehverhalten des Auges erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne an.

 

Beitrag: Rocktician.com, Fotos: Pexels.com

Endlich wieder raus!

*Unser Sommerbonus in Höhe von 30,00 € wird ab einem Warenwert von 150,00 € verrechnet. Keine Barauszahlung, keine Kombination mit anderen Aktionen. Gültig bis 30.08.2020. Einzulösen in den Optiker Meise-Geschäften im GablenzCenter und der Straße der Nationen.

 

Wir alle haben nicht ganz einfache Zeiten hinter uns und im Hinblick auf den bevor­stehenden Sommer sollte unser Motto sein:

Sommer ist, was wir daraus machen!

Genießen Sie, ohne in die Ferne schweifen zu müssen. Mal ganz im Hier und Jetzt sein – wörtlich wie wirklich: Statt Power-Sightseeing am Ende der Welt, lieber „Schätze“ und neue Lieblingsplätze in der Heimat entdecken. Statt in teure Wellnesstempel zu reisen, den eigenen Garten oder Balkon in ein Wohlfühlparadies verwandeln. Unser Beitrag dazu:

Sonnen- und Korrektionsbrillen mit 100 % UV-Schutz, modische Brillen­fassungen und Gläser in Ihrer Sehstärke für den besten Blick auf den Sommer, Kontaktlinsen und Sportbrillen für unkomplizierte Freizeit-Highlights, damit sich jeder Tag wie Urlaub anfühlt!

Wir schenken Ihnen einen Sommer-Bonus von 30,00 Euro* für Ihren nächsten Einkauf bei uns, denn es sind die kleinen Momente, die glücklich machen. Kommen Sie bald bei uns vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen wunderbar entspannten Sommer.

Ihre Teams von Optiker Meise im GablenzCenter und der Straße der Nationen 36.

 

Entspannt Arbeiten im Homeoffice

Corona hat den Arbeitsalltag erheblich verändert. Bereits jeder zweite Mitarbeiter erledigt ganz oder teilweise seinen Job im Homeoffice, jeder fünfte erstmals seit der Pandemie. Wir geben Ihnen Hinweise, wie man die Augen dabei vor zu großer Belastung schützt und Tipps für ein entspanntes Arbeiten von zu Hause.

Auch wenn die Corona-Pandemie einmal bewältigt sein wird, werden Online-Meetings und das Arbeiten im Homeoffice an Bedeutung gewinnen. Selten ist der heimische Arbeitsplatz dabei so optimiert wie im Büro. Neben der richtigen Sitzposition ist der komfortable Blick auf den Bildschirm Voraussetzung für gesundes Arbeiten.

Etwa 17 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland am Bildschirm, nur neun Prozent der überwiegend Alterssichtigen sind mit einer optimalen Sehhilfe für den Arbeitsalltag versorgt. In der Regel tragen sie Gleitsicht- oder Lesebrillen, die allerdings nicht komfortabel genug für die digitalen Sehanforderungen sind. Eine Lesebrille funktioniert am PC meist nur, solange der Nahzusatz noch relativ gering ist. Bei höherer Leseunterstützung ist nur noch die Tastatur gut erkennbar, der Bildschirm verschwimmt jedoch. Gleitsichtbrillen bieten zwar ein stufenloses Sehen in allen Entfernungen, beim Blick auf den Monitor muss allerdings der Kopf stärker angehoben werden, um die richtige Sehzone für den Bildschirmabstand zu erwischen – auf längere Dauer eine unbequeme Körperhaltung, die unter Umständen zu Rücken- und Nackenbeschwerden führen kann. Abhilfe schaffen sogenannte Bildschirmbrillen. Der untere Bereich der Brillengläser ist auf den Abstand zur Tastatur optimiert, der obere Bereich dient der Bildschirmdistanz. Arbeitgeber sind grundsätzlich dazu verpflichtet, zumindest einen Teil der Kosten für eine Bildschirmbrille zu übernehmen. Dazu ist meist eine Bescheinigung notwendig, die bestätigt, dass die Alltagsbrille nicht als Arbeitsplatzbrille geeignet ist.

Es ist nicht nur für den Körper wichtig, zwischendurch bewegte Pausen einzuplanen. Gönnen Sie ebenfalls Ihren Augen einen Moment der Erholung und lösen Sie immer wieder einmal den Blick vom Bildschirm. Hilfreich kann dabei die 20-20-20-Regel sein: Alle 20 Minuten schaut man für 20 Sekunden auf Objekte, die mindestens 20 Meter entfernt sind. So beugt man der Blickmonotonie vor und die Augenmuskeln entspannen sich. Bei der Bildschirmarbeit sinkt die Frequenz des Lidschlages. Man ist häufig so konzentriert, dass man das Blinzeln schlichtweg vergisst. Um dennoch für eine gute Benetzung der Augenoberfläche mit Tränenflüssigkeit zu sorgen, kann schon ein Post-it am Bildschirm an häufigeres, bewusstes Blinzeln erinnern.

Um zudem trockenen, müden und gereizten Augen vorzubeugen, lüften Sie regelmäßig. Frische Luft erhält nicht nur die Konzentration, sondern tut auch den Augen gut. Nutzen Sie die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang, damit Stoffwechsel und Kreislauf in Schwung kommen. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wenn sich die Augen trotz allem trocken und gereizt anfühlen, sind Tränenersatzmittel eine gute Möglichkeit, um die Beschwerden zu lindern.

