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Der Weg zur ersten Kontaktlinse

Kauft man eine neue Brille, ist der Weg dahin für viele klar: Der Optiker vor Ort misst die individuelle Sehstärke und bespricht Gläser und Fassung. Doch wie läuft das Ganze bei Kontaktlinsen ab?

Entscheidet man sich für Kontaktlinsen, ist es ratsam, einen Termin bei seinem Optiker vor Ort auszumachen. Für die sogenannte Erstanpassung wird genügend Zeit eingeplant, um die verschiedenen Linsenarten zu erklären, über die Anforderungen und Wünsche sprechen zu können und ausführlich die korrekte Handhabung zu üben.

Zu Beginn der Anpassung werden die eigenen Sehstärken bestimmt, um einen ersten Anhaltspunkt zu erhalten, welche Kontaktlinsen in Frage kommen. Nicht jede Linse ist auch in allen Stärken verfügbar. Anschließend wird mit einem Keratografen die Hornhaut vermessen. Dabei wird eine Art Landkarte der Augenoberfläche erstellt. Aus dieser können alle benötigten Parameter zur Bestimmung der besten Linsenform abgelesen werden. Bei der Untersuchung des vorderen Augenabschnittes mittels der Spaltlampe und verschiedener Tests wird geprüft, ob das Auge gesundheitlich für Kontaktlinsen geeignet ist und wie sich der Tränenfilm zusammensetzt. Dies sind entscheidende Faktoren, die den Tragekomfort der Linse später erheblich beeinträchtigen können.

Da es verschiedene Linsenarten gibt, die unterschiedlich behandelt oder getragen werden, interessieren sich Kontaktlinsenspezialisten sehr für den vorgesehenen Nutzungsbereich der Linsen. Sollen sie nur gelegentlich beim Ausüben von Hobbys getragen werden, oder ersetzen sie eine vorhandene Brille komplett? Ausgehend von diesen Informationen und unter Berücksichtigung der vorab ermittelten Messdaten wird eine Probelinse bestimmt.

Bei weniger speziellen und weichen Kontaktlinsen kann es sein, dass die gewählte Probelinse bereits vor Ort im Lager verfügbar ist. In diesem Fall wird direkt gemeinsam mit dem Anpasser das Auf- und Absetzen geübt, damit anschließend das ‚Probelaufen‘ stattfinden kann. Dabei kann ein erstes Gefühl für die Linsen entwickelt werden und hinterher lässt sich bereits etwas über den Sitz der Kontaktlinse sagen. Sind die Linsen nicht gleich verfügbar, wird ein neuer Termin ausgemacht und die Probelinsen werden bestellt.

Bis die perfekte Linse gefunden wurde, kann etwas Zeit vergehen und möglicherweise werden verschiedene Varianten ausprobiert. Daher ist ein Ansprechpartner in der Nähe sehr wichtig. Er steht bei Fragen zur Verfügung und man kann später seine Linsen, das passende Pflegemittel und benötigtes Zubehör dort nachkaufen.

Die Anpassung der ersten Kontaktlinse ist häufig einfacher als anfangs gedacht. Individuell angepasste Kontaktlinsen und darauf abgestimmte Pflegemittel legen den Grundstein für langes und gesundes Linsentragen. Wir beraten Sie kompetent und umfangreich und finden die perfekte Lösung für Sie.

 

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Verspiegelte Gläser – der anhaltende Sonnenbrillentrend

Der Sommer zieht ein, die Menschen tummeln sich im Freibad und den Parks und genießen die Sonne. Dieses Jahr sind Brillen mit verspiegelten Brillengläsern wieder voll im Trend. Der stylische Look steht aktuell hoch im Kurs.


Zuerst waren verspiegelte Sonnenbrillen bei zahlreichen Stars zu sehen. Und was die Prominenten vormachen, findet meist Anklang beim Rest der Bevölkerung. Kaum steht die warme Jahreszeit vor der Tür, sieht man allerorts viele Menschen mit schicken Sonnenbrillen. Natürlich ist das auch gut so, denn was häufig vergessen wird: Die Sonnenbrille ist viel mehr als ein trendiges Accessoire. Sie schützt die Augen vor Blendung und schädlichen UV-Strahlen.

Verspiegelte Brillengläser gibt es mittlerweile in nahezu allen erdenklichen Farben. Beliebt sind nach wie vor die Klassiker mit silberner und goldener Verspiegelung. Aber auch blaue, rote, orangene und grüne Spiegeleffekte sind technisch möglich und sorgen für einen spannenden Style. Um diesen faszinierenden Look zu erhalten, wird – vereinfacht gesagt – Farbe auf die Vorderseite des Brillenglases aufgedampft. Diese Farbschicht misst gerade einmal die Dicke einiger hundert Nanometer und verleiht dem Brillenglas dennoch ein völlig neues Aussehen. Der Vorteil dieser besonderen Sonnenbrillen ist ganz klar: Modernes Aussehen und das gewisse Etwas.

Selbstverständlich lassen sich verspiegelte Sonnenbrillengläser mit individueller Sehstärke herstellen. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Brille für die Ferne, zum Lesen oder als Gleitsicht-Variante angefertigt wird.


In jedem Fall gilt: Unsere qualifizierten Mitarbeiter kennen sich bestens mit den vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten aus und finden zu jedem Brillenmodell die ideale Spiegelfarbe. Bei uns gibt es eine große Auswahl verspiegelter Sonnenbrillen direkt im Geschäft, gerne fertigen wir aber auch Gläser nach persönlichen Wünschen an.

 

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Gutes Sehen in Deutschland und der Welt

Bei der Auswahl von Korrektionsmöglichkeiten kommt vielen Menschen an erster Stelle die Brille in den Sinn. Doch gewinnt die Kontaktlinse eventuell allmählich an Beliebtheit. Gelten nur die Deutschen als Linsen-Muffel? Oder gilt das auch für Europa und die Welt?

Seit jeher gilt eine Brille als die klassische Möglichkeit, eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Immerhin kann sie gleichzeitig als Accessoire genutzt und modisch in Szene gesetzt werden. Doch das ist nicht jedermanns Sache. Daher bieten Kontaktlinsen eine gute Alternative. Nach Schätzungen der WHO mussten sich bereits mehr als eine Milliarde Fehlsichtige weltweit zwischen Brille und Kontaktlinse entscheiden.

Für die einen ist eine Brille ein echtes Schmuckstück. Die Vielfalt an Form- und Farbkombinationen macht es möglich, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und die eigene Persönlichkeit mit einem passenden Modell zu unterstreichen. Für andere stellt die Brille eher ein Mittel zum Zweck dar. Hier gibt es unauffällige Fassungen, die nicht zu stark in den Vordergrund treten, aber dennoch die Sehstärke optimal korrigieren. Das Problem dennoch: Egal, ob trendiges Extra oder neutrales Hilfsmittel – es ist und bleibt eine Brille. Für viele Menschen bildet diese eine Einschränkung in ihrem Alltag oder in ihrem persönlichen Stil. Nicht jeder möchte, dass man ihm seine Fehlsichtigkeit bereits an der Nase ansehen kann. Außerdem kann eine Brille in vielen Situationen störend wirken. Beispielsweise beim Sport können Kontaktlinsen mit wesentlich mehr Vorteilen punkten.

Trotz dieser vielen bemerkenswerten Vorteile gelten die Deutschen seit jeher als Kontaktlinsen-Muffel. Lediglich knapp 4 % der Deutschen, von über 70 %, die eine Sehhilfe benötigen, tragen Kontaktlinsen. Im Vergleich: 2016 waren es mit 3 % nicht viele Menschen weniger. Bei der Brille sieht es ganz anders aus. Über 63 % der Fehlsichtigen tragen eine Brille, fast 20 % davon sind mindestens Gelegenheits-Träger.

Ein Rundumblick durch einige europäische Länder zeigt für das Jahr 2020 einen allgemeinen Rückgang der Umsätze durch Kontaktlinsen verglichen mit den Jahren zuvor. Einzig in Norwegen erfreut sich die unsichtbare Sehhilfe steigender Beliebtheit, wobei hier parallel auch die Brille von 66 % der fehlsichtigen Bevölkerung genutzt wird. Das Schlusslicht im europäischen Vergleich bildet Spanien, dicht gefolgt von Deutschland. Das Treppchen des Kontaktlinsenmarktes führt Dänemark an, begleitet von Schweden auf Platz 2. und Norwegen auf der 3.  Bei der Brille liegt Belgien vorne, gefolgt von Mazedonien und der Schweiz.

