Kategorie: Allgemein

Handwerk trifft Hightech – Wie entsteht eine Brille?

Bis Sie Ihre neue Brille auf der Nase tragen, sind einige Handgriffe notwendig. Mal abgesehen von der Herstellung von Brillenfassungen und Gläsern, geschieht die finale Fertigung in unserem Haus. Wir möchten Ihnen mit diesem Beitrag einen Einblick in die Entstehung Ihres neuen Wegbegleiters geben.


Nach der Sehstärkenbestimmung, der Fassungs- und Glasauswahl entsprechend unserer individuellen Beratung, wird die Fertigung der Brillengläser in Auftrag gegeben. Mit der erfolgten Lieferung beginnt ein aufwendiger handwerklicher Prozess. In unserer augenoptischen Werkstatt werden die gelieferten rohrunden Brillengläser in Form geschliffen und in die Brillenfassungen eingepasst. Die Einarbeitung der Gläser ist Millimeterarbeit. Sie erfordert daher höchste Präzision und handwerkliches Geschick.

Im Anschluss an eine Qualitätskontrolle wird bei Einstärkengläsern (für Fern- bzw. Nahbrillen) der optische Mittelpunkt mit einem Scheitelbrechwert-Messgerät markiert. Bei Gleitsichtgläsern dienen Gravuren im Glas bzw. Stempelungen auf der Oberfläche als Positionierungshilfe. Koordinaten sorgen dafür, dass die Brillengläser entsprechend dem Durchblickspunkt eingearbeitet werden können. Diese Parameter, bestehend aus dem individuellen Augenabstand und der vertikalen Einschleifhöhe, werden zuvor bei der Brillenglas-Zentrierung ermittelt.

Modernste Techniken, wie CNC-Schleifautomaten, unterstützen das manuelle Können unserer kompetenten Mitarbeiter. Dennoch ist viel Handarbeit gefragt. Zunächst wird die Fassungsform mit einer Abtast-Vorrichtung der CNC-Maschine erfasst. Nachdem das Brillenglas entsprechend der Zentriervorgaben positioniert wurde, wird auf der Oberfläche eine Halterung aufgebracht. Dieser Blocker oder Sauger, wie er im Fachjargon heißt, dient als Befestigung im Schleifautomaten.

Im Anschluss werden die Gläser im Schleifautomaten eingespannt. Von Diamant-Schleifscheiben werden sie in die richtige Form gebracht. Das geschliffene Glas wird nach dem Vorgang auf die passende Größe kontrolliert und gegebenenfalls nachgearbeitet. Abschließend werden die Gläser in die Fassung gesetzt, die Halterungen werden entfernt und die Brille gereinigt. Nach der Ausrichtung sowie der messtechnischen und optischen Endkontrolle ist die Brille für die Abgabe an Sie bereit.

Möchten Sie einen Blick in unsere Werkstatt werfen? Sprechen Sie uns an – Wir lassen Sie gerne hinter unsere Kulissen blicken.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Rocktician/Adobestock

Hygiene in besonderen Zeiten

Liebe Kunden,
ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Die letzten Tage haben gezeigt, wie wichtig es ist, die richtigen Hygienemaßnahmen zu ergreifen, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Wir Augenoptiker gehören zu den wenigen Geschäften der Grundversorgung und sind nicht von einer unmittelbaren Schließung betroffen. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir aus gegebenem Anlass die ohnehin bereits sehr hohen Hygienestandards nochmals ausweiten. Daher bitten wir um Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Folgende Vorkehrungen haben wir getroffen:

  • Aus Sicherheitsgründen kontrollieren und regeln wir den Zutritt unserer Kunden zu unseren Geschäftsräumen, sodass nur wenige Personen gleichzeitig im Laden sind.
  • Da bei Kontaktlinsenanpassungen das größte Risiko für Infektionen besteht, verschieben wir sowohl Kontaktlinsen-Neuanpassungen, als auch -Nachkontrollen bis auf Weiteres. Für alle Kontaktlinsen gelten weiterhin die vom Hersteller angegebenen Hygienevorschriften.
  • Wir bitten Sie aus gegebenem Anlass, die Anprobe von Brillenfassungen nur mit einem unserer Mitarbeiter vorzunehmen. Nur so können wir gewährleisten, dass alle Fassungen ordnungsgemäß desinfiziert werden.
  • Selbstverständlich werden alle unsere Geräte nach der Nutzung sorgfältig gereinigt und desinfiziert.
  • Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir momentan keine Brillenreinigung per Ultraschall anbieten können, da hier eine Virus-Verbreitung erfolgen könnte.

Bei optometrischen Untersuchungen ist ein enger Kundenkontakt unvermeidbar. Daher bitten wir Sie, sich vor dem Besuch bei uns folgende Fragen zu stellen, bevor Sie einen Termin bei uns buchen:

  • Waren Sie in den letzten 2 Wochen in einem der Corona-Virus-Risikogebiete?
  • Hatten Sie wissentlich in den letzten 2 Wochen Kontakt mit Personen, die sich in Corona-Virus-Risikogebieten aufgehalten haben?
  • Hatten Sie wissentlich persönlichen Kontakt zu einer Person, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde?
  • Haben Sie derzeit grippeähnliche Symptome?

Wenn Sie eine der Fragen mit „Ja“ beantwortet, bitten wir Sie, von einem Termin bei uns abzusehen.

Wir bitten Sie, Termine vorab online bei uns zu buchen oder uns telefonisch/ per Mail zu kontaktieren. Bleiben Sie gesund!

Beitrag: Rocktician.com, Bilder: iStock/Pexels

Internationale Optometrie – Andere Länder, andere Sitten

Jedes Land hat seine eigene Kultur und somit seine eigenen Verhaltensweisen, Traditionen und Bräuche. Ähnlich gestaltet sich das mit der weltweiten Augenoptik und Optometrie – die Berufsbezeichnung und die damit einhergehenden Berechtigungen unterscheiden sich von Land zu Land. Begeben Sie sich mit uns auf eine kurze berufspolitische Reise.

Obwohl man generell eine Internationalisierung der Berufsausbildung in der Augenoptik und Optometrie beobachten kann, bestehen nach wie vor weltweite Unterschiede hinsichtlich der jeweils vorherrschenden Berufsbezeichnung und Durchführungsberechtigung. Diese lassen sich grob in sechs Stufen eingliedern.

Die Augenoptiker in Griechenland und der Türkei sind lediglich zur Anfertigung und Abgabe von Brillen und Kontaktlinsen nach augenärztlicher Verordnung berechtigt. Die Kollegen in Belgien, Frankreich, Island und Italien dürfen dazu eigene Augenglasbestimmungen durchführen.
Zur deutschen Augenoptik und Optometrie ebenso wie die von Dänemark, Österreich, Schweden, der Schweiz und Spanien zählen zusätzlich Gesundheitsdienstleistungen rund um das Auge und das visuelle System – also Screening-Tests, die Auffälligkeiten am Auge aufdecken können. Im Gegensatz hierzu ist es den Kollegen aus Finnland, Irland, den Niederlanden und Norwegen gestattet, die Diagnose von Augenerkrankungen unter Zuhilfenahme von diagnostischen Medikamenten vorzunehmen.

In Europa besitzt der britische Optometrist die meisten Berufsrechte, aber auch die höchste Verantwortung im Vergleich zu seinen anderen europäischen Kollegen. Er hat das Recht zum Einsatz diagnostischer Arznei und – in Verbindung mit einer Zusatzausbildung – ebenfalls die Legitimation für den Gebrauch bestimmter therapeutischer Medikamente.

