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Verspiegelte Gläser – der anhaltende Sonnenbrillentrend

Der Sommer zieht ein, die Menschen tummeln sich im Freibad und den Parks und genießen die Sonne. Dieses Jahr sind Brillen mit verspiegelten Brillengläsern wieder voll im Trend. Der stylische Look steht aktuell hoch im Kurs.


Zuerst waren verspiegelte Sonnenbrillen bei zahlreichen Stars zu sehen. Und was die Prominenten vormachen, findet meist Anklang beim Rest der Bevölkerung. Kaum steht die warme Jahreszeit vor der Tür, sieht man allerorts viele Menschen mit schicken Sonnenbrillen. Natürlich ist das auch gut so, denn was häufig vergessen wird: Die Sonnenbrille ist viel mehr als ein trendiges Accessoire. Sie schützt die Augen vor Blendung und schädlichen UV-Strahlen.

Verspiegelte Brillengläser gibt es mittlerweile in nahezu allen erdenklichen Farben. Beliebt sind nach wie vor die Klassiker mit silberner und goldener Verspiegelung. Aber auch blaue, rote, orangene und grüne Spiegeleffekte sind technisch möglich und sorgen für einen spannenden Style. Um diesen faszinierenden Look zu erhalten, wird – vereinfacht gesagt – Farbe auf die Vorderseite des Brillenglases aufgedampft. Diese Farbschicht misst gerade einmal die Dicke einiger hundert Nanometer und verleiht dem Brillenglas dennoch ein völlig neues Aussehen. Der Vorteil dieser besonderen Sonnenbrillen ist ganz klar: Modernes Aussehen und das gewisse Etwas.

Selbstverständlich lassen sich verspiegelte Sonnenbrillengläser mit individueller Sehstärke herstellen. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Brille für die Ferne, zum Lesen oder als Gleitsicht-Variante angefertigt wird.


In jedem Fall gilt: Unsere qualifizierten Mitarbeiter kennen sich bestens mit den vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten aus und finden zu jedem Brillenmodell die ideale Spiegelfarbe. Bei uns gibt es eine große Auswahl verspiegelter Sonnenbrillen direkt im Geschäft, gerne fertigen wir aber auch Gläser nach persönlichen Wünschen an.

 

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Virtual Reality – Eintauchen in eine andere Welt

Digitale Medien bestimmen unser tägliches Leben. Entwickler sind stetig dabei, uns Menschen den Alltag zu vereinfachen. Und die virtuelle Realität erhält Einzug in immer mehr Bereiche. Was genau VR ist und wie die Technik dahinter funktioniert, erklären wir in diesem Beitrag.

Virtual Reality ist ein weit bekanntes Thema und allgegenwärtig vertreten. Immer mehr Unternehmen nutzen die Möglichkeit der virtuellen Darstellung, um ihre Produkte näher an die Kunden zu bringen.
Nicht nur im Bereich der Unterhaltung, wie zum Beispiel für Videospiele, ist diese Technologie gut zu gebrauchen. Auch im Bereich Bildung oder Forschung bis hin zur Medizin kann sie Anklang finden.

ABER WAS IST VR?

Virtual Reality steht für virtuelle Realität, also eine künstlich geschaffene Wirklichkeit. In der Umsetzung sind hier kaum Grenzen gesetzt. Von Besuchen vergangener Kulturen, einem Flug ins Weltall, aber auch Betrachtungen von geplanten Bauvorhaben oder Objekten – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Hauptbestandteil dieses Erlebnisses ist die VR-Brille. Hier sind zwei hochauflösende Displays verarbeitet, die künstliche Bilder erzeugen. Die Technik dahinter macht sich das Stereosehen, also das Fusionieren der Bilder beider Augen, zu Nutze. Eine Software und die eingebauten Linsen erzeugen dann einen dreidimensionalen Eindruck. Durch eine verknüpfte Sensorik werden die Lage und Position des Kopfes mit einbezogen.

DIE ZUKUNFT DER VIRTUELLEN REALITÄT

Man kann davon ausgehen, dass Virtual Reality in Zukunft nicht mehr wegzudenken ist. Große Einrichtungshäuser nutzen diese Option bereits, um Kunden einen maßstabsgetreuen Eindruck von Möbeln und Räumen zu bieten. Automobilhersteller können ihren Kunden neue Modelle auf bequeme Art und Weise vorstellen. Und besonders in der Medizin können durch simulierte Operationen Entscheidungen getroffen werden. Um ängstliche Patienten zu beruhigen oder mögliche Probleme zu verdeutlichen, kann eine detailgetreue Darstellung vorab hilfreich sein.