Weltweiter Vorreiter und umsatzstärkste Partei in Bezug auf den Kontaktlinsenverkauf sind die USA. Japan liegt mit etwas über der Hälfte des amerikanischen Umsatzes auf dem zweiten Platz und China weist als Dritter nur ein Fünftel des USA-Anteils auf.

Obwohl Kontaktlinsen eine tolle Alternative darstellen und mittlerweile eine breite Palette an Varianten auf dem Markt sind, stehen sie weiterhin im Schatten der klassischen Brille. Dabei kann man nach einer professionellen Anpassung und ausführlichen Pflegeeinweisung die perfekte Linse in den Händen halten und unbeschwert ihre Vorzüge genießen. Unsere Kontaktlinsenspezialisten beraten Sie gerne individuell und persönlich.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Welche Brille passt zu mir?

Ob knallig bunt oder dezent klassisch, ob dünner oder breiter Fassungsrand, große oder kleine Gläserform – das Angebot an Brillen ist schier unendlich. Eine fachkundige Beratung ist daher beim Kauf einer neuen Brille oberstes Gebot, um bei dieser Vielfalt das passende Modell zu finden. Unser kleiner Ratgeber dient als Unterstützung bei der Suche nach der neuen Wunschbrille.

Welche Brille passt zu meinem Gesicht? Welche Farbe schmeichelt meinem Teint und unterstreicht meine Augenfarbe? Wie auffällig darf die Brillenfassung für mein Gesicht eigentlich sein? Das sind wohl die Kernfragen, die man sich vor einem Brillenkauf stellt. Vor allem, wenn es die erste ist. Eine Brille soll die eigene Persönlichkeit unterstreichen. Vor dem Besuch des Augenoptikers gilt es also, den eigenen Stil und Geschmack zu ergründen: Eckig oder rund, markant oder dezent, zeitlos oder im Retro-Stil. Stöbern Sie in Ihrem Kleiderschrank nach Ihren Lieblingsoutfits. Welchen Stil haben diese – klassisch, modern oder verspielt? Welche Farben tragen Sie besonders gern? Den eigenen Modestil und Geschmack zu kennen, erleichtert die Brillenauswahl.

Für Brillenneulinge gilt, sich eher langsam heranzutasten. Dezente Fassungen wie rahmenlose oder dünnrandige Metallbrillen eignen sich besonders für Brilleneinsteiger. Relativ farbneutral verändern sie das Gesicht am wenigsten und werden beim Tragen weniger wahrgenommen. Eine unauffällige Brille lässt dem Gesicht viel Raum. Wer mutiger ist, tastet sich schrittweise an kräftigere Modelle und/oder auffälligere Farben heran. Harmonisiert die Farbe der Fassung mit der Haarfarbe, ergibt das ein stimmiges Bild – schlicht und elegant. Farbtöne, die der eigenen Augenfarbe entsprechen, bringen diese so richtig zum Leuchten. Brillenträger mit hellem Teint und blondem Haar sollten nicht unbedingt zu dunkle Brillen wählen. Sie wirken oft sehr streng. Menschen mit starken Kontrasten wie hellem Teint, dunklen Haaren, Augen oder Brauen können dagegen zu kräftigen und dunklen Farbtönen greifen.

Die Auswahl der passenden Glasform ist ebenso entscheidend. Die richtige Brille kann ein eher längliches Gesicht vorteilhaft verkürzen und kurze Gesichter optisch verlängern. Runde Gesichter wirken durch dezente Fassungen oft schmaler und länger. Modelle mit betontem Bügelansatz wie bei Cateye-Brillen unterstützen die Länge. Metallbrillen mit beispielsweise trendiger sechseckiger Form verleihen den weichen Gesichtszügen mehr Kontur.

Schmalen Gesichtern schmeicheln runde Glasformen. Hohe Brillengläser wie die der hippen Panto-Brillen sind ideal. Sie sorgen für mehr Fülle. Markante Fassungen im angesagten Bold-Look machen das Gesicht hingegen härter. Der breite, dunkle Rahmen wirkt gerade für zarte, feminine Gesichter häufig zu wuchtig. Transparente Kunststoff-Fassungen in Pastelltönen bieten dabei eine Alternative. Wer seine kantigen Gesichtszüge betonen möchte, weil sie gut zur eigenen Persönlichkeit passen, kann natürlich auch zu eckigeren Formen greifen.

Am Ende der Auswahl soll die Brille einen Charakter haben – einen Charakter, der den ihres Trägers optimal unterstützt. Doch genauso wie sie den eigenen Stil unterstreichen kann, kann eine Brille auch den Typ verändern. Zu auffällige Brillen können den Trägern dabei aber auch schnell die Show stehlen.

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Brille und möchten wissen, welche Modelle zu Ihnen passen? Buchen Sie Ihren persönlichen Termin. Wir beraten Sie gerne und finden mit Ihnen Ihre neue Brille.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Rocktician/Opticshots

Warum haben wir morgens Sand in den Augen?

Für die Kleinsten ist die Erklärung ganz einfach – jeden Abend kommt das Sandmännchen mit seinem Traumsand, um allen Kindern schöne Träume zu bescheren. Dass nicht unbedingt ein kleiner, bärtiger Kerl mit einem Säckchen voller Sand dafür verantwortlich ist, erklärt sich allerdings von selbst. Aber woher kommt der Sand in den Augen denn dann?

Die kleinen Körnchen, die wir morgens in den Augenwinkeln vorfinden, enthalten gewissermaßen die Reste vom Reinigungsprozess unserer Augen. Für diese Reinigung sorgt unsere Tränenflüssigkeit. Sie fließt vom oberen Lidrand durch die Tränengänge in unsere Augenwinkel. Auf dem Weg dorthin nimmt sie Schmutzpartikel und abgestorbene Zellen mit. Der Schlafsand besteht aus dem, was übrigbleibt, wenn der Wasseranteil der Tränenflüssigkeit verdunstet ist. Er lässt sich am besten beim morgendlichen Waschen des Gesichts wegspülen. Das ist für die Haut schonender als ihn herauszureiben. Dass wir den Schlafsand nur morgens vorfinden, liegt daran, dass wir nachts nicht blinzeln. Tagsüber wird die Tränenflüssigkeit durch das Blinzeln in die im Augenwinkel liegenden Tränenpünktchen transportiert, durch die sie abfließen kann.

Da die Tränenflüssigkeit mehrere Aufgaben für die Augen erfüllt, sind verschiedene Stoffe enthalten. Sie beinhaltet neben Salzen, Proteinen und Glukose auch ölige Bestandteile, die das rasche Verdunsten verhindern. Der Tränenfilm bildet eine gleitfähige Schicht, damit das Augenlid leicht und ohne Reibung geschlossen und geöffnet werden kann. Auch die Befeuchtung der Hornhaut und die Versorgung mit Nährstoffen sind wichtige Aufgaben unserer Tränenflüssigkeit. Dabei hält sie die optischen Eigenschaften der Hornhaut aufrecht, indem mögliche Unebenheiten auf der Oberfläche ausgeglichen werden. Außerdem besitzt die Tränenflüssigkeit Eigenschaften zur Abwehr von Bakterien und Viren.

Wenn morgens vermehrt Rückstände am Auge verblieben sind, die Augen zusätzlich sehr trocken, gerötet oder verklebt sein sollten, sollte abgeklärt werden, ob eine Reizung oder eine behandlungsbedürftige Entzündung am Auge vorliegt. Gerne werfen wir einen ersten Blick darauf und leiten Sie gegebenenfalls an Ihren Augenarzt weiter.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: AdobeStock/Rocktician

Antivirale Brillengläser von ZEISS

Die COVID-19-Pandemie hat unser Bewusstsein in Bezug auf Viren und ihre Auswirkungen enorm geschärft. Wir beschäftigen uns mehr als je zuvor mit der Präsenz von Keimen und ihrer Verbreitung.

In diesem Zusammenhang haben Sie vielleicht schon von dem Begriff der sogenannten “berührungsintensiven” Gegenstände gehört. Dabei handelt es sich um Dinge, die wir regelmäßig berühren und die unsere allgemeine Hygiene beeinflussen können. Brillengläser sind solche berührungsintensiven Gegenstände, die auf ihrer Oberfläche Viren und Bakterien aufweisen können. Um diesem Problem zu begegnen, hat ZEISS die antimikrobielle Beschichtung ZEISS DuraVision AntiVirus Platinum UV entwickelt, die 99,9% der Viren und Bakterien abtötet.1

1  Die ZEISS DuraVision AntiVirus Platinum UV Beschichtung tötet 99,9 % der Viren und Bakterien auf der Brillenglasoberfläche ab. Quelle: Getestet nach ISO 21702:2019(E) für behüllte Viren; getestet nach ISO 22196:2011(E) für gramnegative und grampositive Bakterien. Wirksamkeit nachgewiesen gemäß ISO nach 24 Stunden.