Als ein solcher „Primary Eye Care Provider“ gilt ebenso der Optometrist in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Anders als in Deutschland ist er Hauptansprechpartner bei allen Sehproblemen. Er besitzt einen sehr großen Kompetenzbereich und darf ebenfalls wie die Briten therapeutische Medikamente einsetzen. Neben Augenglasbestimmungen und Kontaktlinsenanpassungen überprüft er den allgemeinen Gesundheitszustand der Augen. Wird eine Augenkrankheit diagnostiziert, kann direkt eine medikamentöse Behandlung durch den Optometristen erfolgen. Im Bundesstaat Oklahoma darf der sogenannte „Doctor of Optometry“ außerdem Augenoperationen durchführen.

Zusammenfassend gilt der Augenoptiker beziehungsweise Optometrist weltweit als der primäre Anbieter für augen- und sehspezifische Fragestellungen. Wenden Sie sich daher gerne mit Ihrer Frage rund um das Sehen an uns.

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Kinderbrillen: Klare Sicht und sichere Augen von klein auf

Kinder wachsen schnell und entwickeln sich in vielen Bereichen, einschließlich ihrer Sehfähigkeit. Daher ist es wichtig, die richtige Kinderbrille auszuwählen, um sicherzustellen, dass sie klare Sicht beim Spielen und Toben genießen und ihre Augen gleichzeitig gesund bleiben. Wir haben die wichtigsten Punkte, auf die bei der Wahl einer Kinderbrille geachtet werden sollten, zusammengefasst:

Die richtige Sehstärke: Der erste Schritt bei der Wahl einer Kinderbrille ist eine gründliche Augenuntersuchung durch einen Augenarzt oder Optiker. Nur so kann sichergestellt werden, dass die richtige Stärke und Art der Brille für das Kind ausgewählt werden.

Das richtige Material: Kinder sind oft aktiv und können ihre Brille versehentlich fallen lassen oder beschädigen. Daher ist die Wahl eines Vollrand-Rahmens aus strapazierfähigem Material wie Kunststoff oder Metall zu empfehlen. Flexible Bügel und sogenannte Federscharniere sind auch eine gute Option, da sie sich den Kopfformen der Kinder anpassen können und beim Auf- und Absetzen der Brille einem Verbiegen vorbeugen.

Die richtige Passform: Kinderbrillen sollten leicht sein und gut auf der Nase sitzen, ohne zu rutschen. Der Knorpel einer Kindernase ist noch formbar und neigt schnell zu Druckstellen. Metallgestelle haben in der Regel einstellbare Nasenauflagen, auch Nasenpads genannt, die ganz individuell an die Form der Kindernase angepasst werden können. Eine rundum bequeme Passform ist entscheidend, damit das Kind die Brille gerne trägt und sie nicht ständig abnimmt.

Der richtige Schutz: Um die empfindlichen Augen eines Kindes vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen, sollten Brillengläser gewählt werden, die UV-Strahlen blockieren. Außerdem gibt es Materialien, die besonders bruchsicher sind oder dessen Splitter nach einem Bruch keine spitzen Kanten aufweisen, wie es beispielsweise bei Silikatgläsern (klassisches Glas) der Fall wäre. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass die Materialien der Fassung hypoallergen sind, um Ausschläge und Reizungen zu vermeiden, da Kinder oft empfindliche Haut haben.

Das richtige Design: Kinder möchten oft eine Brille, die ihnen gefällt und die zu ihrem persönlichen Stil passt. Daher sollten sie an der Wahl des richtigen Rahmens teilhaben, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Bunte Fassungen oder Modelle mit Zeichnungen auf den Bügeln sind bei den Kleinen besonders beliebt und werden dadurch auch zuverlässiger im Alltag getragen.

Die richtige Ersatzbrille: Im Alltag eines Kindes ist viel los. Da geht auch mal eine Brille zu Boden und muss eventuell repariert werden. Daher ist es ratsam, eine Ersatzbrille bereitzuhalten, falls die Hauptbrille beschädigt wird oder sogar verloren geht.

Kinderbrillen sind weit mehr als nur ein Accessoire. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Augengesundheit und können das Leben eines Kindes in vielerlei Hinsicht verbessern. Durch die Auswahl der richtigen Brille und die regelmäßige Überprüfung der Sehstärke wird sichergestellt, dass unsere kleinen Kunden die Welt mit klarem Blick und voller Vertrauen erleben können. Wir sind der ideale Ansprechpartner, wenn es um das gute Sehen unserer Kinder geht. Buchen Sie jetzt Ihren Termin.

Beitrag: Rocktician; Bilder: Optikshots

Klare Sicht für Brillenträger trotz Schutzmaske

Seit dem 27. April gilt in ganz Deutschland die Pflicht zum Tragen von Masken, um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus COVID-19 zu senken. Mund und Nase müssen in allen Bundesländern bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Einkauf bedeckt werden. Doch durch das Tragen einer Maske beschlagen häufig die Gläser vieler Brillenträger. Diese Tipps und Tricks sorgen trotz Mund-Nasen-Schutz für klare Sicht.

 

Die Schwierigkeit

Professionelle Atemschutzmasken, selbst genähte Behelfsmasken, Einweg-Mundschutz oder Tücher und Schals – Es gibt viele Möglichkeiten, die Maskenpflicht umzusetzen. Ein häufiges Problem ergibt sich hierbei für Brillenträger: Die warme Atemluft entweicht nach oben, deren Feuchtigkeit setzt sich auf der Glasoberfläche ab. Die Folge ist eine vorübergehende, vernebelte Sicht durch beschlagene Brillengläser. Je kälter es ist, desto stärker der Effekt.

Die Lösungsmöglichkeiten

Besonders für Brillenträger ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz, kurz MNS, vor allem oberhalb der Nase möglichst eng am Gesicht anliegt. Dies kann durch den Schnitt der Maske realisiert werden oder durch eine zusätzliche Drahteinlage, mit der sich die Maske an die Gesichtsform anpassen lässt. In fast jede Maske lässt sich nachträglich ein Draht einarbeiten.

Auch das Tragen der Brille über dem oberen Maskenrand kann ein engeres Anliegen des Stoffes bewirken. Oft hilft es ebenfalls, die Kante des Stoffes leicht nach innen umzuschlagen. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass der MNS nach wie vor Mund und Nase komplett bedeckt, damit der volle Schutz gewährleistet ist.

Ein zusammengefaltetes Taschentuch unter dem Maskenrand fängt die Feuchtigkeit gut auf, wird aber von einigen Personen als störend erachtet. Von derzeit verbreiteten Hausmitteln, die Brillengläser mit Seife, Rasierschaum oder gar Zahnpasta einzureiben, ist abzuraten. Diese verschmieren oder beschädigen sogar die Oberfläche.

Unser Tipp: Spezielle Sprays und Tücher

Für das Verringern von Kondensat auf Brillengläsern gibt es spezielle Anti-Beschlag-Sprays oder -Tücher. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Handhabung ist einfach und schnell, die Wirkung spürt man sofort. Denn diese professionellen Lösungen funktionieren unabhängig von der Außentemperatur ausgezeichnet. Vor deren Benutzung sollten Sie mit uns klären, welche Lösung für Ihre Brillengläser geeignet ist.

Dass wir so häufig zum Thema „Beschlagene Brillengläser“ gefragt werden, hätten wir vor einigen Wochen natürlich auch nicht gedacht. Das Gute ist: Es gibt viele Möglichkeiten für Brillenträger das Tragen von Gesichtsschutz zu optimieren. Wir beraten Sie gerne und finden gemeinsam mit Ihnen die passende, individuelle Lösung.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: iStock

Können Kontaktlinsen hinter das Auge rutschen?