Ob ein Strandurlaub auf dem heimischen Balkon, eine Achterbahnfahrt im Wohnzimmer oder die Begehung einer Baustelle ohne vor Ort zu sein – unsere Welt, wie wir sie kennen, wird sich immer weiterentwickeln und uns noch viele neue Möglichkeiten bieten. Wir sind gespannt.

Möchten Sie mehr über das Stereosehen erfahren, welches der VR-Brille als Grundlage dient? Sprechen Sie uns gerne an.

 

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Warum haben wir morgens Sand in den Augen?

Für die Kleinsten ist die Erklärung ganz einfach – jeden Abend kommt das Sandmännchen mit seinem Traumsand, um allen Kindern schöne Träume zu bescheren. Dass nicht unbedingt ein kleiner, bärtiger Kerl mit einem Säckchen voller Sand dafür verantwortlich ist, erklärt sich allerdings von selbst. Aber woher kommt der Sand in den Augen denn dann?

Die kleinen Körnchen, die wir morgens in den Augenwinkeln vorfinden, enthalten gewissermaßen die Reste vom Reinigungsprozess unserer Augen. Für diese Reinigung sorgt unsere Tränenflüssigkeit. Sie fließt vom oberen Lidrand durch die Tränengänge in unsere Augenwinkel. Auf dem Weg dorthin nimmt sie Schmutzpartikel und abgestorbene Zellen mit. Der Schlafsand besteht aus dem, was übrigbleibt, wenn der Wasseranteil der Tränenflüssigkeit verdunstet ist. Er lässt sich am besten beim morgendlichen Waschen des Gesichts wegspülen. Das ist für die Haut schonender als ihn herauszureiben. Dass wir den Schlafsand nur morgens vorfinden, liegt daran, dass wir nachts nicht blinzeln. Tagsüber wird die Tränenflüssigkeit durch das Blinzeln in die im Augenwinkel liegenden Tränenpünktchen transportiert, durch die sie abfließen kann.

Da die Tränenflüssigkeit mehrere Aufgaben für die Augen erfüllt, sind verschiedene Stoffe enthalten. Sie beinhaltet neben Salzen, Proteinen und Glukose auch ölige Bestandteile, die das rasche Verdunsten verhindern. Der Tränenfilm bildet eine gleitfähige Schicht, damit das Augenlid leicht und ohne Reibung geschlossen und geöffnet werden kann. Auch die Befeuchtung der Hornhaut und die Versorgung mit Nährstoffen sind wichtige Aufgaben unserer Tränenflüssigkeit. Dabei hält sie die optischen Eigenschaften der Hornhaut aufrecht, indem mögliche Unebenheiten auf der Oberfläche ausgeglichen werden. Außerdem besitzt die Tränenflüssigkeit Eigenschaften zur Abwehr von Bakterien und Viren.

Wenn morgens vermehrt Rückstände am Auge verblieben sind, die Augen zusätzlich sehr trocken, gerötet oder verklebt sein sollten, sollte abgeklärt werden, ob eine Reizung oder eine behandlungsbedürftige Entzündung am Auge vorliegt. Gerne werfen wir einen ersten Blick darauf und leiten Sie gegebenenfalls an Ihren Augenarzt weiter.

 

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Was ist Licht?

Es umgibt uns tagein, tagaus.  Aus unserem Leben ist Licht nicht mehr wegzudenken. Tagsüber liefert uns die natürliche und bekannteste Quelle, die Sonne, unser Licht. Abends schalten wir die Lampe an oder genießen leichten Kerzenschein. Aber was sind die wirklich „wichtigen“ Fakten zum Thema Licht?

1. Schnell wie der Blitz – oder sogar schneller?

Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist die schnellste Geschwindigkeit, die den Menschen bekannt ist. In einer Sekunde legt Licht eine Strecke von circa 300.000 km zurück. Zur Verdeutlichung: Um die Welt zu umrunden, also 42.000 km mit dem Flugzeug zurückzulegen, braucht man mehr als 9 Tage.

2. Bunt wie der Regenbogen

Das Licht der Sonne ist nicht weiß. Sie strahlt alle sichtbaren Farben ab. Dazu gehören violett, blau, grün, gelb, orange und rot. Unsere Augen kombinieren die Farben zu einer und so entsteht der Eindruck, Licht wäre weiß.

3. Schwarze Kleidung macht nicht nur schlank

Sie schützt auch noch vor Sonnenlicht. Die dunklen Fasern weisen einen Lichtschutzfaktor von ca. 20 auf. Weiße Kleidung schafft im Vergleich nur einen Faktor von 10. Grund hierfür ist die deutlich höhere Absorption von Schwarz. Außerdem bieten engmaschige Industriefasern einen zusätzlich erhöhten Schutz.