Silber als antimikrobieller Wirkstoff

Die heilenden Eigenschaften von Silber sind seit Jahrhunderten bekannt und in Wissenschaft und Medizin fest etabliert. ZEISS hat eine Technologie entwickelt, die diesen bewährten Wirkstoff als zusätzliche Eigenschaft in die Premium-Entspiegelung integriert, sodass Viren und Bakterien, die auf der Brillenglasoberfläche landen, abgetötet und inaktiviert werden.

Vakuumbeschichtung und Materialwissenschaft

In einem speziellen, zum Patent angemeldeten Verfahren wird Silber während der Vakuumbeschichtung in das Schichtpaket der Entspiegelung eingebracht. Die Atome des eingebrachten Silbers setzen kontinuierlich Silberionen (Ag+) frei. Diese Ag+-Ionen sorgen nachweislich für eine antivirale und antibakterielle Wirksamkeit auf der Brillenglasoberfläche.

 

Gerne beraten wir Sie vor Ort zu den speziellen antiviralen Brillengläsern von ZEISS.

 

Beitrag, Quelle & Bilder: ZEISS

Kontaktlinsen – aber welche?

Nach der Entscheidung ist vor der Entscheidung. Haben Sie als Korrektionsmöglichkeit die Kontaktlinse gewählt, stellt sich anschließend die Frage, welches Linsensystem das richtige darstellt. Um Ihnen erste Anhaltspunkte zu bieten, worauf es bei der Auswahl ankommt, stellen wir Ihnen die verschiedenen Arten und ihre Vorteile vor.

Für flexibles Tragen zwischendurch

Die Tageslinse stellt meist die optimale Lösung für all diejenigen dar, die hin und wieder auf ihre Brille verzichten möchten. Diese weichen Linsen werden aus sehr hochwertigen Materialien hergestellt, die eine gute Befeuchtung versprechen und dem Träger einen optimalen Tragekomfort bieten. Besonders geeignet sind sie für Sportarten, bei denen eine Brille störend erscheint, oder auch für jegliche Aktivitäten, die sich ohne Brille besser genießen lassen. Viele Kunden möchten auf Events oder Partys keine sichtbare Korrektion tragen und greifen gerne zur unsichtbaren Variante. Nach einem vollendeten Workout oder einer gelungenen Feier werden die Linsen einfach abgesetzt und entsorgt. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil: Da Tageslinsen, wie es der Name bereits verrät, nur einen Tag lang getragen werden, muss man sich wenig Gedanken um die korrekte Reinigung machen. Einige Hygieneregeln sind zu beachten, aber zusätzliche Reinigungslösungen sind nicht von Nöten.

Die Alternative für häufige Wechsler

Auch bei diesen Systemen steckt die Nutzungsdauer bereits im Namen. Die Zwei-Wochen- und Monatslinsen sind für eine Tragedauer von 14 bzw. 30 Tagen konzipiert. Verzichtet man doch häufiger auf eine Brille, werden Tageslinsen teuer und Alternativsysteme bieten sich an. Diese Linsenarten profitieren ebenfalls von Materialien, die eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit und Benetzung gewährleisten. Da diese Kontaktlinsen regelmäßig aufgesetzt werden, ist eine gründliche Reinigung das A und O hinsichtlich einer angenehmen und langen Tragedauer. Hierfür gibt es verschiedene Pflegemöglichkeiten, die bei einer ausführlichen Beratung besprochen werden.

Ein treuer Begleiter

Steht fest, dass die neuen Kontaktlinsen täglich in Benutzung sein werden, liegt es auf der Hand, Jahreslinsen zu wählen. Diese gibt es in weicher und formstabiler Ausführung. Die pflegeleichten, formstabilen Linsen verlangen nach einer etwas längeren Eingewöhnungsphase, bieten dem Träger danach aber zuverlässiges Sehen und hohen Komfort über den ganzen Tag. Da das Material der weichen Jahreslinse anfälliger für Verunreinigungen ist, muss hier an eine gute Pflegeroutine gedacht werden. Ähnlich wie bei den Monatslinsen gibt es verschiedene Varianten, die in Frage kommen. Dafür versprechen sie eine kurze Eingewöhnungszeit. Prinzipiell sind Jahreslinsen die optimale Wahl für Menschen, die täglich Linsen tragen wollen, sei es bei der Arbeit, beim Sport oder in der Freizeit.

Egal, welches System am besten zu Ihnen passt – wir führen eine ausführliche Anpassung durch, üben gemeinsam die genaue Handhabung und geben hilfreiche Tipps zur perfekten Pflege Ihrer neuen Linsen. Wir freuen uns, Ihnen bei der Suche nach der idealen Linse zu helfen, die Ihre Wünsche und Anforderungen erfüllen wird.

 

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Besser sehen durch Augentraining?

Unsere Augen vollbringen täglich Hochleistungen, heute mehr denn je. Hielt früher der häufigere Blickwechsel zwischen nah und fern Muskeln und Linse auf Trab, besteht der Alltag vieler Menschen heute durch den Blick auf den Bildschirm. Gezielte Übungen sollen helfen, nach einer Weile besser zu sehen, versprechen Sehtrainer. Doch: Wenn das so einfach wäre, warum machen das nicht alle? Hilft Augentraining gegen Fehlsichtigkeit?

Augentraining wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt und wird bis heute in verschiedenen Fällen als therapeutische Maßnahme angewendet – zum Beispiel bei hohem Sehstress, Sehfehlern oder Sehstörungen. Verschiedene Übungen für die Augen sollen unter anderem für Entspannung von gestressten Augen sorgen, im Rahmen einer sogenannten orthoptistischen Therapie Seh- und Augenfunktionsstörungen beheben und sogar zur Vorbeugung von Kurzsichtigkeit sowie Verbesserung einer bestehenden Fehlsichtigkeit beitragen. In der Augenheilkunde ist die Wirksamkeit der Übungen zum Teil umstritten.

Sehschwächen sind beispielsweise abhängig von der Länge des Augapfels, der Elastizität der Linse oder der Krümmung der Hornhaut. Sie treten aufgrund einer genetischen Veranlagung auf oder stellen sich im Laufe des Lebens ein. Sehtraining ist deshalb vor allem für Kinder und Jugendliche relevant, deren Auge sich im Wachstum befindet. Das Verbessern oder „Abtrainieren“ von Sehschwächen ist nicht realistisch. Sehr wohl aber kann durch gezieltes Training der Anstieg einer Fehlsichtigkeit verzögert oder gar gestoppt werden.

Bei erhöhtem Sehstress und bei verschiedenen Sehstörungen hat sich Augentraining ebenso als eine wirksame Behandlungsmethode erwiesen – vor allem in Kombination mit anderen therapeutischen Maßnahmen. Die Orthoptik, oft auch Sehschule genannt, ist ein Spezialgebiet der Augenheilkunde, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Augenbewegungsstörungen, Augenzittern oder einer Sehschwäche behandelt werden. Hierbei setzen Orthoptisten verschiedene Untersuchungs- und Therapieformen ein. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehört auch eine Anleitung, wie man die Augen richtig trainieren kann. Das Augentraining wird dann meist von den Patienten ergänzend zur augenheilkundlichen Behandlung selbstständig zu Hause durchgeführt.

Viele Menschen verbringen heute einen Großteil des Tages vor dem Bildschirm ihres Computers, Smartphones oder Tablets. Das strengt die Augen an und führt häufig dazu, dass sich die überlasteten Sehorgane müde, trocken und gereizt anfühlen. Einfache Entspannungsübungen machen das Sehen auf Monitore und Displays erträglicher. Dazu reicht es schon, regelmäßig mindestens zehn Sekunden hintereinander zu blinzeln oder mittels der 20-20-20-Regel alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf Objekte zu schauen, die mindestens 20 Meter weit entfernt sind.

Plötzlich auftretende Beschwerden oder anhaltende Sehprobleme sollten natürlich immer von einem Augenarzt abgeklärt werden.