Auch im Homeoffice sollte der Arbeitsplatz unter Berücksichtigung ergonomischer Gesichtspunkte eingerichtet werden. Der Bildschirm wird dabei quer zur Fensterfläche und Deckenbeleuchtung angebracht. Vermeiden Sie Reflexionen auf der Bildschirmoberfläche und verhindern Sie so Blendung. Der Monitor sollte zudem nicht zu hoch stehen. Idealerweise fällt der Blick etwas schräg nach unten auf den Bildschirm. Die Anschaffung eines rückenschonenden Schreibtischstuhls macht das Arbeiten zu Hause ebenfalls komfortabler.

Sie möchten die perfekten Bedingungen für das Arbeiten im Homeoffice schaffen und benötigen eine Bildschirmbrille? Vereinbaren Sie noch heute Ihren Termin für eine persönliche Beratung. Wir prüfen Ihre Sehleistung speziell für Ihre individuelle Sehentfernung und statten Sie mit der optimalen Brille für Ihren Arbeitsalltag aus.

Beitrag: Rocktician.com, Bilder: Pexels

Gutes Sehen in Deutschland und der Welt

Bei der Auswahl von Korrektionsmöglichkeiten kommt vielen Menschen an erster Stelle die Brille in den Sinn. Doch gewinnt die Kontaktlinse eventuell allmählich an Beliebtheit. Gelten nur die Deutschen als Linsen-Muffel? Oder gilt das auch für Europa und die Welt?

Seit jeher gilt eine Brille als die klassische Möglichkeit, eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Immerhin kann sie gleichzeitig als Accessoire genutzt und modisch in Szene gesetzt werden. Doch das ist nicht jedermanns Sache. Daher bieten Kontaktlinsen eine gute Alternative. Nach Schätzungen der WHO mussten sich bereits mehr als eine Milliarde Fehlsichtige weltweit zwischen Brille und Kontaktlinse entscheiden.

Für die einen ist eine Brille ein echtes Schmuckstück. Die Vielfalt an Form- und Farbkombinationen macht es möglich, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und die eigene Persönlichkeit mit einem passenden Modell zu unterstreichen. Für andere stellt die Brille eher ein Mittel zum Zweck dar. Hier gibt es unauffällige Fassungen, die nicht zu stark in den Vordergrund treten, aber dennoch die Sehstärke optimal korrigieren. Das Problem dennoch: Egal, ob trendiges Extra oder neutrales Hilfsmittel – es ist und bleibt eine Brille. Für viele Menschen bildet diese eine Einschränkung in ihrem Alltag oder in ihrem persönlichen Stil. Nicht jeder möchte, dass man ihm seine Fehlsichtigkeit bereits an der Nase ansehen kann. Außerdem kann eine Brille in vielen Situationen störend wirken. Beispielsweise beim Sport können Kontaktlinsen mit wesentlich mehr Vorteilen punkten.

Trotz dieser vielen bemerkenswerten Vorteile gelten die Deutschen seit jeher als Kontaktlinsen-Muffel. Lediglich knapp 4 % der Deutschen, von über 70 %, die eine Sehhilfe benötigen, tragen Kontaktlinsen. Im Vergleich: 2016 waren es mit 3 % nicht viele Menschen weniger. Bei der Brille sieht es ganz anders aus. Über 63 % der Fehlsichtigen tragen eine Brille, fast 20 % davon sind mindestens Gelegenheits-Träger.

Ein Rundumblick durch einige europäische Länder zeigt für das Jahr 2020 einen allgemeinen Rückgang der Umsätze durch Kontaktlinsen verglichen mit den Jahren zuvor. Einzig in Norwegen erfreut sich die unsichtbare Sehhilfe steigender Beliebtheit, wobei hier parallel auch die Brille von 66 % der fehlsichtigen Bevölkerung genutzt wird. Das Schlusslicht im europäischen Vergleich bildet Spanien, dicht gefolgt von Deutschland. Das Treppchen des Kontaktlinsenmarktes führt Dänemark an, begleitet von Schweden auf Platz 2. und Norwegen auf der 3.  Bei der Brille liegt Belgien vorne, gefolgt von Mazedonien und der Schweiz.

Weltweiter Vorreiter und umsatzstärkste Partei in Bezug auf den Kontaktlinsenverkauf sind die USA. Japan liegt mit etwas über der Hälfte des amerikanischen Umsatzes auf dem zweiten Platz und China weist als Dritter nur ein Fünftel des USA-Anteils auf.

Obwohl Kontaktlinsen eine tolle Alternative darstellen und mittlerweile eine breite Palette an Varianten auf dem Markt sind, stehen sie weiterhin im Schatten der klassischen Brille. Dabei kann man nach einer professionellen Anpassung und ausführlichen Pflegeeinweisung die perfekte Linse in den Händen halten und unbeschwert ihre Vorzüge genießen. Unsere Kontaktlinsenspezialisten beraten Sie gerne individuell und persönlich.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Handwerk trifft Hightech – Wie entsteht eine Brille?

Bis Sie Ihre neue Brille auf der Nase tragen, sind einige Handgriffe notwendig. Mal abgesehen von der Herstellung von Brillenfassungen und Gläsern, geschieht die finale Fertigung in unserem Haus. Wir möchten Ihnen mit diesem Beitrag einen Einblick in die Entstehung Ihres neuen Wegbegleiters geben.