4. Ganz schön viel Power

Glühwürmchen können 95 Prozent der aufgewandten Energie in Licht umwandeln. Eine Leuchtdiode kann maximal 10 bis 40 Prozent der genutzten Energie tatsächlich als Licht abgeben. Der Rest geht in Form von Wärme verloren.

5. Die Sonnencreme von morgen

Jeder kennt den beliebten Nussnougat-Brotaufstrich. Bei vielen steht er täglich zum Frühstück bereit. Aber er kann noch viel mehr als nur gut schmecken: Nutella schützt vor UVStrahlung. Durch den hohen Fettanteil hat die Creme einen Lichtschutzfaktor von 9,7 – nur bei äußerer Anwendung auf der Haut, versteht sich.

Licht ist ein spannendes Thema, das wir Menschen bis heute noch nicht vollständig erforscht und verstanden haben. Fest steht aber, dass die richtige Beleuchtung in unserem Alltag eine große Rolle spielt und die Augen besonders bei nahen Tätigkeiten von guten Lichtverhältnissen profitieren. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich der optimalen Ausleuchtung bei Ihnen Zuhause, sei es für Ihren Arbeitsplatz oder beispielsweise die Leseecke. Sprechen Sie uns an.

 

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Was sehen denn meine Augen da?

Den eigenen Augen kaum trauen – dahinter kann manchmal wirklich etwas Wahres stecken. Denn bei der Betrachtung optischer Täuschungen ist meist nicht ganz klar, ob man dem Gesehenen tatsächlich Glauben schenken kann. Wir erklären, wie es zu solchen Illusionen kommt.


Faszinierend finden wir sie wohl alle, die sogenannten optischen Täuschungen. Unser Gehirn legt uns einfach rein und wir können nichts dagegen tun. Es gaukelt uns vor, dass etwa Linien schief sind, Farben variieren, sich Größen unterscheiden, oder es provoziert den Eindruck von Bewegung, Leuchten, oder von zwei Bildern in einem. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine Fehlfunktion unserer Augen, denn für das Sehen ist neben unseren Augen auch unser Gehirn verantwortlich.

Eine optische Illusion ist eine Wahrnehmungstäuschung – also bestimmte Sinneseindrücke, die vom Gehirn falsch interpretiert werden. Sie beruhen auf der Tatsache, dass die Wahrnehmung auf unvollständige Informationen zurückgreifen muss. Unser Gehirn ist bei der Betrachtung von optischen Täuschungen ein wenig überfordert. Es kann die gezeigte Darstellung nicht einordnen und versucht daher, unter Zuhilfenahme weiterer Sinne oder durch Entfernen der auslösenden Faktoren das bestmögliche Bild zu erschaffen. Dabei konstruiert das Gehirn auf Basis von Erfahrungen.

Die visuellen Informationen der Außenwelt gelangen über die Netzhaut der Augen ins Gehirn. Jedoch ist nur in einem kleinen Teil der Netzhaut scharfes Sehen möglich. Beim Betrachten einer visuellen Szene führt das Auge kleinste Blickbewegungen aus. Die unscharfen Bilder während der Augenbewegungen werden vom Gehirn unbewusst ausgeblendet und zum Teil mit Mustern ergänzt, die es bereits kennt. Eine optische Täuschung oder visuelle Illusion entsteht, wenn spezielle Sehreize die automatische Mustererkennung des Gehirns überlisten. Dann fehlen dem Gehirn stabile Bezugspunkte und die Wahrnehmung ist verändert. So lassen sich die Gehirnprozesse, die unser Sehen im täglichen Leben erleichtern, mit künstlich erzeugten Bildern hinters Licht führen.

Eine schöne Sammlung verschiedener optischer Täuschungen findet man auf der Homepage von Illusionen.biz. Wer die Faszination optischer Phänomene lieber live erleben möchte, für den lohnt sich ein Besuch in Lingelbachs Scheune in Leinroden bei Abtsgmünd. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter bestens vertraut mit der Funktionsweise der Augen und beantworten gerne weitere Fragen.

 

 

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Welche Brille passt zu mir?

Ob knallig bunt oder dezent klassisch, ob dünner oder breiter Fassungsrand, große oder kleine Gläserform – das Angebot an Brillen ist schier unendlich. Eine fachkundige Beratung ist daher beim Kauf einer neuen Brille oberstes Gebot, um bei dieser Vielfalt das passende Modell zu finden. Unser kleiner Ratgeber dient als Unterstützung bei der Suche nach der neuen Wunschbrille.