Übrigens: Vor allem online kursieren mittlerweile zahlreiche unseriöse Angebote zum Thema Augentraining. Häufig wird versprochen, dass man sich die Fehlsichtigkeit einfach wegtrainieren kann. Wissenschaftlich lässt sich dies keinesfalls stützen. Augentraining kann dennoch durchaus erfolgreich sein, wird es richtig und mit professioneller Unterstützung angewendet. Gerne beraten wir Sie vor Ort zu den Möglichkeiten von Augentrainings für Sie oder auch Ihre Kinder.

 

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Worauf achten beim Sonnenbrillen-Kauf

Sonnenbrillen runden nicht nur ein gelungenes Outfit ab, sondern sollen in erster Linie unsere Augen vor schädlichen UV-Strahlen und vor unangenehmer Blendung schützen. Wir klären auf, was es beim Kauf dieses Accessoires zu beachten gibt.

Nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über sind unsere Augen der UV-Strahlung ausgesetzt – selbst bei starker Bewölkung und auch im Schatten. Das energiereiche, ultraviolette Licht ist für uns nicht sichtbar, kann aber auf Dauer zu Gewebeschäden führen. Ähnlich wie Sonnencreme unsere Haut vor einem Sonnenbrand bewahrt, bieten Sonnenbrillen den Schutz für unsere Augen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Fassung der Sonnenbrille aus Kunststoff oder Metall ist. Wichtig ist vielmehr die Auswahl der passenden Größe.

Braune, graue und grüne Sonnenschutzgläser sind universell einsetzbar und sehr beliebt für Sonnenbrillen. Sie verfälschen die Farben der Umgebung am wenigsten. Farben wie Blau oder Rosa sind zwar trendy, aber in den meisten Fällen nicht verkehrstauglich, da sie die Farbwahrnehmung zu sehr beeinflussen. Je dunkler die Glasfarbe, umso stärker ist der Blendschutz. Eine besonders raffinierte Variante sind Verlaufstönungen, die noch dazu sehr modisch wirken. Die dunklere Tönung im oberen Bereich sorgt für eine blendfreie Sicht in der Ferne und das nach unten heller werdende Brillenglas erhöht den Kontrast in der Nähe. Selbsttönende Gläser passen sich der Sonneneinstrahlung an. Sie werden in kürzester Zeit automatisch dunkler beziehungsweise heller, wenn sich die Lichtverhältnisse verändern. Sie kommen allerdings oftmals nur bei individuellen Sonnenbrillen (zum Beispiel mit Sehstärke) zur Anwendung, da es sich hierbei um eine Anfertigung handelt. Empfehlenswert bei Sonnenbrillen sind entspiegelte Gläser. Gerade die entspiegelte Rückfläche der dunklen Gläser verringert die reflektierten UV-Strahlen die ins Auge gelangen.

Die Intensität der Tönung hat übrigens nichts mit dem UV-Schutz zu tun, sondern mit der Stärke des Blendschutzes. Das bedeutet, selbst die dunkelsten Gläser schützen die Augen nicht, wenn ein UV-Filter fehlt. Hinter dem getönten Brillenglas öffnet sich die Pupille. Weist die Sonnenbrille keinen ausreichenden UV-Schutz auf, gelangen entsprechend mehr UV-Strahlen ins Auge. Daher ist beim Sonnenbrillen-Kauf unbedingt auf eine gute Qualität der Gläser zu achten. Hochwertige Sonnenschutzgläser weisen außerdem keine Verzerrungen oder Unregelmäßigkeiten auf.

Polarisierende Gläser filtern reflektierendes Blendungslicht beispielsweise von flirrenden oder nassen Straßen und Wasseroberflächen. Beim Blick in die Ferne erscheinen Landschaft und Umgebung dadurch kontrastreicher. Sie sind besonders für Autofahrer und Wassersportler geeignet.

Verspiegelte Sonnengläser reflektieren bereits einen gewissen Anteil der Lichtstrahlen und sehen dazu stylisch aus. Besonders beliebt sind silber und goldfarbene Verspiegelungen. Aber auch blaue, rote, rosafarbene und grüne Spiegeleffekte sorgen für einen spannenden Auftritt. Selbst Brillengläser mit individueller Sehstärke sind mit einer Verspiegelung technisch möglich.

Sonnenbrillen-Trends 2021
Retro ist dieses Jahr angesagt und erinnert an die 70er-Jahre. Ein echter Evergreen ist und bleibt dabei die Pilotenbrille. Ebenso setzen sich 2021 eckige Sonnenbrillen-Formen durch. Die kantigen Gläser zeigen sich in vielen Varianten – mal schmaler, mal breiter, die Fassungen sind zurückhaltend minimalistisch oder ganz gegensätzlich im Bold-Style. Die eckigen Sonnenbrillen passen zu jeder Gesichtsform und schaffen einen coolen Look. Für den weiblicheren Touch sorgen Butterfly-Sonnenbrillen. Sie wirken besonders elegant und erinnern an die beliebten Cateye-Sonnenbrillen.

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Sonnenbrille? Bei uns können Sie eine große Auswahl der angesagten Trends direkt vor Ort anprobieren. Vereinbaren Sie ganz einfach Ihren persönlichen Beratungstermin.

 

Beitrag und Bilder: Rocktician.com

Kontaktlinsen tragen, ja klar – aber richtig!

Kontaktlinsen sind eine beliebte Alternative zur Brille, denn im Alltag haben sie viele Vorteile: Sie rutschen nicht von der Nase und beschlagen nicht, sorgen für Bewegungsfreiheit beim Sport und verändern das Aussehen nicht. Aus unterschiedlichen Gründen steigen Kontaktlinsenträger während der ersten drei Monate jedoch wieder aus. Oft sind es Faktoren, die auf Anwendungsfehler zurückzuführen und somit vermeidbar sind.

Innovative Kontaktlinsen-Materialien sorgen dafür, dass Kontaktlinsen sehr gut verträglich sind und fast jeder Kontaktlinsen tragen kann. Dennoch kommt es aufgrund schlechter Sicht, unzureichendem Tragekomfort und Trockenheitsgefühl der Augen zu sogenannten Dropouts. Damit sind Kontaktlinsenträger gemeint, die mit dem Kontaktlinsentragen wieder aufhören. Die Ursachen dafür sind oft hausgemacht, da sie meistens auf Fehler in der Handhabung zurückzuführen sind. Lesen Sie, worauf zu achten ist, um von einer langfristigen Verträglichkeit zu profitieren.

Es ist schon reizvoll, bequem Kontaktlinsen über das Internet zu bestellen oder sie einfach in der Drogerie mitzunehmen. Manche Menschen probieren auf diesem Weg sogar zum ersten Mal Linsen aus, ohne sich vorher fachlich beraten zu lassen. Ihren Augen zuliebe sollten Sie jedoch unbedingt die Kontaktlinsen professionell anpassen lassen. Dabei wird der vordere Augenabschnitt untersucht, die Geometrie der Hornhaut vermessen und die individuelle Sehstärke bestimmt. Nur eine gut angepasste Kontaktlinse in der richtigen Sehstärke ist für die Augen langfristig gut verträglich. Neben der Auswahl des geeigneten Linsentyps ist die ausführliche Einweisung in die Handhabung und Pflege wichtiger Bestandteil der Beratung.

Hygiene ist das A und O beim Umgang mit Kontaktlinsen. Daher sollten die Hände immer gründlich mit Seife gewaschen werden, bevor die Kontaktlinsen auf- oder abgesetzt werden. So lässt sich verhindern, dass Keime von den Händen auf die Kontaktlinse und ans Auge gelangen. Ebenso ist eine sorgfältige Kontaktlinsen-Pflege Grundvoraussetzung dafür, dass die Linsen langfristig gut verträglich bleiben. Der erste Schritt zur richtigen Reinigung ist das passende Pflegesystem, das auf das verwendete Kontaktlinsen-Material abgestimmt ist. Wer keine Tageslinsen trägt, legt seine Kontaktlinsen nach jedem Tragen in den mit frischer Reinigungslösung gefüllten Aufbewahrungsbehälter. Mehrphasige Pflegesysteme sind dabei intensiver in der Reinigung als All-in-one-Lösungen. Nach dem Aufsetzen wird die verbrauchte Lösung entsorgt. Der Behälter sollte während des Kontaktlinsentragens geöffnet an der Luft trocknen, damit sich in der Feuchtigkeit keine Keime vermehren können. Alle drei Monate sollte eine angebrochene Flasche Pflegemittel und der benutzte Kontaktlinsenbehälter entsorgt und ausgetauscht werden. Leitungswasser hat zwar in Deutschland Trinkwasserqualität, dennoch vermeiden Sie bitte den Kontakt, insbesondere mit weichen Kontaktlinsen. Die im Leitungswasser enthaltenen Mineralstoffe können sich in den feinen Poren der Kontaktlinsen festsetzen und somit den Tragekomfort herabsetzen. Verwenden Sie zum Abspülen der Kontaktlinsen ausschließlich die entsprechende Lösung aus dem Pflegesystem oder  Kochsalzlösung.