Nach der Sehstärkenbestimmung, der Fassungs- und Glasauswahl entsprechend unserer individuellen Beratung, wird die Fertigung der Brillengläser in Auftrag gegeben. Mit der erfolgten Lieferung beginnt ein aufwendiger handwerklicher Prozess. In unserer augenoptischen Werkstatt werden die gelieferten rohrunden Brillengläser in Form geschliffen und in die Brillenfassungen eingepasst. Die Einarbeitung der Gläser ist Millimeterarbeit. Sie erfordert daher höchste Präzision und handwerkliches Geschick.

Im Anschluss an eine Qualitätskontrolle wird bei Einstärkengläsern (für Fern- bzw. Nahbrillen) der optische Mittelpunkt mit einem Scheitelbrechwert-Messgerät markiert. Bei Gleitsichtgläsern dienen Gravuren im Glas bzw. Stempelungen auf der Oberfläche als Positionierungshilfe. Koordinaten sorgen dafür, dass die Brillengläser entsprechend dem Durchblickspunkt eingearbeitet werden können. Diese Parameter, bestehend aus dem individuellen Augenabstand und der vertikalen Einschleifhöhe, werden zuvor bei der Brillenglas-Zentrierung ermittelt.

Modernste Techniken, wie CNC-Schleifautomaten, unterstützen das manuelle Können unserer kompetenten Mitarbeiter. Dennoch ist viel Handarbeit gefragt. Zunächst wird die Fassungsform mit einer Abtast-Vorrichtung der CNC-Maschine erfasst. Nachdem das Brillenglas entsprechend der Zentriervorgaben positioniert wurde, wird auf der Oberfläche eine Halterung aufgebracht. Dieser Blocker oder Sauger, wie er im Fachjargon heißt, dient als Befestigung im Schleifautomaten.

Im Anschluss werden die Gläser im Schleifautomaten eingespannt. Von Diamant-Schleifscheiben werden sie in die richtige Form gebracht. Das geschliffene Glas wird nach dem Vorgang auf die passende Größe kontrolliert und gegebenenfalls nachgearbeitet. Abschließend werden die Gläser in die Fassung gesetzt, die Halterungen werden entfernt und die Brille gereinigt. Nach der Ausrichtung sowie der messtechnischen und optischen Endkontrolle ist die Brille für die Abgabe an Sie bereit.

Möchten Sie einen Blick in unsere Werkstatt werfen? Sprechen Sie uns an – Wir lassen Sie gerne hinter unsere Kulissen blicken.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Rocktician/Adobestock

Hygiene in besonderen Zeiten

Liebe Kunden,
ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Die letzten Tage haben gezeigt, wie wichtig es ist, die richtigen Hygienemaßnahmen zu ergreifen, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Wir Augenoptiker gehören zu den wenigen Geschäften der Grundversorgung und sind nicht von einer unmittelbaren Schließung betroffen. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir aus gegebenem Anlass die ohnehin bereits sehr hohen Hygienestandards nochmals ausweiten. Daher bitten wir um Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Folgende Vorkehrungen haben wir getroffen:

  • Aus Sicherheitsgründen kontrollieren und regeln wir den Zutritt unserer Kunden zu unseren Geschäftsräumen, sodass nur wenige Personen gleichzeitig im Laden sind.
  • Da bei Kontaktlinsenanpassungen das größte Risiko für Infektionen besteht, verschieben wir sowohl Kontaktlinsen-Neuanpassungen, als auch -Nachkontrollen bis auf Weiteres. Für alle Kontaktlinsen gelten weiterhin die vom Hersteller angegebenen Hygienevorschriften.
  • Wir bitten Sie aus gegebenem Anlass, die Anprobe von Brillenfassungen nur mit einem unserer Mitarbeiter vorzunehmen. Nur so können wir gewährleisten, dass alle Fassungen ordnungsgemäß desinfiziert werden.
  • Selbstverständlich werden alle unsere Geräte nach der Nutzung sorgfältig gereinigt und desinfiziert.
  • Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir momentan keine Brillenreinigung per Ultraschall anbieten können, da hier eine Virus-Verbreitung erfolgen könnte.

Bei optometrischen Untersuchungen ist ein enger Kundenkontakt unvermeidbar. Daher bitten wir Sie, sich vor dem Besuch bei uns folgende Fragen zu stellen, bevor Sie einen Termin bei uns buchen:

  • Waren Sie in den letzten 2 Wochen in einem der Corona-Virus-Risikogebiete?
  • Hatten Sie wissentlich in den letzten 2 Wochen Kontakt mit Personen, die sich in Corona-Virus-Risikogebieten aufgehalten haben?
  • Hatten Sie wissentlich persönlichen Kontakt zu einer Person, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde?
  • Haben Sie derzeit grippeähnliche Symptome?

Wenn Sie eine der Fragen mit „Ja“ beantwortet, bitten wir Sie, von einem Termin bei uns abzusehen.

Wir bitten Sie, Termine vorab online bei uns zu buchen oder uns telefonisch/ per Mail zu kontaktieren. Bleiben Sie gesund!