Welche Brille passt zu meinem Gesicht? Welche Farbe schmeichelt meinem Teint und unterstreicht meine Augenfarbe? Wie auffällig darf die Brillenfassung für mein Gesicht eigentlich sein? Das sind wohl die Kernfragen, die man sich vor einem Brillenkauf stellt. Vor allem, wenn es die erste ist. Eine Brille soll die eigene Persönlichkeit unterstreichen. Vor dem Besuch des Augenoptikers gilt es also, den eigenen Stil und Geschmack zu ergründen: Eckig oder rund, markant oder dezent, zeitlos oder im Retro-Stil. Stöbern Sie in Ihrem Kleiderschrank nach Ihren Lieblingsoutfits. Welchen Stil haben diese – klassisch, modern oder verspielt? Welche Farben tragen Sie besonders gern? Den eigenen Modestil und Geschmack zu kennen, erleichtert die Brillenauswahl.

Für Brillenneulinge gilt, sich eher langsam heranzutasten. Dezente Fassungen wie rahmenlose oder dünnrandige Metallbrillen eignen sich besonders für Brilleneinsteiger. Relativ farbneutral verändern sie das Gesicht am wenigsten und werden beim Tragen weniger wahrgenommen. Eine unauffällige Brille lässt dem Gesicht viel Raum. Wer mutiger ist, tastet sich schrittweise an kräftigere Modelle und/oder auffälligere Farben heran. Harmonisiert die Farbe der Fassung mit der Haarfarbe, ergibt das ein stimmiges Bild – schlicht und elegant. Farbtöne, die der eigenen Augenfarbe entsprechen, bringen diese so richtig zum Leuchten. Brillenträger mit hellem Teint und blondem Haar sollten nicht unbedingt zu dunkle Brillen wählen. Sie wirken oft sehr streng. Menschen mit starken Kontrasten wie hellem Teint, dunklen Haaren, Augen oder Brauen können dagegen zu kräftigen und dunklen Farbtönen greifen.

Die Auswahl der passenden Glasform ist ebenso entscheidend. Die richtige Brille kann ein eher längliches Gesicht vorteilhaft verkürzen und kurze Gesichter optisch verlängern. Runde Gesichter wirken durch dezente Fassungen oft schmaler und länger. Modelle mit betontem Bügelansatz wie bei Cateye-Brillen unterstützen die Länge. Metallbrillen mit beispielsweise trendiger sechseckiger Form verleihen den weichen Gesichtszügen mehr Kontur.

Schmalen Gesichtern schmeicheln runde Glasformen. Hohe Brillengläser wie die der hippen Panto-Brillen sind ideal. Sie sorgen für mehr Fülle. Markante Fassungen im angesagten Bold-Look machen das Gesicht hingegen härter. Der breite, dunkle Rahmen wirkt gerade für zarte, feminine Gesichter häufig zu wuchtig. Transparente Kunststoff-Fassungen in Pastelltönen bieten dabei eine Alternative. Wer seine kantigen Gesichtszüge betonen möchte, weil sie gut zur eigenen Persönlichkeit passen, kann natürlich auch zu eckigeren Formen greifen.

Am Ende der Auswahl soll die Brille einen Charakter haben – einen Charakter, der den ihres Trägers optimal unterstützt. Doch genauso wie sie den eigenen Stil unterstreichen kann, kann eine Brille auch den Typ verändern. Zu auffällige Brillen können den Trägern dabei aber auch schnell die Show stehlen.

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Brille und möchten wissen, welche Modelle zu Ihnen passen? Buchen Sie Ihren persönlichen Termin. Wir beraten Sie gerne und finden mit Ihnen Ihre neue Brille.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Rocktician/Opticshots

Wenn die Brille am Arbeitsplatz unverzichtbar ist

Einige Arbeitsplätze und Berufsfelder bringen besondere Anforderungen an unser Sehen mit sich. Das können zum einen bestimmte Schutzmaßnahmen sein, aber auch Sehanforderungen, dem die Alltagsbrillen meist nicht gewachsen sind. Wir geben einen Überblick, in welchen Berufen Spezialbrillen zum Einsatz kommen können.

 

Schutzbrillen am Arbeitsplatz

Es gibt Arbeitsbedingungen in der industriellen Produktion, der Chemieindustrie und in Handwerksbetrieben, in Reinigungs- und Galvanikunternehmen, in Laboratorien und im Umgang mit Lasertechnik und Elektrizität, die eine Arbeitsschutzbrille erfordern.

