Autor: hannahpohlmann

Sehen in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft steigt der Östrogen-Spiegel im Blut. Nicht nur der Bauch wird dicker, sondern mitunter auch die Hornhaut der Augen. Welche vorübergehenden Auswirkungen eine Schwangerschaft auf das Sehen nehmen kann, lesen Sie in diesem Artikel.


Bei etwa jeder sechsten Schwangerschaft berichten die werdenden Mütter von Veränderungen des Sehvermögens. Sie treten vor allem im späteren Drittel auf, sind meist harmlos und verschwinden nach der Geburt wieder. Dennoch sollte man sie unter Beobachtung halten. Als Grund wird angenommen, dass es durch den veränderten Hormonhaushalt im Körper zu Flüssigkeitseinlagerungen in Augenlidern, Bindehaut und Hornhaut kommt. Letzteres kann die Brechkraft der Augen um bis zu 1,50 Dioptrien wandeln. Dabei reduziert sich das Sehvermögen bereits bei 0,50 Dioptrien auf die Hälfte.

Ebenfalls kann sich die Krümmung der Hornhaut verstärken. Der veränderte Hormonhaushalt kann außerdem Einfluss auf die Zusammensetzung und Menge des Tränenfilms nehmen. Oft fühlen sich die Augen trocken an, brennen manchmal sogar. Entsprechende Augentropfen, die während der Schwangerschaft bedenkenlos benutzt werden können, lindern das Fremdkörpergefühl. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift hierbei zu Präparaten ohne Konservierungsstoffe. Einige der „künstlichen Tränen“ sind ebenso für Kontaktlinsenträger geeignet. Denn bisher gut angepasste Kontaktlinsen können plötzlich zwicken. Wer vorher schon Linsen getragen hat und keinerlei Beeinträchtigung feststellt, trägt sie weiterhin wie gewohnt. Gegebenenfalls können schon eine reduzierte Tragedauer und der häufigere Wechsel zur Brille den Tragekomfort verbessern. Häufig kann eine Umstellung auf andere Kontaktlinsen oder ein anderes Pflegesystem Abhilfe schaffen, die besser zur aktuellen Situation der Augen passen. Von einer Neuanpassung sollte man während der Schwangerschaft eher absehen. Nur in seltenen Fällen muss auf das Kontaktlinsentragen während der Schwangerschaft gänzlich verzichtet werden. Weitere Tipps und eine entsprechende Beratung liefert der Kontaktlinsenspezialist Ihres augenoptischen Fachgeschäfts.

Auch wenn die Symptome harmlos und nur von vorübergehender Dauer sind, so können sie großen Einfluss auf Situationen nehmen, in denen gutes Sehen Voraussetzung ist, z. B. beim Autofahren. Für solche Gelegenheiten sollte eine entsprechend angepasste Brille in Betracht gezogen werden. Gesellen sich zu den beschriebenen Veränderungen plötzlich weitere Auffälligkeiten wie eine stark verschwommene Sicht, Lichtblitze vor den Augen, Gesichtsfeldausfällen oder Ähnliches, suchen Sie am besten Ihren Gynäkologen auf.

Sollten Sie während Ihrer Schwangerschaft Beeinträchtigungen Ihres Sehvermögens bemerken oder stellen Sie fest, dass Ihre Kontaktlinsen sich nicht mehr komfortabel anfühlen, vereinbaren Sie gern einen Termin zur individuellen Beratung.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pixabay

Virtual Reality – Eintauchen in eine andere Welt

Digitale Medien bestimmen unser tägliches Leben. Entwickler sind stetig dabei, uns Menschen den Alltag zu vereinfachen. Und die virtuelle Realität erhält Einzug in immer mehr Bereiche. Was genau VR ist und wie die Technik dahinter funktioniert, erklären wir in diesem Beitrag.

Virtual Reality ist ein weit bekanntes Thema und allgegenwärtig vertreten. Immer mehr Unternehmen nutzen die Möglichkeit der virtuellen Darstellung, um ihre Produkte näher an die Kunden zu bringen.
Nicht nur im Bereich der Unterhaltung, wie zum Beispiel für Videospiele, ist diese Technologie gut zu gebrauchen. Auch im Bereich Bildung oder Forschung bis hin zur Medizin kann sie Anklang finden.

ABER WAS IST VR?

Virtual Reality steht für virtuelle Realität, also eine künstlich geschaffene Wirklichkeit. In der Umsetzung sind hier kaum Grenzen gesetzt. Von Besuchen vergangener Kulturen, einem Flug ins Weltall, aber auch Betrachtungen von geplanten Bauvorhaben oder Objekten – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Hauptbestandteil dieses Erlebnisses ist die VR-Brille. Hier sind zwei hochauflösende Displays verarbeitet, die künstliche Bilder erzeugen. Die Technik dahinter macht sich das Stereosehen, also das Fusionieren der Bilder beider Augen, zu Nutze. Eine Software und die eingebauten Linsen erzeugen dann einen dreidimensionalen Eindruck. Durch eine verknüpfte Sensorik werden die Lage und Position des Kopfes mit einbezogen.

DIE ZUKUNFT DER VIRTUELLEN REALITÄT

Man kann davon ausgehen, dass Virtual Reality in Zukunft nicht mehr wegzudenken ist. Große Einrichtungshäuser nutzen diese Option bereits, um Kunden einen maßstabsgetreuen Eindruck von Möbeln und Räumen zu bieten. Automobilhersteller können ihren Kunden neue Modelle auf bequeme Art und Weise vorstellen. Und besonders in der Medizin können durch simulierte Operationen Entscheidungen getroffen werden. Um ängstliche Patienten zu beruhigen oder mögliche Probleme zu verdeutlichen, kann eine detailgetreue Darstellung vorab hilfreich sein.

Ob ein Strandurlaub auf dem heimischen Balkon, eine Achterbahnfahrt im Wohnzimmer oder die Begehung einer Baustelle ohne vor Ort zu sein – unsere Welt, wie wir sie kennen, wird sich immer weiterentwickeln und uns noch viele neue Möglichkeiten bieten. Wir sind gespannt.

Möchten Sie mehr über das Stereosehen erfahren, welches der VR-Brille als Grundlage dient? Sprechen Sie uns gerne an.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bilder: Pixabay/Pexels