Beitrag: Rocktician.com, Bilder: iStock/Pexels

Klare Sicht für Brillenträger trotz Schutzmaske

Seit dem 27. April gilt in ganz Deutschland die Pflicht zum Tragen von Masken, um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus COVID-19 zu senken. Mund und Nase müssen in allen Bundesländern bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Einkauf bedeckt werden. Doch durch das Tragen einer Maske beschlagen häufig die Gläser vieler Brillenträger. Diese Tipps und Tricks sorgen trotz Mund-Nasen-Schutz für klare Sicht.

 

Die Schwierigkeit

Professionelle Atemschutzmasken, selbst genähte Behelfsmasken, Einweg-Mundschutz oder Tücher und Schals – Es gibt viele Möglichkeiten, die Maskenpflicht umzusetzen. Ein häufiges Problem ergibt sich hierbei für Brillenträger: Die warme Atemluft entweicht nach oben, deren Feuchtigkeit setzt sich auf der Glasoberfläche ab. Die Folge ist eine vorübergehende, vernebelte Sicht durch beschlagene Brillengläser. Je kälter es ist, desto stärker der Effekt.

Die Lösungsmöglichkeiten

Besonders für Brillenträger ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz, kurz MNS, vor allem oberhalb der Nase möglichst eng am Gesicht anliegt. Dies kann durch den Schnitt der Maske realisiert werden oder durch eine zusätzliche Drahteinlage, mit der sich die Maske an die Gesichtsform anpassen lässt. In fast jede Maske lässt sich nachträglich ein Draht einarbeiten.

Auch das Tragen der Brille über dem oberen Maskenrand kann ein engeres Anliegen des Stoffes bewirken. Oft hilft es ebenfalls, die Kante des Stoffes leicht nach innen umzuschlagen. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass der MNS nach wie vor Mund und Nase komplett bedeckt, damit der volle Schutz gewährleistet ist.

Ein zusammengefaltetes Taschentuch unter dem Maskenrand fängt die Feuchtigkeit gut auf, wird aber von einigen Personen als störend erachtet. Von derzeit verbreiteten Hausmitteln, die Brillengläser mit Seife, Rasierschaum oder gar Zahnpasta einzureiben, ist abzuraten. Diese verschmieren oder beschädigen sogar die Oberfläche.

Unser Tipp: Spezielle Sprays und Tücher

Für das Verringern von Kondensat auf Brillengläsern gibt es spezielle Anti-Beschlag-Sprays oder -Tücher. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Handhabung ist einfach und schnell, die Wirkung spürt man sofort. Denn diese professionellen Lösungen funktionieren unabhängig von der Außentemperatur ausgezeichnet. Vor deren Benutzung sollten Sie mit uns klären, welche Lösung für Ihre Brillengläser geeignet ist.

Dass wir so häufig zum Thema „Beschlagene Brillengläser“ gefragt werden, hätten wir vor einigen Wochen natürlich auch nicht gedacht. Das Gute ist: Es gibt viele Möglichkeiten für Brillenträger das Tragen von Gesichtsschutz zu optimieren. Wir beraten Sie gerne und finden gemeinsam mit Ihnen die passende, individuelle Lösung.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: iStock

Kontaktlinsen – aber welche?

Nach der Entscheidung ist vor der Entscheidung. Haben Sie als Korrektionsmöglichkeit die Kontaktlinse gewählt, stellt sich anschließend die Frage, welches Linsensystem das richtige darstellt. Um Ihnen erste Anhaltspunkte zu bieten, worauf es bei der Auswahl ankommt, stellen wir Ihnen die verschiedenen Arten und ihre Vorteile vor.

Für flexibles Tragen zwischendurch

Die Tageslinse stellt meist die optimale Lösung für all diejenigen dar, die hin und wieder auf ihre Brille verzichten möchten. Diese weichen Linsen werden aus sehr hochwertigen Materialien hergestellt, die eine gute Befeuchtung versprechen und dem Träger einen optimalen Tragekomfort bieten. Besonders geeignet sind sie für Sportarten, bei denen eine Brille störend erscheint, oder auch für jegliche Aktivitäten, die sich ohne Brille besser genießen lassen. Viele Kunden möchten auf Events oder Partys keine sichtbare Korrektion tragen und greifen gerne zur unsichtbaren Variante. Nach einem vollendeten Workout oder einer gelungenen Feier werden die Linsen einfach abgesetzt und entsorgt. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil: Da Tageslinsen, wie es der Name bereits verrät, nur einen Tag lang getragen werden, muss man sich wenig Gedanken um die korrekte Reinigung machen. Einige Hygieneregeln sind zu beachten, aber zusätzliche Reinigungslösungen sind nicht von Nöten.

Die Alternative für häufige Wechsler

Auch bei diesen Systemen steckt die Nutzungsdauer bereits im Namen. Die Zwei-Wochen- und Monatslinsen sind für eine Tragedauer von 14 bzw. 30 Tagen konzipiert. Verzichtet man doch häufiger auf eine Brille, werden Tageslinsen teuer und Alternativsysteme bieten sich an. Diese Linsenarten profitieren ebenfalls von Materialien, die eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit und Benetzung gewährleisten. Da diese Kontaktlinsen regelmäßig aufgesetzt werden, ist eine gründliche Reinigung das A und O hinsichtlich einer angenehmen und langen Tragedauer. Hierfür gibt es verschiedene Pflegemöglichkeiten, die bei einer ausführlichen Beratung besprochen werden.