Und schwups, weg ist sie … So oder so ähnlich wird es bestimmt jedem Kontaktlinsenträger mindestens schon einmal ergangen sein. Plötzlich ist die Kontaktlinse nicht mehr auffindbar. Ein Fremdkörpergefühl vermittelt jedoch den Eindruck, dass sie noch irgendwo auf dem Auge sitzt. Bei der Suche ergibt sich oft die Frage, ob die Kontaktlinse hinter das Augen rutschen kann. Kurzer Spoiler vorab: Nein, kann sie nicht!

 

Verrutschende Kontaktlinsen gehören schon fast zum Alltag von Kontaktlinsenträgern. Einmal unachtsam die Augen gerieben, kann sich die Kontaktlinse schon mal unter das Augenlid verirren. Oder auch beim Auf- und Absetzen kann es passieren, dass die Kontaktlinse verschwindet. Dabei hat sich bestimmt schon jeder einmal die Frage gestellt, ob die Kontaktlinse hinter das Auge rutschen kann.

Um direkt mit dem Mythos aufzuräumen – eine Kontaktlinse kann nicht hinter das Auge gelangen. Das ist aus anatomischen Gründen gar nicht möglich. Die Bindehaut, die den Augapfel und die Augenlider verbindet, bildet eine Art Umschlagfalte. Diese verhindert, dass die Linse hinter das Auge rutschen kann.

Aber was tun, wenn die Kontaktlinse plötzlich verschwunden ist? Erst einmal gilt es, Ruhe zu bewahren und sich mit gewaschenen Händen auf die Suche begeben. Häufig ist die Kontaktlinse einfach vom Auge gefallen, ohne dass man es bemerkt hat. Oftmals hängt sie dann an der Kleidung oder liegt auf dem Fußboden. Manchmal versteckt sich die Kontaktlinse aber auch unter dem Augenlid und löst ein Fremdkörpergefühl aus. Falls die Kontaktlinse durch den Lidschlag und den Tränenfluss nicht von selbst wieder auftaucht, lässt sie sich mit dem Finger auf dem Augenlid ertasten. Wenn man sie dadurch lokalisieren kann, lässt sie sich möglicherweise vorsichtig mit dem geschlossenen Lid hervor massieren.

Sobald sich die Kontaktlinse wiedergefunden hat, sollte sie auf ihre Vollständigkeit und Unversehrtheit geprüft werden. Dabei sollte man sich vergewissern, dass sie beim Hervorholen nicht zerrissen wurde. Ist sie in der Tat defekt, gilt es, nach den Überbleibseln zu suchen. Ihr Kontaktlinsen-Spezialist ist Ihnen dabei gerne behilflich. Mit dem Spaltlampen-Mikroskop kann das Auge nochmal genauer „unter die Lupe“ genommen werden.

 

Kommt es bei Ihnen häufiger vor, dass die Kontaktlinse verrutscht oder sogar vom Auge fällt? Lassen Sie gerne den Sitz Ihrer Kontaktlinsen überprüfen und vereinbaren Sie Ihren persönlichen Nachsorge-Termin. Denn nur durch die regelmäßige Kontrolle kann sicheres und komfortables Kontaktlinsentragen gewährleistet werden.

 

 

Beitrag: Rocktician.com,  Bilder: istock.com, Adobestock.com

Kontaktlinsen – aber welche?

Nach der Entscheidung ist vor der Entscheidung. Haben Sie als Korrektionsmöglichkeit die Kontaktlinse gewählt, stellt sich anschließend die Frage, welches Linsensystem das richtige darstellt. Um Ihnen erste Anhaltspunkte zu bieten, worauf es bei der Auswahl ankommt, stellen wir Ihnen die verschiedenen Arten und ihre Vorteile vor.

Für flexibles Tragen zwischendurch

Die Tageslinse stellt meist die optimale Lösung für all diejenigen dar, die hin und wieder auf ihre Brille verzichten möchten. Diese weichen Linsen werden aus sehr hochwertigen Materialien hergestellt, die eine gute Befeuchtung versprechen und dem Träger einen optimalen Tragekomfort bieten. Besonders geeignet sind sie für Sportarten, bei denen eine Brille störend erscheint, oder auch für jegliche Aktivitäten, die sich ohne Brille besser genießen lassen. Viele Kunden möchten auf Events oder Partys keine sichtbare Korrektion tragen und greifen gerne zur unsichtbaren Variante. Nach einem vollendeten Workout oder einer gelungenen Feier werden die Linsen einfach abgesetzt und entsorgt. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil: Da Tageslinsen, wie es der Name bereits verrät, nur einen Tag lang getragen werden, muss man sich wenig Gedanken um die korrekte Reinigung machen. Einige Hygieneregeln sind zu beachten, aber zusätzliche Reinigungslösungen sind nicht von Nöten.

Die Alternative für häufige Wechsler

Auch bei diesen Systemen steckt die Nutzungsdauer bereits im Namen. Die Zwei-Wochen- und Monatslinsen sind für eine Tragedauer von 14 bzw. 30 Tagen konzipiert. Verzichtet man doch häufiger auf eine Brille, werden Tageslinsen teuer und Alternativsysteme bieten sich an. Diese Linsenarten profitieren ebenfalls von Materialien, die eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit und Benetzung gewährleisten. Da diese Kontaktlinsen regelmäßig aufgesetzt werden, ist eine gründliche Reinigung das A und O hinsichtlich einer angenehmen und langen Tragedauer. Hierfür gibt es verschiedene Pflegemöglichkeiten, die bei einer ausführlichen Beratung besprochen werden.

Ein treuer Begleiter

Steht fest, dass die neuen Kontaktlinsen täglich in Benutzung sein werden, liegt es auf der Hand, Jahreslinsen zu wählen. Diese gibt es in weicher und formstabiler Ausführung. Die pflegeleichten, formstabilen Linsen verlangen nach einer etwas längeren Eingewöhnungsphase, bieten dem Träger danach aber zuverlässiges Sehen und hohen Komfort über den ganzen Tag. Da das Material der weichen Jahreslinse anfälliger für Verunreinigungen ist, muss hier an eine gute Pflegeroutine gedacht werden. Ähnlich wie bei den Monatslinsen gibt es verschiedene Varianten, die in Frage kommen. Dafür versprechen sie eine kurze Eingewöhnungszeit. Prinzipiell sind Jahreslinsen die optimale Wahl für Menschen, die täglich Linsen tragen wollen, sei es bei der Arbeit, beim Sport oder in der Freizeit.

Egal, welches System am besten zu Ihnen passt – wir führen eine ausführliche Anpassung durch, üben gemeinsam die genaue Handhabung und geben hilfreiche Tipps zur perfekten Pflege Ihrer neuen Linsen. Wir freuen uns, Ihnen bei der Suche nach der idealen Linse zu helfen, die Ihre Wünsche und Anforderungen erfüllen wird.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels.com

Kontaktlinsen tragen in der Corona-Zeit

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Das ist wohl der meistgehörte Satz der letzten Wochen. Die vorherrschenden Hygieneempfehlungen kennt mittlerweile jeder. Gerade seit der Einführung der Maskenpflicht greifen Brillenträger vermehrt zu Kontaktlinsen, um das Anlaufen ihrer Brillengläser zu umgehen. Gibt es aktuell Dinge, die beim Tragen von Kontaktlinsen zusätzlich beachtet werden müssen?

 

Das gründliche Händewaschen steht ganz oben auf der Liste der allgemeinen Hygieneempfehlungen, um sich und seine Mitmenschen vor einer Ansteckung mit dem Virus COVID-19 zu schützen. Eine Routine, die erfahrene Kontaktlinsen-Träger schon längst betreiben, bevor sie ihre Kontaktlinsen auf- bzw. absetzen. Dies gilt es, gerade in der aktuellen Zeit, mehr denn je beizubehalten und die Häufigkeit des Händewaschens zu erhöhen.