Bei Tätigkeiten wie Schleifen, Schweißen, Bohren, Arbeit mit Laserstrahlung und an Arbeitsplätzen im Chemielabor ist die Verwendung von Arbeitsschutzbrillen nicht nur wichtig und sinnvoll, sondern oft vom Arbeit- oder Gesetzgeber vorgeschrieben. Sie erhalten Schutzbrillen mit und ohne Sehstärke. Je nach Arbeitsumfeld und dem Gefährdungsgrad kommen verschiedene Arbeitsschutzbrillen und unterschiedliche Glasarten und Kunststoffe wie CR-39 oder Polycarbonat in Betracht. Wenn eine Arbeitsschutzbrille erforderlich ist, übernimmt der Arbeitgeber oft einen Teil oder sogar die gesamten Kosten. Nähere Informationen bekommt man vom Arbeitsschutzbeauftragten des Arbeitgebers.

Maskenbrillen

Atemmasken schützen beispielsweise Feuerwehrmänner, Bundeswehrsoldaten, Industriearbeiter und andere Anwender im Notfall oder bei ihrer alltäglichen Arbeit vor giftigen Gasen und Dämpfen. Die Liste der Gefahrenstoffe ist lang, Gesundheitsschäden durch einfaches Einatmen sind häufig irreversibel. Eine Brille in Sehstärke unter der Maske zu tragen, ist oft beschwerlich und manchmal sogar unmöglich. Die Bügel der Brillenfassung können dazu führen, dass die Atemmaske nicht dicht schließt. Damit Brillenträger mit ihrer Maske genauso gut sehen können wie ohne, werden sogenannte Maskenbrillen empfohlen. Der Maskenbrilleneinsatz wird auf einem Halter befestigt, der wiederum auf der Innenseite der Maske direkt hinter der Sichtscheibe angebracht wird. Den Brilleneinsatz erhält man gemeinsam mit der Maske meist von Arbeitgebern oder der zuständigen Behörde, die in der Regel auch für die Kosten aufkommen.

Lupenbrillen

Lupenbrillen oder auch „Fernrohrlupenbrillen“ sind Spezialbrillen für professionelle Anwender in der Medizin wie Chirurgen und Zahnärzte sowie Berufen in der Technik mit erhöhtem Vergrößerungsbedarf. Sie bestehen meist aus einer Brille mit einem integrierten Fernrohr und einer aufgesteckten Lupe und können bis zu 8-fach vergrößern. Aber auch für Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung (Amblyopie) können sie ein wichtiges Hilfsmittel im Alltag sein.

Je nach Anwendung und Vergrößerungsbedarf kommen verschiedene Fernrohrsysteme zum Einsatz. Kompakte Systeme (Galilei-Systeme) mit geringeren Vergrößerungen (bis zu 2,5-facher Vergrößerung) werden oft in die Korrektionsbrille montiert und lassen sich problemlos mit der gewohnten Brille verwenden. Soll eine höhere Vergrößerungswirkung erreicht werden, greift man auf sogenannte Kepler-Systeme zurück, die zumeist gewichtsbedingt in speziellen Trägerfassungen oder mit einer Stirn-Kopfhalterung getragen werden.

Brillengläser für Piloten

Piloten benötigen eine Brille, die selbst bei extremen Licht- und Wetterverhältnissen für Durchblick sorgen. Zudem muss der Flugzeugführer alle Instrumente vor und über sich deutlich erkennen. Zugleich ist die gute Fernsicht durch die Cockpit-Scheibe wichtig. Speziell getönte Sonnenschutzgläser reduzieren unangenehme Blendungen und verbessern das Kontrastsehen bei extremen Lichtverhältnissen. Gleitsichtgläser als Sonderanfertigung für altersweitsichtige Piloten unterstützen die Sicht auf die Instrumente. Dabei hilft ein zweiter Nahbereich in der oberen Glashälfte bei der Überkopfarbeit.

 

Sie gehören zu einem der erwähnten Berufsgruppen und benötigen die passende Sehhilfe für Ihren Arbeitsplatz? Wir überprüfen Ihre Sehstärke und beraten Sie über verschiedene Arbeitsschutz- und Spezialbrillen, helfen bei der Auswahl der Fassung und der Brillengläser.

 

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Wie kann man Drop-outs entgegenwirken?

Der Anteil an Kontaktlinsenträgern unter den Fehlsichtigen in Deutschland verändert sich seit Jahren kaum. Das bedeutet, dass die Zahl der Neueinsteiger und die der Aussteiger in etwa gleich hoch ist. Doch welche Faktoren führen dazu, dass Fehlsichtige zukünftig auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichten und wie lassen sich diese vermeiden?