Ein treuer Begleiter

Steht fest, dass die neuen Kontaktlinsen täglich in Benutzung sein werden, liegt es auf der Hand, Jahreslinsen zu wählen. Diese gibt es in weicher und formstabiler Ausführung. Die pflegeleichten, formstabilen Linsen verlangen nach einer etwas längeren Eingewöhnungsphase, bieten dem Träger danach aber zuverlässiges Sehen und hohen Komfort über den ganzen Tag. Da das Material der weichen Jahreslinse anfälliger für Verunreinigungen ist, muss hier an eine gute Pflegeroutine gedacht werden. Ähnlich wie bei den Monatslinsen gibt es verschiedene Varianten, die in Frage kommen. Dafür versprechen sie eine kurze Eingewöhnungszeit. Prinzipiell sind Jahreslinsen die optimale Wahl für Menschen, die täglich Linsen tragen wollen, sei es bei der Arbeit, beim Sport oder in der Freizeit.

Egal, welches System am besten zu Ihnen passt – wir führen eine ausführliche Anpassung durch, üben gemeinsam die genaue Handhabung und geben hilfreiche Tipps zur perfekten Pflege Ihrer neuen Linsen. Wir freuen uns, Ihnen bei der Suche nach der idealen Linse zu helfen, die Ihre Wünsche und Anforderungen erfüllen wird.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels.com

Kontaktlinsen tragen in der Corona-Zeit

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Das ist wohl der meistgehörte Satz der letzten Wochen. Die vorherrschenden Hygieneempfehlungen kennt mittlerweile jeder. Gerade seit der Einführung der Maskenpflicht greifen Brillenträger vermehrt zu Kontaktlinsen, um das Anlaufen ihrer Brillengläser zu umgehen. Gibt es aktuell Dinge, die beim Tragen von Kontaktlinsen zusätzlich beachtet werden müssen?

 

Das gründliche Händewaschen steht ganz oben auf der Liste der allgemeinen Hygieneempfehlungen, um sich und seine Mitmenschen vor einer Ansteckung mit dem Virus COVID-19 zu schützen. Eine Routine, die erfahrene Kontaktlinsen-Träger schon längst betreiben, bevor sie ihre Kontaktlinsen auf- bzw. absetzen. Dies gilt es, gerade in der aktuellen Zeit, mehr denn je beizubehalten und die Häufigkeit des Händewaschens zu erhöhen.

Befolgen Sie weiterhin die Trage- und Pflegeanweisungen wie gewohnt. Achten Sie vor dem Anfassen Ihres Gesichts, beispielsweise ebenfalls beim Nachbenetzen Ihrer Kontaktlinsen, dies ausschließlich mit gewaschenen Händen zu tun.

Die Sterilität von Kontaktlinsen ist auch während der Corona-Krise gewährleistet. Es gibt derzeit keinerlei Hinweise darauf, dass das Tragen von Kontaktlinsen Infektionen mit dem Virus verursacht. Kontaktlinsen zählen zu den sogenannten Medizinprodukten, deren Herstellung und Verpackung bereits seit Jahrzehnten strengsten Hygienestandards unterliegen. Jede Kontaktlinse wird in ein Einzelblister verpackt und vor dem Verlassen der Fabrik sterilisiert.

Generell sollte während des Verlaufs einer Viruserkrankung weitestgehend auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichtet werden. Dies gilt im Allgemeinen bei Erkrankungen, bei denen die Augen gereizt sind (Erkältung, Grippe, Heuschnupfen, etc.). Sollten Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gilt dies ebenfalls: Kontaktlinsen sollten bis zur Genesung nicht getragen werden. Sobald Sie gesund sind und wieder Linsen tragen möchten, sollten Sie unbedingt ein frisches Paar nehmen.

Wenn Sie Fragen zum Thema Kontaktlinsentragen während dieser speziellen Zeit oder ganz allgemein haben, kontaktieren Sie uns gerne.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: iStock

Kontaktlinsen tragen, ja klar – aber richtig!

Kontaktlinsen sind eine beliebte Alternative zur Brille, denn im Alltag haben sie viele Vorteile: Sie rutschen nicht von der Nase und beschlagen nicht, sorgen für Bewegungsfreiheit beim Sport und verändern das Aussehen nicht. Aus unterschiedlichen Gründen steigen Kontaktlinsenträger während der ersten drei Monate jedoch wieder aus. Oft sind es Faktoren, die auf Anwendungsfehler zurückzuführen und somit vermeidbar sind.

Innovative Kontaktlinsen-Materialien sorgen dafür, dass Kontaktlinsen sehr gut verträglich sind und fast jeder Kontaktlinsen tragen kann. Dennoch kommt es aufgrund schlechter Sicht, unzureichendem Tragekomfort und Trockenheitsgefühl der Augen zu sogenannten Dropouts. Damit sind Kontaktlinsenträger gemeint, die mit dem Kontaktlinsentragen wieder aufhören. Die Ursachen dafür sind oft hausgemacht, da sie meistens auf Fehler in der Handhabung zurückzuführen sind. Lesen Sie, worauf zu achten ist, um von einer langfristigen Verträglichkeit zu profitieren.