Bei der Benutzung von Kosmetika gilt folgende Regel: erst schminken, danach Kontaktlinsen aufsetzen bzw. erst Kontaktlinsen absetzen und anschließend das Make-up entfernen. Achten Sie auf geeignete Kosmetika, diese sind entsprechend gekennzeichnet. Die Lidkanten sollten beim Schminken möglichst frei bleiben, damit die fettigen Bestandteile von Kajalstift und Co. nicht in den Tränenfilm geraten und sich auf der Kontaktlinse ablagern können. Einen Lidstrich tragen Sie also besser außerhalb der Wimpernreihe auf.

Die empfohlene tägliche Tragedauer sollte weitestgehend nicht überschritten werden, denn jede Kontaktlinse beeinflusst den Stoffwechsel der Hornhaut. Gönnen Sie Ihren Augen ausreichend lange Erholungsphasen und wechseln Sie auch mal zur Brille. Erneuern Sie die Kontaktlinsen gemäß dem Austauschrhythmus der verwendeten Kontaktlinse und übertragen Sie sie nicht. Dafür sind die jeweiligen Materialien nicht ausgelegt.

Wenn einem abends vor Müdigkeit die Augen zufallen, kann es verlockend sein, die Kontaktlinsen einfach aufzulassen. Im geschlossenen Zustand werden die Augen aber ohnehin schon weniger mit Sauerstoff und Feuchtigkeit versorgt. Mit Linsen zu schlafen verstärkt diesen Effekt. Lassen Sie Ihre Kontaktlinsen nicht über Nacht auf den Augen, es sei denn es handelt sich um spezielle Linsen, die für das nächtliche Tragen ausgelegt sind zum Beispiel Orthokeratologie-Kontaktlinsen oder sogenannte „Night & Day“- Linsen.

Wenn Sie weitere Informationen zur Handhabung, Pflege und Reinigung benötigen oder Fragen rund um das Thema Kontaktlinse haben, kontaktieren Sie uns gerne.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bilder: Adobe Stock

Brillentrends 2021

Die Aussichten auf die neuen Brillentrends 2021 sind atemberaubend. Geprägt von Gegensätzen und einem Hauch Vintage freuen wir uns auf auffällige Kunststoff-Rahmen in facettenreicher Schildpatt-Optik, auf Ultraslim-Brillen und Retro-Fassungen oder auf Modelle in Naturtönen – Ein weites Feld zum trendigen Toben.

Die Mode feiert den Minimalismus mit zurückhaltenden Looks. Ergänzend dazu punkten Schildpatt-Brillen in hellen Creme- und Karamelltönen. Das klassische Havanna-Muster wirkt mondän, extravagant und elegant zugleich. Breite Acetat-Rahmen setzen den Schildpatt-Print optimal in Szene, da sie genügend Raum für die auffällige Musterung bieten. Wer es etwas dezenter mag, greift zu dünnrandigeren oder (halb-)transparenten Modellen.

Wer den auffälligen Look liebt, der findet in den voluminösen Bold Acetat-Fassungen sein Must-Have 2021. Die glänzenden, matten, milchigen oder transparenten Modelle mit dicken bis ultradicken Acetat-Rahmen ziehen mit Theatralik alle Blicke auf sich. Die Sonnen- und Korrektionsbrillen sind mit auffälligen Mustern, extravaganten Formen oder mit aufwendigen Details ausgestattet und sorgen so für optische Highlights.

Auch Fans von Zurückhaltung und Minimalismus kommen dieses Jahr auf ihre Kosten. Ultraslim-Modelle bilden den filigranen Gegenpol zu den Bold Acetat-Brillen. Die fein gearbeiteten Rahmen scheinen förmlich mit der Oberfläche der Brillengläser zu verschmelzen. Vor allem Edelstahl- und Titanfassungen bieten bei gefühlt schwerelosem Gewicht extreme Stabilität und Flexibilität. Die hauchzarten, leichten Modelle gibt es sowohl in runden als auch eckigen Formen, in vielen angesagten sowie klassischen Farben. In Gold, Silber oder Schwarz fügen sich die Brillen in jeden Stil ein.

Back to Nature – die Natur spielt eine große Rolle bei der diesjährigen Eyewear-Mode. Die Modelle orientieren sich an natürlichen Farben sowie Mustern und bringen eine gewisse Ruhe in unsere Outfits. Die Farbpalette reicht von Ocker, Rost-, Sand- und Karamelltönen bis hin zu Taupe und Terrakotta. Zu den harmonischen Farben gesellen sich Muster angelehnt an Naturmaterialien wie Holz, Kork, Stein, Moos und Sand. Diese Farbtöne lassen sich mühelos stylen und kreieren einen eleganten Look.

Moderne Retro-Brillen bilden bei den Trends weiterhin eines der Top-Themen. Klassische Formen werden durch stylische Designelemente ergänzt. Egal ob raffinierte Materialkombinationen, architektonische Linienführung, ungewöhnliche Doppelstege oder auffällige Cateye-Formen – die neuen Retro-Brillen sind Avantgarde pur!

Color up your Life! Die Sonnenbrillen 2021 treiben es bunt. Die Kunststoff-Fassungen mit auffallenden Mustern und opulenten Bügeln sind ein Garant für gute Laune. Die Sonnenbrillen gibt es von rund bis eckig, von schmal bis oversized, mit markanten Formen und starken Kontrasten. Bunte Shades signalisieren Lebensfreude und leuchten in allen Farben. Damit wird jeder Style zum Statement.

Haben Sie nun Lust bekommen, die Brillentrends 2021 einmal selbst zu probieren? Natürlich freuen wir uns, Ihnen die neuen Styles bei uns vor Ort präsentieren zu dürfen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin zum Stöbern – wir beraten Sie ausgiebig, welcher der Trends Ihrem Typ gerecht wird.

Beitrag und Bilder: Rocktician.com

Entspannt Arbeiten im Homeoffice

Corona hat den Arbeitsalltag erheblich verändert. Bereits jeder zweite Mitarbeiter erledigt ganz oder teilweise seinen Job im Homeoffice, jeder fünfte erstmals seit der Pandemie. Wir geben Ihnen Hinweise, wie man die Augen dabei vor zu großer Belastung schützt und Tipps für ein entspanntes Arbeiten von zu Hause.

Auch wenn die Corona-Pandemie einmal bewältigt sein wird, werden Online-Meetings und das Arbeiten im Homeoffice an Bedeutung gewinnen. Selten ist der heimische Arbeitsplatz dabei so optimiert wie im Büro. Neben der richtigen Sitzposition ist der komfortable Blick auf den Bildschirm Voraussetzung für gesundes Arbeiten.

Etwa 17 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland am Bildschirm, nur neun Prozent der überwiegend Alterssichtigen sind mit einer optimalen Sehhilfe für den Arbeitsalltag versorgt. In der Regel tragen sie Gleitsicht- oder Lesebrillen, die allerdings nicht komfortabel genug für die digitalen Sehanforderungen sind. Eine Lesebrille funktioniert am PC meist nur, solange der Nahzusatz noch relativ gering ist. Bei höherer Leseunterstützung ist nur noch die Tastatur gut erkennbar, der Bildschirm verschwimmt jedoch. Gleitsichtbrillen bieten zwar ein stufenloses Sehen in allen Entfernungen, beim Blick auf den Monitor muss allerdings der Kopf stärker angehoben werden, um die richtige Sehzone für den Bildschirmabstand zu erwischen – auf längere Dauer eine unbequeme Körperhaltung, die unter Umständen zu Rücken- und Nackenbeschwerden führen kann. Abhilfe schaffen sogenannte Bildschirmbrillen. Der untere Bereich der Brillengläser ist auf den Abstand zur Tastatur optimiert, der obere Bereich dient der Bildschirmdistanz. Arbeitgeber sind grundsätzlich dazu verpflichtet, zumindest einen Teil der Kosten für eine Bildschirmbrille zu übernehmen. Dazu ist meist eine Bescheinigung notwendig, die bestätigt, dass die Alltagsbrille nicht als Arbeitsplatzbrille geeignet ist.