Befolgen Sie weiterhin die Trage- und Pflegeanweisungen wie gewohnt. Achten Sie vor dem Anfassen Ihres Gesichts, beispielsweise ebenfalls beim Nachbenetzen Ihrer Kontaktlinsen, dies ausschließlich mit gewaschenen Händen zu tun.

Die Sterilität von Kontaktlinsen ist auch während der Corona-Krise gewährleistet. Es gibt derzeit keinerlei Hinweise darauf, dass das Tragen von Kontaktlinsen Infektionen mit dem Virus verursacht. Kontaktlinsen zählen zu den sogenannten Medizinprodukten, deren Herstellung und Verpackung bereits seit Jahrzehnten strengsten Hygienestandards unterliegen. Jede Kontaktlinse wird in ein Einzelblister verpackt und vor dem Verlassen der Fabrik sterilisiert.

Generell sollte während des Verlaufs einer Viruserkrankung weitestgehend auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichtet werden. Dies gilt im Allgemeinen bei Erkrankungen, bei denen die Augen gereizt sind (Erkältung, Grippe, Heuschnupfen, etc.). Sollten Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gilt dies ebenfalls: Kontaktlinsen sollten bis zur Genesung nicht getragen werden. Sobald Sie gesund sind und wieder Linsen tragen möchten, sollten Sie unbedingt ein frisches Paar nehmen.

Wenn Sie Fragen zum Thema Kontaktlinsentragen während dieser speziellen Zeit oder ganz allgemein haben, kontaktieren Sie uns gerne.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: iStock

Kontaktlinsen tragen, ja klar – aber richtig!

Kontaktlinsen sind eine beliebte Alternative zur Brille, denn im Alltag haben sie viele Vorteile: Sie rutschen nicht von der Nase und beschlagen nicht, sorgen für Bewegungsfreiheit beim Sport und verändern das Aussehen nicht. Aus unterschiedlichen Gründen steigen Kontaktlinsenträger während der ersten drei Monate jedoch wieder aus. Oft sind es Faktoren, die auf Anwendungsfehler zurückzuführen und somit vermeidbar sind.

Innovative Kontaktlinsen-Materialien sorgen dafür, dass Kontaktlinsen sehr gut verträglich sind und fast jeder Kontaktlinsen tragen kann. Dennoch kommt es aufgrund schlechter Sicht, unzureichendem Tragekomfort und Trockenheitsgefühl der Augen zu sogenannten Dropouts. Damit sind Kontaktlinsenträger gemeint, die mit dem Kontaktlinsentragen wieder aufhören. Die Ursachen dafür sind oft hausgemacht, da sie meistens auf Fehler in der Handhabung zurückzuführen sind. Lesen Sie, worauf zu achten ist, um von einer langfristigen Verträglichkeit zu profitieren.

Es ist schon reizvoll, bequem Kontaktlinsen über das Internet zu bestellen oder sie einfach in der Drogerie mitzunehmen. Manche Menschen probieren auf diesem Weg sogar zum ersten Mal Linsen aus, ohne sich vorher fachlich beraten zu lassen. Ihren Augen zuliebe sollten Sie jedoch unbedingt die Kontaktlinsen professionell anpassen lassen. Dabei wird der vordere Augenabschnitt untersucht, die Geometrie der Hornhaut vermessen und die individuelle Sehstärke bestimmt. Nur eine gut angepasste Kontaktlinse in der richtigen Sehstärke ist für die Augen langfristig gut verträglich. Neben der Auswahl des geeigneten Linsentyps ist die ausführliche Einweisung in die Handhabung und Pflege wichtiger Bestandteil der Beratung.

Hygiene ist das A und O beim Umgang mit Kontaktlinsen. Daher sollten die Hände immer gründlich mit Seife gewaschen werden, bevor die Kontaktlinsen auf- oder abgesetzt werden. So lässt sich verhindern, dass Keime von den Händen auf die Kontaktlinse und ans Auge gelangen. Ebenso ist eine sorgfältige Kontaktlinsen-Pflege Grundvoraussetzung dafür, dass die Linsen langfristig gut verträglich bleiben. Der erste Schritt zur richtigen Reinigung ist das passende Pflegesystem, das auf das verwendete Kontaktlinsen-Material abgestimmt ist. Wer keine Tageslinsen trägt, legt seine Kontaktlinsen nach jedem Tragen in den mit frischer Reinigungslösung gefüllten Aufbewahrungsbehälter. Mehrphasige Pflegesysteme sind dabei intensiver in der Reinigung als All-in-one-Lösungen. Nach dem Aufsetzen wird die verbrauchte Lösung entsorgt. Der Behälter sollte während des Kontaktlinsentragens geöffnet an der Luft trocknen, damit sich in der Feuchtigkeit keine Keime vermehren können. Alle drei Monate sollte eine angebrochene Flasche Pflegemittel und der benutzte Kontaktlinsenbehälter entsorgt und ausgetauscht werden. Leitungswasser hat zwar in Deutschland Trinkwasserqualität, dennoch vermeiden Sie bitte den Kontakt, insbesondere mit weichen Kontaktlinsen. Die im Leitungswasser enthaltenen Mineralstoffe können sich in den feinen Poren der Kontaktlinsen festsetzen und somit den Tragekomfort herabsetzen. Verwenden Sie zum Abspülen der Kontaktlinsen ausschließlich die entsprechende Lösung aus dem Pflegesystem oder  Kochsalzlösung.

Bei der Benutzung von Kosmetika gilt folgende Regel: erst schminken, danach Kontaktlinsen aufsetzen bzw. erst Kontaktlinsen absetzen und anschließend das Make-up entfernen. Achten Sie auf geeignete Kosmetika, diese sind entsprechend gekennzeichnet. Die Lidkanten sollten beim Schminken möglichst frei bleiben, damit die fettigen Bestandteile von Kajalstift und Co. nicht in den Tränenfilm geraten und sich auf der Kontaktlinse ablagern können. Einen Lidstrich tragen Sie also besser außerhalb der Wimpernreihe auf.

Die empfohlene tägliche Tragedauer sollte weitestgehend nicht überschritten werden, denn jede Kontaktlinse beeinflusst den Stoffwechsel der Hornhaut. Gönnen Sie Ihren Augen ausreichend lange Erholungsphasen und wechseln Sie auch mal zur Brille. Erneuern Sie die Kontaktlinsen gemäß dem Austauschrhythmus der verwendeten Kontaktlinse und übertragen Sie sie nicht. Dafür sind die jeweiligen Materialien nicht ausgelegt.

Wenn einem abends vor Müdigkeit die Augen zufallen, kann es verlockend sein, die Kontaktlinsen einfach aufzulassen. Im geschlossenen Zustand werden die Augen aber ohnehin schon weniger mit Sauerstoff und Feuchtigkeit versorgt. Mit Linsen zu schlafen verstärkt diesen Effekt. Lassen Sie Ihre Kontaktlinsen nicht über Nacht auf den Augen, es sei denn es handelt sich um spezielle Linsen, die für das nächtliche Tragen ausgelegt sind zum Beispiel Orthokeratologie-Kontaktlinsen oder sogenannte „Night & Day“- Linsen.

Wenn Sie weitere Informationen zur Handhabung, Pflege und Reinigung benötigen oder Fragen rund um das Thema Kontaktlinse haben, kontaktieren Sie uns gerne.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bilder: Adobe Stock

Linse sucht Kontakt – vor allem im Sommer

Der Sommer ist im Anmarsch! Die Tage werden merkbar länger, Bäume und Sträucher blühen auf, die Sonne kommt raus. Zur warmen Jahreszeit passend, ist die Sonnenbrille ab sofort immer griffbereit. Gleichermaßen beliebtes Accessoire, wie auch wichtiger Bestandteil für den Schutz der Augen, ist sie nun wieder häufig im Einsatz.