Als Ursachen, die sogenannte Drop-outs fördern, werden häufig Trockenheitsgefühl, unzureichender Tragekomfort und schlechte Sicht genannt. Erstaunlich ist, dass viele Kunden das Tragen von Kontaktlinsen einstellen, ohne vorher mit ihrem Kontaktlinsen-Anpasser nach einer Lösung bzw. Optimierung zu suchen. Eine Steigerung des Tragekomforts, Beseitigung von Trockenheitsgefühlen und das Verbessern des Seheindrucks könnten demnach zu deutlich weniger Aussteigern führen.

Dabei sind regelmäßige Nachsorge-Termine beim Optiker genauso wichtig wie beispielsweise der alljährliche Gang zum Zahnarzt. Nur so kann – neben der Aktualität der Linsenstärke – kontrolliert werden, ob die bisher getragenen Kontaktlinsen noch die geeigneten sind. Ebenso kann beurteilt werden, ob das benutzte Pflegemittel und das Handling noch auf die getragenen Kontaktlinsen abgestimmt sind.

Häufig können durch die Veränderung einiger Komponenten das Tragegefühl, die Sicht und der Sitz der Linsen so weit verbessert werden, dass Drop-outs vermieden werden können. Dabei wird geprüft, ob der Kontaktlinsen-Typ und das -Material noch geeignet sind und ob die Tragezeit, das Pflegemittel oder die Anwendungsvorgänge ggfs. angepasst werden müssen.

Die Häufigkeit von Nachsorge-Terminen ist hierbei individuell abhängig vom verwendeten Linsen-Typ. Träger von weichen Monats- oder formstabilen Kontaktlinsen sollten einmal jährlich einen Termin vereinbaren. Denn veränderte Tragebedingungen oder Lebensgewohnheiten können dazu führen, dass die angepassten Kontaktlinsen einer Optimierung bedürfen. Tageslinsen hingegen, müssen nur alle zwei Jahre nachkontrolliert werden, da aufgrund der verkürzten Tragedauer und der entfallenden Pflege ein wesentlich geringerer Anpassungsbedarf besteht. Um das Zusammenspiel der Augen mit den Linsen ausführlich analysieren zu können, sollten die Linsen beim Termin bereits aufgesetzt sein.

Wann haben Sie das letzte Mal eine Kontaktlinsen-Nachsorge in Anspruch genommen? Sind die Werte Ihrer Kontaktlinsen noch aktuell? Vereinbaren Sie gerne Ihren persönlichen Termin zum Check-up.

 

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Wie man trockenen Augen vorbeugen kann

Man hat einen anstrengenden Tag im Büro verbracht, viele Kilometer im klimatisierten Auto zurückgelegt oder die Kontaktlinsen zu lange getragen. Bei diesen und vielen weiteren Situationen kommt es häufig zu dem gleichen Resultat: trockene, brennende und juckende Augen am Abend. Derartige Beschwerden können gelegentlich oder dauerhaft vorkommen. Wir haben einige hilfreiche Tipps, um die Symptome zu lindern oder ganz zu vermeiden.

Besonders im Winter leiden unsere Augen unter trockener Luft, da das viele Heizen die Luftfeuchtigkeit erheblich senkt.  Die Augenoberfläche trocknet durch die Wärme schneller aus. Kleine Luftbefeuchter oder regelmäßiges Lüften können bereits Abhilfe schaffen. Ein Spaziergang an der frischen Luft während der Mittagspause tut den Augen ebenfalls gut.

Wichtig ist, im Auto darauf zu achten, dass die Heizgebläse oder die Klimaanlage nicht direkt auf das Gesicht zielen. Ist man bei starkem Wind draußen unterwegs, kann eine Brille die Augen abschirmen. Zu starke Böen fördern die Verdunstung des Tränenfilms.
Um die Produktion der Tränenflüssigkeit zu unterstützen, sollte der Körper mit genügend Wasser versorgt werden. Ausreichend trinken und eine ausgewogene Ernährung beugen dem trockenen Auge vor.

Ist man stark konzentriert bei der Arbeit oder abends in ein gutes Buch vertieft, verringert sich die Lidschlagfrequenz. Während des Lidschlags wird aber frische Tränenflüssigkeit verteilt. Aktives Blinzeln befeuchtet die Augen erneut. Dabei hin und wieder bewusst den Blick heben und in die Ferne schauen – das entspannt zusätzlich die Augenmuskulatur. Kurze Pausen vom Lesen oder Arbeiten können somit für die Augen sehr sinnvoll sein. In diesem Fall bedeutet das übrigens nicht, sich stattdessen mit dem Smartphone oder Tablet zu beschäftigen. Die Augen entspannen sich z. B. bei einem Blick aus dem Fenster oder einem kurzen Spaziergang.