Es ist nicht nur für den Körper wichtig, zwischendurch bewegte Pausen einzuplanen. Gönnen Sie ebenfalls Ihren Augen einen Moment der Erholung und lösen Sie immer wieder einmal den Blick vom Bildschirm. Hilfreich kann dabei die 20-20-20-Regel sein: Alle 20 Minuten schaut man für 20 Sekunden auf Objekte, die mindestens 20 Meter entfernt sind. So beugt man der Blickmonotonie vor und die Augenmuskeln entspannen sich. Bei der Bildschirmarbeit sinkt die Frequenz des Lidschlages. Man ist häufig so konzentriert, dass man das Blinzeln schlichtweg vergisst. Um dennoch für eine gute Benetzung der Augenoberfläche mit Tränenflüssigkeit zu sorgen, kann schon ein Post-it am Bildschirm an häufigeres, bewusstes Blinzeln erinnern.

Um zudem trockenen, müden und gereizten Augen vorzubeugen, lüften Sie regelmäßig. Frische Luft erhält nicht nur die Konzentration, sondern tut auch den Augen gut. Nutzen Sie die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang, damit Stoffwechsel und Kreislauf in Schwung kommen. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wenn sich die Augen trotz allem trocken und gereizt anfühlen, sind Tränenersatzmittel eine gute Möglichkeit, um die Beschwerden zu lindern.

Auch im Homeoffice sollte der Arbeitsplatz unter Berücksichtigung ergonomischer Gesichtspunkte eingerichtet werden. Der Bildschirm wird dabei quer zur Fensterfläche und Deckenbeleuchtung angebracht. Vermeiden Sie Reflexionen auf der Bildschirmoberfläche und verhindern Sie so Blendung. Der Monitor sollte zudem nicht zu hoch stehen. Idealerweise fällt der Blick etwas schräg nach unten auf den Bildschirm. Die Anschaffung eines rückenschonenden Schreibtischstuhls macht das Arbeiten zu Hause ebenfalls komfortabler.

Sie möchten die perfekten Bedingungen für das Arbeiten im Homeoffice schaffen und benötigen eine Bildschirmbrille? Vereinbaren Sie noch heute Ihren Termin für eine persönliche Beratung. Wir prüfen Ihre Sehleistung speziell für Ihre individuelle Sehentfernung und statten Sie mit der optimalen Brille für Ihren Arbeitsalltag aus.

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Die Augen – das Frühwarnsystem unseres Körpers

Augen, so sagt man, sind die Fenster zur Seele. An ihnen lässt sich nicht nur unser Gemüt ablesen. Sie verraten eine Menge über unseren Gesundheitszustand und fungieren als eine Art Frühwarnsystem unseres Körpers für bestimmte Krankheiten.

Hinweise auf manche Krankheiten lassen sich in einigen Teilen des Auges erkennen. Selbst entdecken kann man dabei aber nur die wenigsten. Für die meisten Auffälligkeiten bedarf es entsprechender Instrumente beim Augenarzt. Insbesondere die Untersuchung der Netzhaut, Aderhaut und des Sehnervs liefern Indizien auf bestimmte Krankheiten.

Diabetes ist eine der Krankheiten, die durch Symptome an den Augen entdeckt werden kann. Durch eine mangelnde Versorgung mit Sauer- und Nährstoffen können Blutgefäße geschädigt werden. Erweiterte, poröse oder verengte Blutgefäße treten bei Diabetikern somit ebenfalls in der Aderhaut des Auges auf.

Auch rheumatische Erkrankungen lassen sich bereits in frühen Stadien an den Augen erkennen. Dabei können dauerhaft gerötete, schmerzende und tränende Augen sowie entzündliche Veränderungen der Augen erste Anzeichen von Rheuma sein. Zusätzlich kann es zu beeinträchtigter Sicht und erhöhter Lichtempfindlichkeit kommen.

Ähnlich wie bei Rheuma greift sich der Körper bei der chronischen Erkrankung Multiple Sklerose selbst an. Er zerstört die Ummantelungen der Nervenfasern. Das führt zu Funktionsstörungen. Die Folgen sind meist schubweise verminderte Sehschärfe und Probleme bei den Augenbewegungen. Sehr ähnliche Symptome beobachtet man auch bei Autoimmunerkrankungen wie der Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow.

Wenn sich auf der Hornhaut weiße Kringel abzeichnen oder an den Augenlidern weiße oder gelbe Knötchen zu sehen sind, können das Anzeichen für eine Störung des Fettstoffwechsels und einen erhöhten Cholesterinwert sein – ein möglicher Hinweis auf ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko.

Als weitverbreitete Volkskrankheit ist der Bluthochdruck bekannt. Er schädigt die Gefäße, auch im Auge. Tückisch daran ist, dass ein zu hoher Blutdruck keine Schmerzen verursacht. Vielen Betroffenen ist somit über lange Zeit nicht bewusst, dass ihr Blutdruck erhöht oder gar zu hoch ist. Wenn der Augenhintergrund auffällig ist, kann das auf Probleme in weiteren Blutgefäßen hinweisen. Der Zustand der Gefäße im Auge erlaubt ebenfalls Rückschlüsse auf den Hirndruck und die Durchblutung. Dadurch kann das Risiko für einen Schlaganfall abgeschätzt werden.

Eine gelblich gefärbte Bindehaut ist ein typisches Symptom für Gallen- oder Lebererkrankungen. Eine Unterfunktion oder eine Entzündung der Leber (Hepatitis) lassen sich an den Augen erkennen. Ursache dafür ist der zu hohe Anteil von Bilirubin im Blut, den die Leber nicht mehr abbauen kann. Er lagert sich in den Blutgefäßen ab und sorgt für die Gelbfärbung der Haut und der Augen. Bilirubin ist ein Abfallprodukt von Hämoglobin – dem roten Farbstoff unseres Blutes.

Wie Sie sehen, geben unsere Augen eine Menge Auskunft über unseren restlichen Körper. Vorbeugend kontrollieren wir Ihre Augen gerne regelmäßig auf Auffälligkeiten oder Veränderungen und leiten Sie bei Bedarf an Ihren Augenarzt weiter. Wir beraten Sie gerne bei einem persönlichen Treffen.

 

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Das Auflösungsvermögen unserer Augen

Nach einem Sehtest bekommt man seine persönliche Sehleistung als Ergebnis mitgeteilt. Als Kennzahl gilt hierfür der sogenannte Visus. Was genau sagt dieser Wert aus und welche Faktorenbeeinflussen ihn?

Ziel des Sehtestes ist es, die Sehleistung zu überprüfen und ggf. durch eine Korrektion zu verbessern. Der ermittelte Wert, der sogenannte Visus, beschreibt das Auflösungsvermögen der Augen – ähnlich wie eine Kamera, die eine bestimmte Pixelanzahl auflösen kann. Durch verschieden große Sehzeichen bestimmen wir, bis zu welcher Stufe ein Objekt vom Kunden korrekt erkannt wird. Hier gilt die Regel: Je höher das Ergebnis, desto detailreicher kann man sehen.

Zum Vergleich: Der durchschnittliche Visus über alle Altersgruppen beträgt ca. 1,0. Nach vollständiger Entwicklung der Augen ist der Visus im Teenageralter am höchsten. Mit zunehmendem Alter und neuronaler Veränderung der Augen sinkt die maximal erreichbare Sehschärfe.

Menschen können aufgrund des Aufbaus der Netzhaut evolutionsbedingt nicht über einen Visus von durchschnittlich 2,0 bis maximal 2,5 kommen. Raubvögel hingegen können durch eine andere Struktur der Augen einen Visus von 5,0 bis sogar 10,0 (bei Adlern) erreichen.

Kann man den Visus beeinflussen?

Der Visus ist von vielen Dingen abhängig. Gerade bei der Messung achten wir darauf, dass Helligkeit, Kontrast und Prüfentfernung der Norm entsprechen. Nur so sind die Ergebnisse aussagekräftig. Auch die Einnahme von Medikamenten oder verschiedene Krankheiten können die Sehschärfe beeinflussen.
Zu guter Letzt sind es Brille und Kontaktlinse, die dem Auge zum bestmöglichen Visus verhelfen.

Sehen wie ein Adler bleibt uns Menschen leider verwehrt. Trotzdem sollte das Auge bestmöglich unterstützt werden, um an seine maximale Leistung zu gelangen. Grundlage hierfür sind die präzisen Augenprüfungen durch unsere zertifizierten Mitarbeiter. Sprechen Sie uns gerne an und wir ermitteln Ihre persönliche Sehleistung.