Dabei ergibt sich oft jedoch eine kleine Schwierigkeit für Brillenträger. Denn selbstverständlich muss auch scharfes Sehen mit der Sonnenbrille sichergestellt sein. Nicht jede Sonnenbrille aber lässt sich mit optischen Gläsern versehen. Gerade bei hohen Sehstärken ist eine Verglasung oft nicht empfehlenswert. Das wiederum hängt damit zusammen, dass die meisten Sonnenbrillen große Gläser haben; erstens aus Style-Gründen und zweitens für den optimalen Schutz vor Blendung und UV-Licht.

Je größer das Brillenglas, desto dicker aber werden die Brillengläser. Sicher verstehen Sie nun die Schwierigkeit. In einigen Fällen ist die Sonnenbrille mit Sehstärke also ein Kompromiss, eine gute und fachkundige Beratung ist aber in jedem Fall wichtig.

Nun aber zum Thema, denn natürlich gibt es auch für diese Herausforderung eine gute Lösung und das ist die Kontaktlinse. Durch die Kombination aus Kontaktlinse und Sonnenbrille erübrigen sich die oben genannten Probleme allesamt. Linsen können mit jeder Sonnenbrille getragen werden, egal welche Größe oder Form sie hat und aus welchem Material sie gefertigt ist. Darüber hinaus entfällt der Tausch zwischen Sonnenbrille und Korrektionsfassung. Beim Wechsel zwischen hell und dunkel kann die Sonnenbrille einfach ins Haar geschoben oder in den Kragen gesteckt werden. Der perfekte Begleiter für den Sommer ist also die Kontaktlinse.

Häufig reagieren unsere Kunden erstaunt, wenn wir Sie auf das Thema Kontaktlinse ansprechen. Doch unsere Antwort ist immer gleich: Jeder kann Kontaktlinsen tragen, für jedes Auge gibt es eine passende Linse. Lassen Sie uns gerne darüber sprechen.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Mit Kontaktlinsen schlafen – geht das?

Nach einem langen Tag unterwegs oder im Büro möchte man am liebsten nur noch ins Bett fallen. Aber erstmal muss man seine Kontaktlinsen rausnehmen – oder schadet Schlafen mit Kontaktlinsen nicht? Wir erklären euch, warum das Rausnehmen von Kontaktlinsen vor der Nacht wichtig ist.

Ein Nickerchen auf der Couch, frühzeitiges Schlafen gehen nach einem harten Tag oder die Freude auf das eigene Bett nach einer ausgelassenen Feier – in diesen Momenten denken wir nicht unbedingt an unsere Kontaktlinsen, sondern möchten einfach nur in Ruhe schlafen. Auch wenn bei einem kurzen Mittagsschlaf auf dem Sofa noch nicht viel passiert, sollte das Tragen von Linsen während des Schlafens nicht zur Gewohnheit werden.

Unsere Augen erhalten über die Tränenflüssigkeit wichtige Nährstoffe und die Sauerstoffversorgung erfolgt über die Luft. Da man über Nacht die Augen schließt, minimiert sich die Sauerstoffzufuhr deutlich. Liegt nun zusätzlich eine Kontaktlinse auf dem Auge, verschlimmert sich dieser Umstand. Die Folge: juckende, gerötete und brennende Augen am Morgen. Außerdem trocknen die Kontaktlinsen über Nacht durch die geringe Menge an Tränenflüssigkeit aus und sind eventuell schwer vom Auge zu lösen.

Sollten die Kontaktlinsen doch einmal über Nacht auf dem Auge vergessen worden sein, empfiehlt es sich, die Linsen am Morgen mit einer kleinen Menge Augentropfen neu zu befeuchten. Nach ein paar Minuten dürften die Linsen weich genug sein, um sie vorsichtig herausnehmen zu können. Dabei sollte aber auf keinen Fall Gewalt angewandt werden, um die empfindliche Hornhaut nicht zu verletzen. Lassen sich die Linsen nicht entfernen, helfen unsere Kontaktlinsenspezialisten gerne weiter. Am besten steigt man für den folgenden Tag auf eine Brille um, damit sich die Augen wieder erholen können.

Wer häufig Probleme damit hat, seine Linsen abends rauszunehmen, sollte über eine Alternative nachdenken. Es gibt Kontaktlinsen, die durch eine sehr hohe Sauerstoffdurchlässigkeit auch für das Tragen in der Nacht geeignet sind. Grundvoraussetzung hierfür ist aber eine ausreichende Menge an Tränenflüssigkeit. Wir übernehmen gerne die professionelle Beurteilung des Tränenfilms und die Anpassung geeigneter Linsen.

Auch wenn es abends manchmal schwerfällt, sich aufzuraffen und die Kontaktlinsen rauszunehmen, sollte man sich diese paar Minuten freiräumen. Eine solche Routine garantiert längeres und gesünderes Kontaktlinsentragen ohne Komplikationen und verschafft den Augen ihre verdiente Erholung über Nacht. Unsere Spezialisten beraten gerne über die effektive und einfache Handhabung von Kontaktlinsen.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Mit Skibrille sicher durch den Schnee

Mit voller Fahrt voraus die Piste runter macht der Winter am meisten Spaß. Doch gerade bei sportlichen Aktivitäten wie Ski fahren und Snowboarden darf man den Schutz der Augen nicht vergessen. Mit einer klassischen Brille ist es hier nicht getan und auch eine Sportbrille ist nicht die ideale Lösung.

Atemberaubender Blick, weißer Schnee, soweit das Auge reicht und die Skier unter den Füßen – als eine der beliebtesten Wintersportarten ist das Ski- und Snowboardfahren weit verbreitet. Neben Helm und Ski-Outfit sollte auch ein geeigneter Augenschutz zur Ausrüstung gehören. Schnell kommt einem die Idee, auf seine Sonnen- oder Sportbrille zurückzugreifen.

Unter Umständen sind Sportbrillen in Kombination mit einem Gummiband für besseren Halt noch für das Skifahren geeignet. Modische Sonnenbrillen hingegen bieten zwar meist einen gewissen Grad an UV-Schutz und scheinen die Augen zu schützen, durch die in der Regel offen gestalteten Seiten können aber aufgewirbelter Schnee und andere Fremdkörper hinter die Brille gelangen. Besonders auf Pisten mit vielen Besuchern ist eine ungehinderte Sicht allerdings essenziell, um Unfälle zu vermeiden.

Spezielle Skibrillen, auch Ski-Goggles genannt, sind so gestaltet, dass sie optimalen Schutz vor der Sonne sowie vor Schnee bieten. Durch einen weichen, innenliegenden Schutzring sitzt die Brille eng am Gesicht und ist somit rundum winddicht.

Die Gläser sind ebenfalls ideal auf ihren Nutzen abgestimmt. Vor allem in Schneegebieten ist die UV-Belastung stark erhöht. Der weiße Schnee reflektiert die auftreffenden Strahlen der Sonne und verstärkt deren Wirkung somit. Beliebt sind Blaufilter, die den hohen Blauanteil des Lichtes abschwächen, ohne dabei die Umgebung stark abzudunkeln. Diese Filtergläser haben einen Orangeton und sind in verschiedenen Intensitäten erhältlich.