Es ist schon reizvoll, bequem Kontaktlinsen über das Internet zu bestellen oder sie einfach in der Drogerie mitzunehmen. Manche Menschen probieren auf diesem Weg sogar zum ersten Mal Linsen aus, ohne sich vorher fachlich beraten zu lassen. Ihren Augen zuliebe sollten Sie jedoch unbedingt die Kontaktlinsen professionell anpassen lassen. Dabei wird der vordere Augenabschnitt untersucht, die Geometrie der Hornhaut vermessen und die individuelle Sehstärke bestimmt. Nur eine gut angepasste Kontaktlinse in der richtigen Sehstärke ist für die Augen langfristig gut verträglich. Neben der Auswahl des geeigneten Linsentyps ist die ausführliche Einweisung in die Handhabung und Pflege wichtiger Bestandteil der Beratung.

Hygiene ist das A und O beim Umgang mit Kontaktlinsen. Daher sollten die Hände immer gründlich mit Seife gewaschen werden, bevor die Kontaktlinsen auf- oder abgesetzt werden. So lässt sich verhindern, dass Keime von den Händen auf die Kontaktlinse und ans Auge gelangen. Ebenso ist eine sorgfältige Kontaktlinsen-Pflege Grundvoraussetzung dafür, dass die Linsen langfristig gut verträglich bleiben. Der erste Schritt zur richtigen Reinigung ist das passende Pflegesystem, das auf das verwendete Kontaktlinsen-Material abgestimmt ist. Wer keine Tageslinsen trägt, legt seine Kontaktlinsen nach jedem Tragen in den mit frischer Reinigungslösung gefüllten Aufbewahrungsbehälter. Mehrphasige Pflegesysteme sind dabei intensiver in der Reinigung als All-in-one-Lösungen. Nach dem Aufsetzen wird die verbrauchte Lösung entsorgt. Der Behälter sollte während des Kontaktlinsentragens geöffnet an der Luft trocknen, damit sich in der Feuchtigkeit keine Keime vermehren können. Alle drei Monate sollte eine angebrochene Flasche Pflegemittel und der benutzte Kontaktlinsenbehälter entsorgt und ausgetauscht werden. Leitungswasser hat zwar in Deutschland Trinkwasserqualität, dennoch vermeiden Sie bitte den Kontakt, insbesondere mit weichen Kontaktlinsen. Die im Leitungswasser enthaltenen Mineralstoffe können sich in den feinen Poren der Kontaktlinsen festsetzen und somit den Tragekomfort herabsetzen. Verwenden Sie zum Abspülen der Kontaktlinsen ausschließlich die entsprechende Lösung aus dem Pflegesystem oder  Kochsalzlösung.

Bei der Benutzung von Kosmetika gilt folgende Regel: erst schminken, danach Kontaktlinsen aufsetzen bzw. erst Kontaktlinsen absetzen und anschließend das Make-up entfernen. Achten Sie auf geeignete Kosmetika, diese sind entsprechend gekennzeichnet. Die Lidkanten sollten beim Schminken möglichst frei bleiben, damit die fettigen Bestandteile von Kajalstift und Co. nicht in den Tränenfilm geraten und sich auf der Kontaktlinse ablagern können. Einen Lidstrich tragen Sie also besser außerhalb der Wimpernreihe auf.

Die empfohlene tägliche Tragedauer sollte weitestgehend nicht überschritten werden, denn jede Kontaktlinse beeinflusst den Stoffwechsel der Hornhaut. Gönnen Sie Ihren Augen ausreichend lange Erholungsphasen und wechseln Sie auch mal zur Brille. Erneuern Sie die Kontaktlinsen gemäß dem Austauschrhythmus der verwendeten Kontaktlinse und übertragen Sie sie nicht. Dafür sind die jeweiligen Materialien nicht ausgelegt.

Wenn einem abends vor Müdigkeit die Augen zufallen, kann es verlockend sein, die Kontaktlinsen einfach aufzulassen. Im geschlossenen Zustand werden die Augen aber ohnehin schon weniger mit Sauerstoff und Feuchtigkeit versorgt. Mit Linsen zu schlafen verstärkt diesen Effekt. Lassen Sie Ihre Kontaktlinsen nicht über Nacht auf den Augen, es sei denn es handelt sich um spezielle Linsen, die für das nächtliche Tragen ausgelegt sind zum Beispiel Orthokeratologie-Kontaktlinsen oder sogenannte „Night & Day“- Linsen.

Wenn Sie weitere Informationen zur Handhabung, Pflege und Reinigung benötigen oder Fragen rund um das Thema Kontaktlinse haben, kontaktieren Sie uns gerne.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bilder: Adobe Stock

Linse sucht Kontakt – vor allem im Sommer

Der Sommer ist im Anmarsch! Die Tage werden merkbar länger, Bäume und Sträucher blühen auf, die Sonne kommt raus. Zur warmen Jahreszeit passend, ist die Sonnenbrille ab sofort immer griffbereit. Gleichermaßen beliebtes Accessoire, wie auch wichtiger Bestandteil für den Schutz der Augen, ist sie nun wieder häufig im Einsatz.

Dabei ergibt sich oft jedoch eine kleine Schwierigkeit für Brillenträger. Denn selbstverständlich muss auch scharfes Sehen mit der Sonnenbrille sichergestellt sein. Nicht jede Sonnenbrille aber lässt sich mit optischen Gläsern versehen. Gerade bei hohen Sehstärken ist eine Verglasung oft nicht empfehlenswert. Das wiederum hängt damit zusammen, dass die meisten Sonnenbrillen große Gläser haben; erstens aus Style-Gründen und zweitens für den optimalen Schutz vor Blendung und UV-Licht.