 

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Die Tränenfilmuntersuchung

Jeder von uns tut es unbewusst. Über den ganzen Tag hinweg blinzeln wir in regelmäßigen Abständen. Während dieses Vorgangs verteilen unsere Lider einen Tränenfilm und dieser hält unsere Augen feucht. Trotzdem hat man hin und wieder das Gefühl, die Tränenflüssigkeit reicht nicht aus und die Augen fühlen sich trocken an.

Mit Hilfe verschiedener Tests können wir die Qualität und Zusammensetzung eines Tränenfilms genau bestimmen. Angepasste Tropfen oder Pflegeprodukte können anschließend helfen, das Auge mit jedem Lidschlag zu unterstützen.

An der Innenseite der Augenlider befindet sich die Bindehaut. Diese dünne Schleimhaut sorgt dafür, dass das Auge und die Hornhaut bei Lidschlägen nicht verletzt werden. Durch die Spaltlampe (ein spezielles Mikroskop zur Begutachtung der Augen) lassen sich an dieser Haut manchmal leichte Falten entdecken. Bleiben diese permanent bestehen, ist das ein erster ernstzunehmender Hinweis auf ein trockenes Auge. Grund dafür ist eventuell eine geringe Tränenproduktion. Ohne ausreichend Feuchtigkeit kann sich die Schleimhaut nicht ohne Reibung bewegen.

Ob genügend Tränenflüssigkeit vorhanden ist, lässt sich beispielsweise anhand eines sogenannten Schirmer Tests feststellen. Dabei wird ein spezieller Papierstreifen hinter das Lid gelegt. Wie bei einem Taschentuch, das mit Wasser in Berührung kommt, saugt sich der Streifen voll. Bei Kontakt mit Feuchtigkeit verändert sich die Farbe. So kann man nach 5 Minuten die gefärbte Fläche abmessen und beurteilen. Liegt dieser Wert unter der Norm, kann man von einer verringerten Tränenmenge ausgehen.

Der Tränenfilm besteht aus verschiedenen Schichten. Um die wässrige Schicht vor zu schneller Verdunstung zu schützen, befindet sich darüber eine fetthaltige Lipidschicht. Die Qualität des Tränenfilms wird beurteilt, indem vor allem diese beiden Schichten unter die Lupe genommen werden. Mittels eines Farbstoffes wird die Tränenflüssigkeit angefärbt und mit einem besonderen Filter in der Spaltlampe analysiert. Man misst beispielsweise die Zeit, die der Tränenfilm nach einem Lidschlag benötigt, um aufzureißen. Darum nennt sich dieser Test auch Break-up-Time-Test (kurz: BUT-Test). Das heißt, die schützende Lipidschicht verschwindet und der wässrige Teil beginnt zu verdunsten.

All diese Untersuchungen können Aufschluss über eventuelle Änderungen des Tränenfilms geben. Wenn trockene Augen bei Ihnen ein Thema sind, melden Sie sich gerne bei uns. Wir führen ausgiebige Tests durch und beraten Sie bezüglich des weiteren Vorgehens.

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Eine Kamera im Kopf

Unsere Augen sind Meister in dem, was sie tagtäglich vollbringen. Sie helfen uns nicht nur dabei, uns zu orientieren. Sie lassen uns auch Farben und Details wahrnehmen, die uns faszinieren. Um besonders wichtige Momente festhalten zu können, schießt man gerne ein Foto. Aber warum sind diese Bilder nicht so beeindruckend wie die Realität? An das Wunder Auge kommt keine Kamera heran.

Wir laufen durch die Welt und blicken kontinuierlich umher. Unsere Blicke schweifen von einer Kulisse zur anderen. Meist ist uns gar nicht bewusst, was unsere Augen für eine Meisterleistung vollbringen müssen, um uns diese Augenblicke zu ermöglichen.

Damit die Oberfläche der Hornhaut gut befeuchtet und glatt bleibt, blinzeln wir ganz von allein. Man könnte meinen, wir schießen jedes Mal ein Foto, wenn wir die Lider schließen. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren wären das 640 Millionen Bilder. Eine Kamera schafft bei normaler Lebenszeit nur durchschnittlich 150.000 Fotos.

Vergleicht man die menschliche Augenlinse mit der Kameralinse, liegt der größte Unterschied in deren Bewegung. Möchte der Mensch ein Objekt scharf sehen, verändert die Linse aufgrund von Muskelbewegungen vollautomatisch ihre Form. Eine Kamera kann dies nicht. Hier muss der Fotograf die Linse manuell vor und zurückbewegen, um die benötigte Schärfe zu erreichen. Im Gegensatz dazu können Augen nicht zoomen. Will man ein Objekt vergrößert betrachten, muss man näher herantreten. Objektive mit Zoomfunktion haben hier einen Vorteil.

Trifft viel Licht auf das Auge, reagiert es sofort und die Pupille zieht sich zusammen. Dieser Reflex bewirkt, dass die Netzhaut nicht zu viel Licht auf einen Schlag abbekommt und geblendet wird. An einer Spiegelreflexkamera gibt es hierfür Blendenlamellen, welche manuell geöffnet oder geschlossen werden können. So wird auch hier eine Überbelichtung des Bildes verhindert. In der Dunkelheit gilt: Je größer die Pupille/Blende, desto weniger Licht wird zum Sehen benötigt. Ein Beispiel: Eine Katze kann, im Vergleich zu uns Menschen, bei 6-mal weniger Licht im Dunkeln noch sehen.

Bei der Kamera hat man durch die Wahl eines Fischaugenobjektives die Möglichkeit, einen Bildwinkel über 180° zu erreichen. Allerdings sind hier die Abbildungen am Rand nicht realitätsgetreu dargestellt. Das Auge hat einen maximalen Bildwinkel von 170°. Diesen Winkel erreicht es, wenn man die Peripherie mit einbezieht, in der aber kein dreidimensionales Sehen mehr besteht. Sind die Augen weiter außen am Kopf, wie bei Pferden oder anderen Beutetieren, dann haben sie einen Blickwinkel bis 195°. Durch diese Positionierung ist das 3D-Sehen aber deutlich eingeschränkt und für Menschen undenkbar.

Die Entwicklung der Kameralinsen kommt immer näher an unsere Augen heran. Schon jetzt können mit bestimmten Einstellungen und dem passenden Objektiv sehr natürliche Seheindrücke in Bildern eingefangen werden. Probieren Sie’s aus. Und wenn Sie mehr über das Sehverhalten des Auges erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne an.

 

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Unsere Gleitsichtwochen: 01.11 – 31.12.2020

Gönnen Sie sich und Ihren Augen zum Jahresende etwas Neues: individuelle Gleitsichtgläser!

Pünktlich zum neuen Monat starten unsere Gleitsichtwochen.
Vom 01.11. bis 31.12.2020 erhalten Sie bei uns individuell auf Ihre Stärke angepasste Gleitsichtgläser zu vergünstigten Preisen.

Alle Gläser sind Standard-Kunststoffgläser unseres Glasherstellers ZEISS und sind in gewohnt hoher Qualität gefertigt. Außerdem sind die Gläser superentspiegelt, gehärtet, mit einer schmutzabweisenden Lotusschicht versehen und bieten 100% UV-Schutz.

Ob Komfort- oder Premiumglas: Wir nehmen uns wie gewohnt Zeit für eine ausführliche und kompetente Beratung – zu unseren Aktionspreisen.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und kommen Sie während unserer Gleitsichtwochen vorbei. Wir freuen uns auf Sie!

Wie man trockenen Augen vorbeugen kann

Man hat einen anstrengenden Tag im Büro verbracht, viele Kilometer im klimatisierten Auto zurückgelegt oder die Kontaktlinsen zu lange getragen. Bei diesen und vielen weiteren Situationen kommt es häufig zu dem gleichen Resultat: trockene, brennende und juckende Augen am Abend. Derartige Beschwerden können gelegentlich oder dauerhaft vorkommen. Wir haben einige hilfreiche Tipps, um die Symptome zu lindern oder ganz zu vermeiden.

Besonders im Winter leiden unsere Augen unter trockener Luft, da das viele Heizen die Luftfeuchtigkeit erheblich senkt.  Die Augenoberfläche trocknet durch die Wärme schneller aus. Kleine Luftbefeuchter oder regelmäßiges Lüften können bereits Abhilfe schaffen. Ein Spaziergang an der frischen Luft während der Mittagspause tut den Augen ebenfalls gut.