Da Skibrillen immer häufiger zum Thema werden, gibt es auch Varianten für Fehlsichtige. Hierbei kann der Träger unterscheiden, ob die Gläser direkt mit der persönlichen Stärke eingeschliffen werden sollen oder ob ein Clip mit der Korrektion gewünscht ist. Vorteil des Clipmechanismus liegt klar darin, dass nicht nur die Gläser bei veränderten Werten getauscht werden können, sondern auch die je nach Modell vorhandenen Wechselscheiben. Modelle mit Wechselscheiben bieten einen Satz an Gläsern mit verschiedenen Filterfunktionen. So lässt sich die Skibrille optimal an wechselnde Wetterverhältnisse anpassen.

Wenn auch Sie im Winter auf der Skipiste unterwegs sind und Ihre Augen vor der Sonneneinstrahlung schützen möchten, beraten wir Sie gerne und finden die optimale Lösung für Ihre Aktivität. Sprechen Sie uns an.

 

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

opti 2019

Pilotenstyle, Purismus und Extravaganz …

… sind die Themen des Brillenjahres 2019, so die Messemacher der opti 2019 in München. Wir waren mittendrin, statt nur dabei – als Kundschafter in Sachen Neuheiten und Trends auf der Leitmesse der Optikbranche vom 25. bis 27. Januar diesen Jahres. So konnten wir, an vor allem für Füße und Augen anstrengenden drei Messetagen, aktuelle Kollektionen und Angebote aus den Bereichen Brillenfassungen, Kontaktlinsen, Gläser, Diagnostik und Refraktion inspizieren.

Einen kurzen Messe-Rückblick sehen Sie in unserer Fotostrecke sowie dem offiziellen Videoclip der opti 2019 über folgenden Link.
https://www.youtube.com/watch?v=599-4w5TKBU&feature=youtu.be

Natürlich haben wir auch zahlreiche Messeneuheiten für Sie geordert. Schauen Sie doch einfach bei uns im Geschäft vorbei.

Ihre Carolin Kaubisch
Inhaberin Optiker Meise

opti 2024

Auch in diesem Jahr fand die opti, eine der bedeutendsten Messen in der Augenoptik-Branche, wie gewöhnt Anfang Januar und in München statt. Es präsentierte sich eine beeindruckende Vielfalt an innovativen Technologien und Trends. Die Messe zog abermals Fachleute aus der ganzen Welt an, darunter Optiker, Hersteller, Designer und Experten der Augenoptik.

In den Messehallen dominierte eine breite Palette von Ausstellern, die neueste Brillenkollektionen, Kontaktlinsen, optische Geräte, sowie Technologien für Augenuntersuchungen und Diagnosen präsentierten. Ein Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf nachhaltigen Materialien und Produktionsprozessen, was den wachsenden Trend zu umweltfreundlichen Produkten in der Optikindustrie unterstrich.

Die digitale Transformation spielte ebenfalls eine entscheidende Rolle, da viele Aussteller ihre innovativen Entwicklungen im Bereich virtueller Anproben, Online-Brillenberatungen und Augmented Reality präsentierten.

Neben neuester Technologie und angesagten Trends lag auch 2024 ein starker Fokus auf der Fortbildung von Fachleuten, wobei zahlreiche Workshops, Seminare und Vorträge zu aktuellen Themen wie Sehtests, Brillenanpassung und Kundenberatung angeboten wurden.

Die opti 2024 in München erwies sich somit als eine inspirierende Plattform für den Austausch von Wissen, die Vorstellung von Innovationen und die Vernetzung von Fachleuten in der Augenoptik. Die Vielfalt der präsentierten Produkte und Technologien spiegelte die Dynamik und Innovationskraft der Branche wider und setzte klare Züge für die Zukunft der Optik. Unser Team informiert Sie gerne über alle spannenden Trends 2024.

Beitrag und Bilder: Rocktician.com

Optische Illusionen Teil 2

Optische Illusionen durch Farben sind faszinierende Phänomene, die unser Gehirn auf vielfältige Weisen täuschen können. Diese visuellen Täuschungen entstehen, wenn Farben und Formen auf unerwartete Weisen miteinander interagieren.

Eine der bekanntesten Farbillusionen ist der Crisping Effekt. Hierbei wird der wahrgenommene Farbunterschied zweier Farben durch ähnliche Hintergründe verstärkt. Vergleicht man zwei Farben auf kontraststarkem Hintergrund miteinander, sind Unterschiede kaum wahrzunehmen. Betrachtet man diese Farben allerdings vor einem Hintergrund derselben Farbfamilie, sind die Unterschiede deutlich zu erkennen.

Ein weiteres spannendes Phänomen ist das Moiré-Muster, das entsteht, wenn zwei Gittermuster leicht versetzt übereinanderliegen. Diese Muster können pulsieren und sich verändern, obwohl in Wirklichkeit nichts geschieht.
Man kennt sie auch von manchen Fotografien. Machen wir mit dem Handy ein Foto von einem Bildschirm, bilden sich Wellenmuster und Linien, die durch das Überlagern der Raster von Bildschirm und Fotowiedergabe entstehen.

Vor allem Bewegungsillusionen sind verblüffende Erscheinungen, die dazu führen, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes unserer eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen. Bei solchen Bildern richtet das Auge seine Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Stelle, während alle anderen Bereiche des Bildes in Bewegung zu geraten scheinen. Diese optische Täuschung wird oft durch sich wiederholende Muster mit hohem Kontrast verursacht, die eine schnelle Verschiebung in der visuellen Wahrnehmung erzwingen und deshalb fehlinterpretiert werden.

Optische Illusionen sind nicht nur faszinierend, sondern haben auch praktische Anwendungen in Kunst, Design und in der Optometrie. Sie verdeutlichen, wie unsere Wahrnehmung von Farben und Formen von vielen Faktoren beeinflusst wird. Diese Phänomene zeigen uns, dass unsere Sinne nicht immer objektiv sind und dass die Art und Weise, wie wir die Welt sehen, oft von unseren Erwartungen und Erfahrungen geprägt ist. Buchen Sie jetzt Ihren Termin und erfahren Sie mehr über Ihre Augen.

Beitrag: Rocktician, Bilder: Eschenbach Vision, Uni Passau

Outdoor-Sportbrillen

Ein großer Teil der Menschen unterschätzt die Wichtigkeit einer klaren Sicht beim Sport. Durch geeignete Sportbrillen können viele Unfälle vermieden werden. Daher gilt: gutes Sehen ist für alle Sportarten der Schlüssel zu Freude und Erfolg. Worauf es ankommt, erklären wir in unserem neuen Bericht.

 

Brillen für Radfahren und Laufsport

In Deutschland geht fast jeder dritte Erwachsene regelmäßig laufen oder joggen. Direkt darauf folgt das Radfahren im Ranking der beliebtesten Einzelsportarten. Egal, ob in Form eines gemütlichen Sonntagsausfluges oder als Hochleistungsausdauersport – die Anforderungen an das Sehen sollten bei einem Maximum liegen. Wer joggen oder biken geht, schaut zu fast 100 % in die Ferne und benötigt dort eine sehr scharfe Sicht sowie ein gutes Kontrastsehen, um die Wegbeschaffenheit frühzeitig einschätzen zu können. Das kann Stolperfallen schnell aufdecken und schwere Verletzungen vermeiden. Speziell beim Biken ist zudem ein guter Windschutz empfehlenswert, um die Augen vor Fahrtwind und Schmutz zu schützen.

Brillen für Wassersport

Segeln, Kitesurfen, Angeln und vieles mehr – auf oder nahe am Wasser ist es doch meistens am schönsten. Deshalb gewinnen Wassersportarten immer mehr an Beliebtheit. So vielseitig die zur Verfügung stehenden Aktivitäten rund ums Wasser sind, so vielseitig sind auch die Anforderungen an eine gute Outdoor-Brille für diesen Bereich. Wichtig ist ein Brillenglas, welches stets einen guten Rundumblick ermöglicht. Durch Reflexionen der Sonne auf der Wasseroberfläche sollte außerdem ein guter UV-Schutz gewählt werden, um die Augen vor erhöhter Belastung durch kurzwelliges Licht zu schützen. Weiter erleichtert eine sogenannte Polarisation das gute Sehen enorm, da sie die Spiegelungen stark mindert.