Wenn man sich abends für die Nacht bereit macht, sollte man seiner Routine einen Schritt hinzufügen. Über Lidpflege denken nur die Wenigsten nach. Sind jedoch die Drüsen, welche einen Teil des Tränenfilms produzieren, verstopft, reichen die zuvor genannten Vorkehrungen nicht aus. Zur schonenden Reinigung der Augenlider gibt es verschiedene Pflegesprays, eine sanfte Massage unterstützt die Funktion der Drüsen und warme Auflagen können sie wieder befreien.

Brennen die Augen nach dem Tragen von Kontaktlinsen, führt dies teils auf eine Unverträglichkeit zurück. Das kann entweder an den Inhaltsstoffen der Pflegemittel oder sogar an den Kontaktlinsen selbst liegen. Hersteller bieten verschiedene Materialien für Linsen an und Pflegemittel gibt es für empfindliche Augen extra ohne Konservierungsstoffe. Auch Augentropfen für Kontaktlinsenträger können den Tragekomfort der Linsen erhöhen. Wichtig ist, die Kontaktlinsen nicht über die empfohlene Tragezeit hinaus zu verwenden.

Trockene und juckende Augen haben vermutlich fast alle Menschen schon einmal erfahren müssen. Mit unseren einfachen, aber hilfreichen Tipps muss das Gefühl trockener Augen aber kein Dauerzustand werden. Gerne beraten wir Sie persönlich bei uns vor Ort. 

 

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Worauf achten beim Sonnenbrillen-Kauf

Sonnenbrillen runden nicht nur ein gelungenes Outfit ab, sondern sollen in erster Linie unsere Augen vor schädlichen UV-Strahlen und vor unangenehmer Blendung schützen. Wir klären auf, was es beim Kauf dieses Accessoires zu beachten gibt.

Nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über sind unsere Augen der UV-Strahlung ausgesetzt – selbst bei starker Bewölkung und auch im Schatten. Das energiereiche, ultraviolette Licht ist für uns nicht sichtbar, kann aber auf Dauer zu Gewebeschäden führen. Ähnlich wie Sonnencreme unsere Haut vor einem Sonnenbrand bewahrt, bieten Sonnenbrillen den Schutz für unsere Augen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Fassung der Sonnenbrille aus Kunststoff oder Metall ist. Wichtig ist vielmehr die Auswahl der passenden Größe.

Braune, graue und grüne Sonnenschutzgläser sind universell einsetzbar und sehr beliebt für Sonnenbrillen. Sie verfälschen die Farben der Umgebung am wenigsten. Farben wie Blau oder Rosa sind zwar trendy, aber in den meisten Fällen nicht verkehrstauglich, da sie die Farbwahrnehmung zu sehr beeinflussen. Je dunkler die Glasfarbe, umso stärker ist der Blendschutz. Eine besonders raffinierte Variante sind Verlaufstönungen, die noch dazu sehr modisch wirken. Die dunklere Tönung im oberen Bereich sorgt für eine blendfreie Sicht in der Ferne und das nach unten heller werdende Brillenglas erhöht den Kontrast in der Nähe. Selbsttönende Gläser passen sich der Sonneneinstrahlung an. Sie werden in kürzester Zeit automatisch dunkler beziehungsweise heller, wenn sich die Lichtverhältnisse verändern. Sie kommen allerdings oftmals nur bei individuellen Sonnenbrillen (zum Beispiel mit Sehstärke) zur Anwendung, da es sich hierbei um eine Anfertigung handelt. Empfehlenswert bei Sonnenbrillen sind entspiegelte Gläser. Gerade die entspiegelte Rückfläche der dunklen Gläser verringert die reflektierten UV-Strahlen die ins Auge gelangen.

Die Intensität der Tönung hat übrigens nichts mit dem UV-Schutz zu tun, sondern mit der Stärke des Blendschutzes. Das bedeutet, selbst die dunkelsten Gläser schützen die Augen nicht, wenn ein UV-Filter fehlt. Hinter dem getönten Brillenglas öffnet sich die Pupille. Weist die Sonnenbrille keinen ausreichenden UV-Schutz auf, gelangen entsprechend mehr UV-Strahlen ins Auge. Daher ist beim Sonnenbrillen-Kauf unbedingt auf eine gute Qualität der Gläser zu achten. Hochwertige Sonnenschutzgläser weisen außerdem keine Verzerrungen oder Unregelmäßigkeiten auf.