Wichtig ist, im Auto darauf zu achten, dass die Heizgebläse oder die Klimaanlage nicht direkt auf das Gesicht zielen. Ist man bei starkem Wind draußen unterwegs, kann eine Brille die Augen abschirmen. Zu starke Böen fördern die Verdunstung des Tränenfilms.
Um die Produktion der Tränenflüssigkeit zu unterstützen, sollte der Körper mit genügend Wasser versorgt werden. Ausreichend trinken und eine ausgewogene Ernährung beugen dem trockenen Auge vor.

Ist man stark konzentriert bei der Arbeit oder abends in ein gutes Buch vertieft, verringert sich die Lidschlagfrequenz. Während des Lidschlags wird aber frische Tränenflüssigkeit verteilt. Aktives Blinzeln befeuchtet die Augen erneut. Dabei hin und wieder bewusst den Blick heben und in die Ferne schauen – das entspannt zusätzlich die Augenmuskulatur. Kurze Pausen vom Lesen oder Arbeiten können somit für die Augen sehr sinnvoll sein. In diesem Fall bedeutet das übrigens nicht, sich stattdessen mit dem Smartphone oder Tablet zu beschäftigen. Die Augen entspannen sich z. B. bei einem Blick aus dem Fenster oder einem kurzen Spaziergang.

Wenn man sich abends für die Nacht bereit macht, sollte man seiner Routine einen Schritt hinzufügen. Über Lidpflege denken nur die Wenigsten nach. Sind jedoch die Drüsen, welche einen Teil des Tränenfilms produzieren, verstopft, reichen die zuvor genannten Vorkehrungen nicht aus. Zur schonenden Reinigung der Augenlider gibt es verschiedene Pflegesprays, eine sanfte Massage unterstützt die Funktion der Drüsen und warme Auflagen können sie wieder befreien.

Brennen die Augen nach dem Tragen von Kontaktlinsen, führt dies teils auf eine Unverträglichkeit zurück. Das kann entweder an den Inhaltsstoffen der Pflegemittel oder sogar an den Kontaktlinsen selbst liegen. Hersteller bieten verschiedene Materialien für Linsen an und Pflegemittel gibt es für empfindliche Augen extra ohne Konservierungsstoffe. Auch Augentropfen für Kontaktlinsenträger können den Tragekomfort der Linsen erhöhen. Wichtig ist, die Kontaktlinsen nicht über die empfohlene Tragezeit hinaus zu verwenden.

Trockene und juckende Augen haben vermutlich fast alle Menschen schon einmal erfahren müssen. Mit unseren einfachen, aber hilfreichen Tipps muss das Gefühl trockener Augen aber kein Dauerzustand werden. Gerne beraten wir Sie persönlich bei uns vor Ort. 

 

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Internationale Optometrie – Andere Länder, andere Sitten

Jedes Land hat seine eigene Kultur und somit seine eigenen Verhaltensweisen, Traditionen und Bräuche. Ähnlich gestaltet sich das mit der weltweiten Augenoptik und Optometrie – die Berufsbezeichnung und die damit einhergehenden Berechtigungen unterscheiden sich von Land zu Land. Begeben Sie sich mit uns auf eine kurze berufspolitische Reise.

Obwohl man generell eine Internationalisierung der Berufsausbildung in der Augenoptik und Optometrie beobachten kann, bestehen nach wie vor weltweite Unterschiede hinsichtlich der jeweils vorherrschenden Berufsbezeichnung und Durchführungsberechtigung. Diese lassen sich grob in sechs Stufen eingliedern.

Die Augenoptiker in Griechenland und der Türkei sind lediglich zur Anfertigung und Abgabe von Brillen und Kontaktlinsen nach augenärztlicher Verordnung berechtigt. Die Kollegen in Belgien, Frankreich, Island und Italien dürfen dazu eigene Augenglasbestimmungen durchführen.
Zur deutschen Augenoptik und Optometrie ebenso wie die von Dänemark, Österreich, Schweden, der Schweiz und Spanien zählen zusätzlich Gesundheitsdienstleistungen rund um das Auge und das visuelle System – also Screening-Tests, die Auffälligkeiten am Auge aufdecken können. Im Gegensatz hierzu ist es den Kollegen aus Finnland, Irland, den Niederlanden und Norwegen gestattet, die Diagnose von Augenerkrankungen unter Zuhilfenahme von diagnostischen Medikamenten vorzunehmen.

In Europa besitzt der britische Optometrist die meisten Berufsrechte, aber auch die höchste Verantwortung im Vergleich zu seinen anderen europäischen Kollegen. Er hat das Recht zum Einsatz diagnostischer Arznei und – in Verbindung mit einer Zusatzausbildung – ebenfalls die Legitimation für den Gebrauch bestimmter therapeutischer Medikamente.

Als ein solcher „Primary Eye Care Provider“ gilt ebenso der Optometrist in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Anders als in Deutschland ist er Hauptansprechpartner bei allen Sehproblemen. Er besitzt einen sehr großen Kompetenzbereich und darf ebenfalls wie die Briten therapeutische Medikamente einsetzen. Neben Augenglasbestimmungen und Kontaktlinsenanpassungen überprüft er den allgemeinen Gesundheitszustand der Augen. Wird eine Augenkrankheit diagnostiziert, kann direkt eine medikamentöse Behandlung durch den Optometristen erfolgen. Im Bundesstaat Oklahoma darf der sogenannte „Doctor of Optometry“ außerdem Augenoperationen durchführen.

Zusammenfassend gilt der Augenoptiker beziehungsweise Optometrist weltweit als der primäre Anbieter für augen- und sehspezifische Fragestellungen. Wenden Sie sich daher gerne mit Ihrer Frage rund um das Sehen an uns.

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Virtual Reality – Eintauchen in eine andere Welt

Digitale Medien bestimmen unser tägliches Leben. Entwickler sind stetig dabei, uns Menschen den Alltag zu vereinfachen. Und die virtuelle Realität erhält Einzug in immer mehr Bereiche. Was genau VR ist und wie die Technik dahinter funktioniert, erklären wir in diesem Beitrag.

Virtual Reality ist ein weit bekanntes Thema und allgegenwärtig vertreten. Immer mehr Unternehmen nutzen die Möglichkeit der virtuellen Darstellung, um ihre Produkte näher an die Kunden zu bringen.
Nicht nur im Bereich der Unterhaltung, wie zum Beispiel für Videospiele, ist diese Technologie gut zu gebrauchen. Auch im Bereich Bildung oder Forschung bis hin zur Medizin kann sie Anklang finden.

ABER WAS IST VR?

Virtual Reality steht für virtuelle Realität, also eine künstlich geschaffene Wirklichkeit. In der Umsetzung sind hier kaum Grenzen gesetzt. Von Besuchen vergangener Kulturen, einem Flug ins Weltall, aber auch Betrachtungen von geplanten Bauvorhaben oder Objekten – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Hauptbestandteil dieses Erlebnisses ist die VR-Brille. Hier sind zwei hochauflösende Displays verarbeitet, die künstliche Bilder erzeugen. Die Technik dahinter macht sich das Stereosehen, also das Fusionieren der Bilder beider Augen, zu Nutze. Eine Software und die eingebauten Linsen erzeugen dann einen dreidimensionalen Eindruck. Durch eine verknüpfte Sensorik werden die Lage und Position des Kopfes mit einbezogen.

DIE ZUKUNFT DER VIRTUELLEN REALITÄT

Man kann davon ausgehen, dass Virtual Reality in Zukunft nicht mehr wegzudenken ist. Große Einrichtungshäuser nutzen diese Option bereits, um Kunden einen maßstabsgetreuen Eindruck von Möbeln und Räumen zu bieten. Automobilhersteller können ihren Kunden neue Modelle auf bequeme Art und Weise vorstellen. Und besonders in der Medizin können durch simulierte Operationen Entscheidungen getroffen werden. Um ängstliche Patienten zu beruhigen oder mögliche Probleme zu verdeutlichen, kann eine detailgetreue Darstellung vorab hilfreich sein.

Ob ein Strandurlaub auf dem heimischen Balkon, eine Achterbahnfahrt im Wohnzimmer oder die Begehung einer Baustelle ohne vor Ort zu sein – unsere Welt, wie wir sie kennen, wird sich immer weiterentwickeln und uns noch viele neue Möglichkeiten bieten. Wir sind gespannt.

Möchten Sie mehr über das Stereosehen erfahren, welches der VR-Brille als Grundlage dient? Sprechen Sie uns gerne an.

 

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