Je größer das Brillenglas, desto dicker aber werden die Brillengläser. Sicher verstehen Sie nun die Schwierigkeit. In einigen Fällen ist die Sonnenbrille mit Sehstärke also ein Kompromiss, eine gute und fachkundige Beratung ist aber in jedem Fall wichtig.

Nun aber zum Thema, denn natürlich gibt es auch für diese Herausforderung eine gute Lösung und das ist die Kontaktlinse. Durch die Kombination aus Kontaktlinse und Sonnenbrille erübrigen sich die oben genannten Probleme allesamt. Linsen können mit jeder Sonnenbrille getragen werden, egal welche Größe oder Form sie hat und aus welchem Material sie gefertigt ist. Darüber hinaus entfällt der Tausch zwischen Sonnenbrille und Korrektionsfassung. Beim Wechsel zwischen hell und dunkel kann die Sonnenbrille einfach ins Haar geschoben oder in den Kragen gesteckt werden. Der perfekte Begleiter für den Sommer ist also die Kontaktlinse.

Häufig reagieren unsere Kunden erstaunt, wenn wir Sie auf das Thema Kontaktlinse ansprechen. Doch unsere Antwort ist immer gleich: Jeder kann Kontaktlinsen tragen, für jedes Auge gibt es eine passende Linse. Lassen Sie uns gerne darüber sprechen.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Sonnenbrillen-Trends 2020 – Zurück in die Zukunft

Schon mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr steigt die Lust auf eine neue Sonnenbrille. Das neue Accessoire sollte unseren Augen nicht nur den notwendigen UV-Schutz bieten, sondern auch cool aussehen und trendy sein. Wir informieren Sie, welche Sonnenbrillen-Styles dieses Jahr besonders angesagt sind.

Unangefochtene Nummer eins in Sachen Sonnenbrillen-Trends ist und bleibt die Pilotenbrille. Ob mit verspiegelten Gläsern, in klassischen Braun-, Grau- und Grüntönen oder in den aktuellen Trendfarben – die ursprünglich für die amerikanische Luftwaffe entwickelten Modelle gehören zu den Dauerbrennern.

Dazu gesellen sich Sonnenbrillen in kultiger Panto-Form, die ebenso in dieser Saison nicht wegzudenken sind. Charakteristisch für das Design sind runde Glasformen, die am oberen Rand etwas abgeflacht sind.

Futuristisch wird es mit den Shield-Brillen. Sie zeichnen sich durch eine durchgängige große Blende aus und verleihen einen sportlichen Look. Farbige oder verspiegelte Gläser sind das i-Tüpfelchen.

Für Extravaganz sorgen Butterfly- und Cat-Eye-Sonnenbrillen. Die außen nach oben spitz zulaufenden Gläser sind recht groß gehalten, sodass das Gesicht von der Sonnenbrille dominiert wird. In Kombination mit viel „Bling-Bling“ in Form von Glitzer- oder Strass-Applikationen sorgen sie vor allem in Oversize für ein Statement.

Sowohl bei den Korrektionsfassungen als auch bei Sonnenbrillen liegen geometrische Glasformen total im Trend. Dreiecke, Quadrate und vor allem Hexagons bestimmen den Sommer 2020. Es gibt sie minimalistisch mit dünnen Fassungsrändern und prunkvoll gerahmt. Wem die Formen zu aufdringlich sind, greifen Sie zu Modellen mit abgerundeten Kanten.

Ein eher individualistischer Trend sind die Micro-Shades, also extrem kleine Sonnenbrillen. Der Style, bekannt aus den 90er-Jahren, besticht durch ultra schmale Fassungen oder die Modelle zeichnen sich durch extrem kleine Gläser aus. Oft werden sie lässig auf der Mitte der Nase getragen und sind somit mehr als modische Accessoires zu sehen.

Haben Sie nun Lust auf eine neue Sonnenbrille bekommen? Schauen Sie bei Gelegenheit vorbei, wir beraten Sie gerne. Bei uns können Sie eine große Auswahl der trendigen Sonnenbrillen direkt vor Ort anprobieren.

Beitrag: Rocktician.com, Bilder: Stocksnap/Unsplash

Verspiegelte Gläser – der anhaltende Sonnenbrillentrend

Der Sommer zieht ein, die Menschen tummeln sich im Freibad und den Parks und genießen die Sonne. Dieses Jahr sind Brillen mit verspiegelten Brillengläsern wieder voll im Trend. Der stylische Look steht aktuell hoch im Kurs.


Zuerst waren verspiegelte Sonnenbrillen bei zahlreichen Stars zu sehen. Und was die Prominenten vormachen, findet meist Anklang beim Rest der Bevölkerung. Kaum steht die warme Jahreszeit vor der Tür, sieht man allerorts viele Menschen mit schicken Sonnenbrillen. Natürlich ist das auch gut so, denn was häufig vergessen wird: Die Sonnenbrille ist viel mehr als ein trendiges Accessoire. Sie schützt die Augen vor Blendung und schädlichen UV-Strahlen.