Polarisierende Gläser filtern reflektierendes Blendungslicht beispielsweise von flirrenden oder nassen Straßen und Wasseroberflächen. Beim Blick in die Ferne erscheinen Landschaft und Umgebung dadurch kontrastreicher. Sie sind besonders für Autofahrer und Wassersportler geeignet.

Verspiegelte Sonnengläser reflektieren bereits einen gewissen Anteil der Lichtstrahlen und sehen dazu stylisch aus. Besonders beliebt sind silber und goldfarbene Verspiegelungen. Aber auch blaue, rote, rosafarbene und grüne Spiegeleffekte sorgen für einen spannenden Auftritt. Selbst Brillengläser mit individueller Sehstärke sind mit einer Verspiegelung technisch möglich.

Sonnenbrillen-Trends 2021
Retro ist dieses Jahr angesagt und erinnert an die 70er-Jahre. Ein echter Evergreen ist und bleibt dabei die Pilotenbrille. Ebenso setzen sich 2021 eckige Sonnenbrillen-Formen durch. Die kantigen Gläser zeigen sich in vielen Varianten – mal schmaler, mal breiter, die Fassungen sind zurückhaltend minimalistisch oder ganz gegensätzlich im Bold-Style. Die eckigen Sonnenbrillen passen zu jeder Gesichtsform und schaffen einen coolen Look. Für den weiblicheren Touch sorgen Butterfly-Sonnenbrillen. Sie wirken besonders elegant und erinnern an die beliebten Cateye-Sonnenbrillen.

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Sonnenbrille? Bei uns können Sie eine große Auswahl der angesagten Trends direkt vor Ort anprobieren. Vereinbaren Sie ganz einfach Ihren persönlichen Beratungstermin.

 

Beitrag und Bilder: Rocktician.com

Zentriersysteme – eine präzise Art, Messdaten zu erfassen

Mit der steigenden Anzahl an individuellen Brillengläsern hat auch die Bedeutung der genauen Brillenglaszentrierung zugenommen. Die exakte Positionierung der Gläser in der Brillenfassung ist entscheidend für maximalen Sehkomfort. Abweichungen bei der Zentrierung können die Leistungsfähigkeit der Brillengläser reduzieren. Erfahren Sie in diesem Beitrag, was modernste Messtechniken leisten können.

Nach dem Sehtest, der Fassungsauswahl und der Glasberatung ist die Anpassung des gewählten Modells der nächste Schritt auf dem Weg zur neuen Brille. Damit die Gläser bei der Brillenfertigung in die Fassung eingearbeitet werden können, müssen der Augenabstand und die Einschleifhöhe bestimmt werden. Für die Anfertigung individueller Brillengläser werden jedoch noch weitere Daten benötigt. Dazu gehören neben den Fassungsmaßen auch Angaben zum Sitzverhalten der Brille, die sich aus der jeweiligen Gesichtsanatomie ergeben.

Das digitale Zeitalter definiert heutzutage auch die Möglichkeiten der Augenoptik. Mit Hilfe sogenannter Zentriersysteme können alle individuellen Parameter auf Knopfdruck und mit höchster Präzision erfasst werden. Modernste Geräte unterstreichen dabei die herausragende Technologie neu entwickelter Brillengläser.

Meist getarnt als futuristische Säule, manche in Erscheinung von Spiegeln, nehmen Kameras den Kunden mit der ausgewählten Brillenfassung aus mehreren Perspektiven auf. In Sekundenschnelle wird eine Vielzahl an Daten erfasst und berechnet. Mithilfe dieser Aufnahmen werden Parameter des Gesichts im Zusammenspiel mit der ausgewählten Fassung exakt vermessen.

Alle Parameter werden auf einen Blick dargestellt und dienen dem schnellen Bestellen und genauen Einarbeiten der Brillengläser. Die Zentriersysteme werden meist per PC bedient. Je nach Messsystem kann auch das Tablet mit entsprechender Software zur Aufnahme dienen.

Neueste Technologien erstellen sogar einen sogenannten Avatar. Dabei wird eine 180°-Ansicht vom Gesicht des Kunden erstellt. Das ermöglicht ein Virtual Try-on von Fassungen in 3D, also das virtuelle Anprobieren von Brillenfassungen aus einem digitalen Katalog.

Sie möchten sich gerne selbst von unseren modernen Messgeräten überzeugen? Vereinbaren Sie jetzt Ihren individuellen Termin für unseren Rundum-Service inklusive Sehanalyse, Fassungs- und Brillenglasberatung und Zentriermessung mit innovativer Technologie.

 

 

Beitrag: Rocktician.comBilder: Rocktician.com/Pexels.com