Brillen für Bergsport

Die Berge bieten neben einem großartigen Naturpanorama und erstklassiger Luftqualität viele Gelegenheiten, aktiv zu sein. Neben den bereits genannten Sportarten wie Laufen und Mountainbiken fühlen sich hier vor allem Kletterer wohl. Auch ausgefallenere Sportarten wie Rafting, Canyoning oder Paragliding lassen sich verwirklichen. Um für maximale Sicherheit zu sorgen, sollte optimales Sehen zur Grundausstattung gehören. In den Bergen zählen, ähnlich wie auf dem Wasser, ein starker UV-Schutz und ein Polarisationsfilter zu den Must-Haves einer gut angepassten Sportbrille.

Bei dem unendlichen Angebot an sportlichen Aktivitäten gibt es ein ebenso vielseitiges Sortiment passender Sportbrillen. Durch individuelle Gestaltung der Gläser in perfekter Kombination mit einer geeigneten Fassung findet sich garantiert die richtige Brille. Und natürlich lässt sich diese auch mit der persönlichen Sehstärke ausstatten. Wir beraten Sie gerne.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels

Sehbehindertentag 2022

Am kommenden Montag findet zum 24.-mal der Sehbehindertentag statt. 1998 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. eingeführt, begleitet uns dieser Tag bis heute und am 06. Juni ist es wieder so weit. Wir wollen diese Gelegenheit nutzen, um über Sehbehinderungen aufzuklären und Nichtbetroffenen diese Thematik näherzubringen.

Viele Menschen denken bei einer Sehbehinderung direkt an vollständig erblindete Menschen. Es gehören aber noch viele weitere Stufen zu einer Sehbehinderung. Allgemein handelt es sich immer um eine dauerhafte und massive Einschränkung des Sehens. Die visuelle Wahrnehmung des Betroffenen ist so weit beeinflusst, dass dadurch Komplikationen im Alltag auftreten können. Eingeteilt wird eine Sehbehinderung in Schweregrade, bei denen das bessere Auge die Grundlage bildet. Die Sehschärfe dieses Auges gibt den sogenannten Sehrest an.

Die Ursachen einer Sehbehinderung sind vielfältig. Sie reichen von organischen über optische bis hin zu funktionellen Störungen. Dabei muss das Ausmaß nicht immer eine vollständige Erblindung (Amaurose) sein. Häufig können Betroffene in der einen Situation kaum etwas erkennen, in einer anderen Lage wirkt es aber, als sei ihr Sehen nicht beeinflusst. Das führt oft zu Missverständnissen und Unklarheiten im Kontakt mit Nichtbetroffenen.

Kann man von Geburt an optimales Sehen genießen, fällt es einem sehr schwer, sich in die Lage eines sehbehinderten Menschen hineinzuversetzen. Um Konflikten aus dem Weg zu gehen, vermeiden es einige Betroffene sogar, sich zu kennzeichnen. Für Verwirrung bei Nichtbetroffenen sorgt beispielsweise ein Mensch mit sogenanntem Tunnelblick. Hier ist das Sehen in einem kleinen zentralen Bereich noch möglich, der Orientierungssinn ist aber stark eingeschränkt. Diese Menschen sind oft auf einen Blindenstock angewiesen, damit sie sich fortbewegen können und Verletzungen vermeiden. Im nächsten Augenblick ist es aber durchaus möglich, dass sich diese Person hinsetzt, um ein Buch zu lesen.

Wie jeder vielleicht schonmal gehört hat, ist das Sehen auch stark von unserer Tagesform anhängig. Brillenträger kennen eventuell das Phänomen, dass das Sehen nach einem langen Tag im Büro deutlich anstrengender wird. So ist es auch möglich, dass sich der Grad einer Sehbehinderung über den Tag hin verändert oder in Stresssituationen ausgeprägter ausfällt.

Deutschlandweit gab es im Jahr 2019 nach dem Statistischen Bundesamt 452.930 sehbehinderte, 51.094 hochgradig sehbehinderte und 76.740 blinde Menschen. Besonders im höheren Alter ist eine Sehbehinderung immer öfter auf eine Augenerkrankung zurückzuführen. Die drei häufigsten Erkrankungen sind altersbedingte Makula-Degeneration (AMD), Glaukom (grüner Star) und Diabetische Retinopathie.

Zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge Ihrer Augen sind wir für Sie da und verweisen gegebenenfalls an Ihren Augenarzt. Und sollte bei Ihnen bereits ein Grad der Sehbehinderung festgestellt worden sein, finden wir im Low Vision-Bereich unter verschiedenen Formen von Lupen und Bildschirmlesegeräten die optimale Lösung für Ihre Sehaufgaben. Sprechen Sie uns gerne an.

 

Beitrag:Rocktician.com,  Bild: Pexels

Sehen in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft steigt der Östrogen-Spiegel im Blut. Nicht nur der Bauch wird dicker, sondern mitunter auch die Hornhaut der Augen. Welche vorübergehenden Auswirkungen eine Schwangerschaft auf das Sehen nehmen kann, lesen Sie in diesem Artikel.


Bei etwa jeder sechsten Schwangerschaft berichten die werdenden Mütter von Veränderungen des Sehvermögens. Sie treten vor allem im späteren Drittel auf, sind meist harmlos und verschwinden nach der Geburt wieder. Dennoch sollte man sie unter Beobachtung halten. Als Grund wird angenommen, dass es durch den veränderten Hormonhaushalt im Körper zu Flüssigkeitseinlagerungen in Augenlidern, Bindehaut und Hornhaut kommt. Letzteres kann die Brechkraft der Augen um bis zu 1,50 Dioptrien wandeln. Dabei reduziert sich das Sehvermögen bereits bei 0,50 Dioptrien auf die Hälfte.

Ebenfalls kann sich die Krümmung der Hornhaut verstärken. Der veränderte Hormonhaushalt kann außerdem Einfluss auf die Zusammensetzung und Menge des Tränenfilms nehmen. Oft fühlen sich die Augen trocken an, brennen manchmal sogar. Entsprechende Augentropfen, die während der Schwangerschaft bedenkenlos benutzt werden können, lindern das Fremdkörpergefühl. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift hierbei zu Präparaten ohne Konservierungsstoffe. Einige der „künstlichen Tränen“ sind ebenso für Kontaktlinsenträger geeignet. Denn bisher gut angepasste Kontaktlinsen können plötzlich zwicken. Wer vorher schon Linsen getragen hat und keinerlei Beeinträchtigung feststellt, trägt sie weiterhin wie gewohnt. Gegebenenfalls können schon eine reduzierte Tragedauer und der häufigere Wechsel zur Brille den Tragekomfort verbessern. Häufig kann eine Umstellung auf andere Kontaktlinsen oder ein anderes Pflegesystem Abhilfe schaffen, die besser zur aktuellen Situation der Augen passen. Von einer Neuanpassung sollte man während der Schwangerschaft eher absehen. Nur in seltenen Fällen muss auf das Kontaktlinsentragen während der Schwangerschaft gänzlich verzichtet werden. Weitere Tipps und eine entsprechende Beratung liefert der Kontaktlinsenspezialist Ihres augenoptischen Fachgeschäfts.