Verspiegelte Brillengläser gibt es mittlerweile in nahezu allen erdenklichen Farben. Beliebt sind nach wie vor die Klassiker mit silberner und goldener Verspiegelung. Aber auch blaue, rote, orangene und grüne Spiegeleffekte sind technisch möglich und sorgen für einen spannenden Style. Um diesen faszinierenden Look zu erhalten, wird – vereinfacht gesagt – Farbe auf die Vorderseite des Brillenglases aufgedampft. Diese Farbschicht misst gerade einmal die Dicke einiger hundert Nanometer und verleiht dem Brillenglas dennoch ein völlig neues Aussehen. Der Vorteil dieser besonderen Sonnenbrillen ist ganz klar: Modernes Aussehen und das gewisse Etwas.

Selbstverständlich lassen sich verspiegelte Sonnenbrillengläser mit individueller Sehstärke herstellen. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Brille für die Ferne, zum Lesen oder als Gleitsicht-Variante angefertigt wird.


In jedem Fall gilt: Unsere qualifizierten Mitarbeiter kennen sich bestens mit den vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten aus und finden zu jedem Brillenmodell die ideale Spiegelfarbe. Bei uns gibt es eine große Auswahl verspiegelter Sonnenbrillen direkt im Geschäft, gerne fertigen wir aber auch Gläser nach persönlichen Wünschen an.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Welche Brille passt zu mir?

Ob knallig bunt oder dezent klassisch, ob dünner oder breiter Fassungsrand, große oder kleine Gläserform – das Angebot an Brillen ist schier unendlich. Eine fachkundige Beratung ist daher beim Kauf einer neuen Brille oberstes Gebot, um bei dieser Vielfalt das passende Modell zu finden. Unser kleiner Ratgeber dient als Unterstützung bei der Suche nach der neuen Wunschbrille.

Welche Brille passt zu meinem Gesicht? Welche Farbe schmeichelt meinem Teint und unterstreicht meine Augenfarbe? Wie auffällig darf die Brillenfassung für mein Gesicht eigentlich sein? Das sind wohl die Kernfragen, die man sich vor einem Brillenkauf stellt. Vor allem, wenn es die erste ist. Eine Brille soll die eigene Persönlichkeit unterstreichen. Vor dem Besuch des Augenoptikers gilt es also, den eigenen Stil und Geschmack zu ergründen: Eckig oder rund, markant oder dezent, zeitlos oder im Retro-Stil. Stöbern Sie in Ihrem Kleiderschrank nach Ihren Lieblingsoutfits. Welchen Stil haben diese – klassisch, modern oder verspielt? Welche Farben tragen Sie besonders gern? Den eigenen Modestil und Geschmack zu kennen, erleichtert die Brillenauswahl.

Für Brillenneulinge gilt, sich eher langsam heranzutasten. Dezente Fassungen wie rahmenlose oder dünnrandige Metallbrillen eignen sich besonders für Brilleneinsteiger. Relativ farbneutral verändern sie das Gesicht am wenigsten und werden beim Tragen weniger wahrgenommen. Eine unauffällige Brille lässt dem Gesicht viel Raum. Wer mutiger ist, tastet sich schrittweise an kräftigere Modelle und/oder auffälligere Farben heran. Harmonisiert die Farbe der Fassung mit der Haarfarbe, ergibt das ein stimmiges Bild – schlicht und elegant. Farbtöne, die der eigenen Augenfarbe entsprechen, bringen diese so richtig zum Leuchten. Brillenträger mit hellem Teint und blondem Haar sollten nicht unbedingt zu dunkle Brillen wählen. Sie wirken oft sehr streng. Menschen mit starken Kontrasten wie hellem Teint, dunklen Haaren, Augen oder Brauen können dagegen zu kräftigen und dunklen Farbtönen greifen.

Die Auswahl der passenden Glasform ist ebenso entscheidend. Die richtige Brille kann ein eher längliches Gesicht vorteilhaft verkürzen und kurze Gesichter optisch verlängern. Runde Gesichter wirken durch dezente Fassungen oft schmaler und länger. Modelle mit betontem Bügelansatz wie bei Cateye-Brillen unterstützen die Länge. Metallbrillen mit beispielsweise trendiger sechseckiger Form verleihen den weichen Gesichtszügen mehr Kontur.

Schmalen Gesichtern schmeicheln runde Glasformen. Hohe Brillengläser wie die der hippen Panto-Brillen sind ideal. Sie sorgen für mehr Fülle. Markante Fassungen im angesagten Bold-Look machen das Gesicht hingegen härter. Der breite, dunkle Rahmen wirkt gerade für zarte, feminine Gesichter häufig zu wuchtig. Transparente Kunststoff-Fassungen in Pastelltönen bieten dabei eine Alternative. Wer seine kantigen Gesichtszüge betonen möchte, weil sie gut zur eigenen Persönlichkeit passen, kann natürlich auch zu eckigeren Formen greifen.

Am Ende der Auswahl soll die Brille einen Charakter haben – einen Charakter, der den ihres Trägers optimal unterstützt. Doch genauso wie sie den eigenen Stil unterstreichen kann, kann eine Brille auch den Typ verändern. Zu auffällige Brillen können den Trägern dabei aber auch schnell die Show stehlen.

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Brille und möchten wissen, welche Modelle zu Ihnen passen? Buchen Sie Ihren persönlichen Termin. Wir beraten Sie gerne und finden mit Ihnen Ihre neue Brille.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Rocktician/Opticshots