Auch wenn die Symptome harmlos und nur von vorübergehender Dauer sind, so können sie großen Einfluss auf Situationen nehmen, in denen gutes Sehen Voraussetzung ist, z. B. beim Autofahren. Für solche Gelegenheiten sollte eine entsprechend angepasste Brille in Betracht gezogen werden. Gesellen sich zu den beschriebenen Veränderungen plötzlich weitere Auffälligkeiten wie eine stark verschwommene Sicht, Lichtblitze vor den Augen, Gesichtsfeldausfällen oder Ähnliches, suchen Sie am besten Ihren Gynäkologen auf.

Sollten Sie während Ihrer Schwangerschaft Beeinträchtigungen Ihres Sehvermögens bemerken oder stellen Sie fest, dass Ihre Kontaktlinsen sich nicht mehr komfortabel anfühlen, vereinbaren Sie gern einen Termin zur individuellen Beratung.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pixabay

Sehen mit der Zeit

Gutes Sehen wird häufig mit Jugend verbunden und man erwartet, dass junge Menschen mit einer scharfen und klaren Sicht durch die Welt gehen. Ganz allgemein gesehen ist dieser Gedanke nicht falsch. Nachdem sich unser Sehen voll entwickelt hat, sollten die menschlichen Augen in der Lage sein, unsere Umgebung präzise einzufangen und an das Gehirn weiterzugeben. Trotzdem tragen mehr als ein Drittel der 20- bis 29-Jährigen in Deutschland eine Brille (Quelle: 2019/20: 25. Allensbacher Untersuchung zum Sehbewusstsein der Deutschen).

Wissenschaftler sehen hier einen direkten Zusammenhang zu der immer längeren Nutzung von Laptop, Smartphone und Co. Elektronische Hand-Held-Geräte, also Geräte, die in ca. 30 – 40 cm Entfernung zu den Augen genutzt werden, regen die Augen zum Wachstum an, was die Augenlinse wiederum beeinflusst. Und diese ist stark an der Qualität unseres Sehens beteiligt.

Die Augenlinse sorgt dafür, dass wir Objekte klar wahrnehmen können. In jungen Jahren ist sie sehr flexibel und kann sich schnell und kontrolliert an verschiedene Entfernungen anpassen. Dadurch können Menschen bis in ihre Vierziger hinein in der Regel problemlos lesen oder am PC arbeiten, ohne die Fernbrille abnehmen zu müssen. Ausnahmen stellen hier all jene dar, die außergewöhnlich hohe Korrektionswerte benötigen. Auch die menschliche Augenlinse kommt irgendwann an ihre Grenzen.

Die tägliche und permanente Anstrengung geht nicht spurlos an uns vorbei. Im Laufe der Jahre verlieren unsere Linsen an Elastizität und auch die beteiligten Fasern und Muskeln nehmen in der Leistung ab. Aufgrund dieser Entwicklung kommt es zur sogenannten Presbyopie, der Alterssichtigkeit.

Dieser schleichende Prozess macht sich darin bemerkbar, dass Betroffene Lesestücke wie Bücher, Zeitungen oder auch Verpackungen im Supermarkt immer weiter von den Augen weghalten wollen. So wird das letzte bisschen Kraft der Augenlinse ausgeschöpft, ohne an Sehkraft zu verlieren. Irgendwann ist der eigene Arm allerdings nicht mehr lang genug und ein Besuch beim Optiker steht an.

Mit speziell für die Nähe angefertigten Brillen oder praktischen Kombinationslösungen von Ferne und Nähe in Form einer Gleitsichtbrille hat man schnell wieder Klarheit in allen Lebenslagen und Sehentfernungen. Außerdem gibt es innovative Varianten für die Arbeit am Schreibtisch und zur ergänzenden Entlastung der Augen.

Auch unser Sehen verändert sich im Laufe unseres Lebens. Dieser Umstand macht regelmäßige Kontrollen der Sehstärke besonders wichtig, da wir uns an vorhandene Seheindrücke schnell gewöhnen und Veränderungen spät bemerken. Um jederzeit bestmögliches Sehen zu erleben, sind die präzisen Messungen bei uns der perfekte Start zur optimalen Korrektion. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin.

 

Beitrag: Rocktician.com, Bilder: Pexels.com, Unsplash.com

 

Sicher unterwegs – die richtige Brille zum Autofahren

Wer Auto fährt, muss gut sehen können. Nur so kann man sich im Straßenverkehr sicher bewegen. Wer fehlsichtig ist, muss eine Brille beim Autofahren tragen. Mit den richtigen Brillengläsern, klarer Sicht und einer geeigneten Brillenfassung fährt man deutlich entspannter. Worauf es dabei ankommt, erklären wir im folgenden Bericht.

Das Auge ist das wichtigste Sinnesorgan des Autofahrers. Rund 90 Prozent aller Informationen während der Fahrt nehmen wir über das Auge wahr. Somit ist klar: nur wer gut sieht, kann schnell reagieren. Manchmal hängt es von Sekundenbruchteilen ab, ob man rechtzeitig vor einem plötzlich auftretenden Hindernis zum Stehen kommt. Unzureichendes Sehen verlängert dagegen die Reaktionszeit erheblich. Während für Führerschein-Anwärter ein Sehtest vorgeschrieben ist, sind spätere Überprüfungen keine Pflicht mehr. Die Regelmäßigkeit der Sehstärken-Kontrollen liegt demnach im eigenen Ermessen. Es empfiehlt sich, spätestens alle zwei Jahre einen Seh-Check machen zu lassen.

Die ideale Brille zum Autofahren zeichnet sich durch schmale Fassungsränder und möglichst dünne Bügel aus. Für ein großes Sichtfeld sollte die Glasform nicht zu klein gewählt werden. Schließlich muss der Autofahrer durch die Brille neben der guten Sicht auf die Straße auch das Geschehen über die Rück- und Außenspiegel überblicken können.

Bei den Brillengläsern stellt sich grundsätzlich die Frage: Kunststoff oder Glas? Kunststoffgläser sind im Vergleich zu mineralischen Gläsern wesentlich stabiler und bruchsicherer. Zudem sorgt das organische Material für eine deutlich leichtere Brille. Zusätzliche Beschichtungen der Brillengläser machen die Oberfläche beständiger, pflegeleichter, sowie schmutz- und wasserabweisend. Eine Entspiegelung verringert Lichtreflexionen auf den Brillengläsern. Dadurch werden die Augen insbesondere bei Nachtfahrten entlastet.

Mit einigen Extras lassen sich zudem Sehkomfort und Sicherheit weiter steigern – dank neuester Technologien gibt es inzwischen Brillengläser, die für die besonderen Anforderungen im Straßenverkehr optimiert sind. Sie sorgen für stressfreies Sehen bei schwierigen Licht- und Sichtverhältnissen wie bei Nässe, Nebel und in der Dämmerung. Das Kontrastsehen wird gesteigert, Blendungen durch das Scheinwerferlicht entgegenkommender Fahrzeuge reduziert. Erhältlich sind die Autofahrer-Brillengläser sowohl im Einstärken- als auch im Gleitsichtbereich. Die Sehbereiche der Gleitsichtgläser werden auf die Sehbedürfnisse und Sehabstände während der Autofahrt abgestimmt, damit vor allem bei schnellen Blickwechseln zwischen Straße, Navi und Rückspiegel der Fahrer alles deutlich und scharf wahrnehmen kann. Die speziellen Brillengläser sind in jedem Fall alltagstauglich. Ein Brillenwechsel ist somit nicht nötig.

Sie haben das Gefühl, Verkehrsschilder später zu erkennen als früher? Sind Nachtfahrten generell anstrengender geworden? Dann wird es Zeit für eine Brillen-Inspektion. Wir überprüfen dabei, ob die Glasstärke noch aktuell ist, beraten Sie über mögliche Brillengläser zum Autofahren und helfen bei der Auswahl einer geeigneten Fassung.

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pexels