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Die Geschichte der Brille

Aktuell tragen mehr als 41 Millionen Menschen in Deutschland eine Brille. Und wie kann man die Leistungen dieses zuverlässigen Alltagshelfers besser würdigen, als seine Geschichte genauer zu ergründen. Um den heutigen Tag der Brille gebührend zu feiern, schauen wir uns die Entstehung der Brille einmal genauer an.

Die Bezeichnung Brille findet ihren Ursprung im 13. Jahrhundert und stammt von einem Mineral namens „Beryll“. Die ersten geschliffenen Linsen bestanden damals aus zwei Bergkristallen – den „Beryllen“. Von einer Fassung bisher noch weit und breit keine Spur.

Die ersten Hinweise, dass Glas eine vergrößernde Wirkung habe, wurden durch Zufall entdeckt und schriftlich festgehalten. Schon in der Antike soll Archimedes Brechungsgesetze von Linsen untersucht haben. Dabei trug er an seinem Kopf befestigte Kristalle, die als Sehhilfe dienten.

Der erste Vorreiter heutiger Modelle entstand im 13. Jahrhundert in Italien, wobei immer noch umstritten ist, wer tatsächlich der Erfinder war. Höchstwahrscheinlich kreierte der italienische Augenarzt Alvino Armado im Jahr 1280 die erste Sehhilfe mit vergrößernder Wirkung für Weitsichtige.

Im Gegensatz zu den Fassungen, die man aus jedem Optiker-Geschäft kennt, handelte es sich damals lediglich um einen Zwicker. Von Bügeln war auch hier noch lange keine Rede. Durch einen biegsamen Steg wurden die beiden geschliffenen Linsen und deren Rahmen miteinander verbunden. Einmal auf die Nase geklemmt, ließen sich nun Schriften und Bücher angenehmer lesen. Doch die eingeschliffenen Linsen waren keinesfalls für jeden geeignet. Kurzsichtigkeiten, sogenannte Myopien, konnten bis ins 16. Jahrhundert nicht korrigiert werden. Erst da entdeckte man die verkleinernde Wirkung nach innen geschliffener, konkaver Gläser.

Schon zu dieser Zeit hatte die ältere Bevölkerung mit der Alterssichtigkeit zu kämpfen. Benjamin Franklin störte sich als Erster daran, regelmäßig zwischen seiner Fern- und Lesebrille wechseln zu müssen. So kam er auf die Idee, beide Linsenarten in einem Glas zu kombinieren, wodurch er die Grundlage für das heutige Gleitsichtglas schuf. Diese zweigeteilten Gläser werden aber auch heute noch in speziellen Fällen genutzt und wurden ihrem Erfinder nach Franklinglas getauft.

Im Jahr 1727 missfiel es dem Optiker Edward Scarlett, das Gewicht zweier Gläser auf der Nase balancieren zu müssen. Aus diesem Grund entwickelte er eine Variante der Brille mit Bügeln, die über die Ohren verliefen. Der Erfolg blieb leider vorerst aus und die Menschen bevorzugten weiter den bekannten Zwicker. Erst im 20. Jahrhundert wurden Brillen mit Bügeln, wie wir sie heute kennen, zum Standard.

In den 80er Jahren gab es dann deutschlandweit 6 verschiedene Fassungen für Erwachsene und 2 Optionen für Kinder, die von den Krankenkassen finanziert wurden. Somit trugen eine Vielzahl der Fehlsichtigen die gleichen Modelle. Zu unserem heutigen Glück hielt diese Situation nicht lange an und die Brille wurde langsam, aber sicher zu einem Accessoire, wie wir sie heute nicht anders kennen.

Ein Glück experimentierten unsere Vorfahren vor vielen Jahren mit Gläsern und Kristallen und entdeckten so die faszinierende Brechkraft dieser Materialien. Die klassische Brille hat einen langen Weg hinter sich gebracht und ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Dank zahlreicher Ausführungen können auch wir ein breites Sortiment an spannenden Modellen anbieten und finden auch für Sie die optimale Brille.  

 

Beitrag: Rocktician.com,  Bild: Spektrum Verlag, Heidelberg

 

Die Klassiker der Kontaktlinse

Kontaktlinsen sind eine beliebte Alternative zur Brille, da sie nicht nur eine bessere Sicht bieten, sondern auch große Bewegungsfreiheit ermöglichen. Und das Beste: Es gibt viele verschiedene Arten von Kontaktlinsen, darunter unter anderem Tages-, Monats- und Jahreslinsen. In diesem Artikel stellen wir diese drei Arten genauer vor. 

Tageslinsen sind Einweg-Kontaktlinsen, die, wie der Name schon sagt, am Ende des Tages entsorgt werden. In der Regel bestehen sie aus hydrophilen Materialien und sind sehr dünn und weich. Tageslinsen sind ideal für Menschen, die gelegentlich auf die Brille verzichten möchten oder für alle, die unter saisonalen Allergien leiden. Denn durch die täglich frische Linse sind Tageslinsen sehr hygienisch und erfordern keinen besonderen Reinigungsaufwand. Der einzige Nachteil ist, dass sie auf lange Sicht etwas teurer sein können als Monats- oder Jahreslinsen. 

Monatslinsen sind für den monatlichen Gebrauch bestimmt. Sie müssen jeden Abend gereinigt und in einer speziellen Kontaktlinsenlösung aufbewahrt werden. Außerdem sind sie aus langlebigeren Materialien hergestellt als Tageslinsen und können bei richtiger Pflege bis zu 30 Tage getragen werden, bevor eine neue Linse benötigt wird. Wird die Kontaktlinse jedoch nicht richtig gereinigt und gepflegt, kann sie ein erhöhtes Risiko für Augeninfektionen darstellen. Monatslinsen sind ideal für Menschen, die regelmäßig Kontaktlinsen tragen möchten und die Kosten im Vergleich zu Tageslinsen im Auge behalten wollen. 

Jahreslinsen sind für den langfristigen Gebrauch ausgelegt und können bis zu einem Jahr lang getragen werden. Sie erfordern, wie die Monatslinse, eine regelmäßige Reinigung und Pflege und müssen jeden Abend in einer speziellen Kontaktlinsenlösung aufbewahrt werden. Jahreslinsen sind aus hochwertigen Materialien hergestellt und können in bestimmten Fällen eine bessere Sichtqualität bieten als Tages- oder Monatslinsen. Sie wirken im ersten Moment teurer als Tages- oder Monatslinsen, rechnen sich bei guter Pflege aber auf das Jahr gesehen. Dafür ist eine gewisse Verpflichtung nötig, um sicherzustellen, dass sie sauber und hygienisch getragen werden können. 

Insgesamt sind Tages-, Monats- und Jahreslinsen allesamt gute Optionen für Menschen, die die eigene Brille ergänzen oder ersetzen möchten. Die Wahl hängt von individuellen Bedürfnissen und dem vorhandenen Budget ab. Es ist wichtig, Kontaktlinsen ordnungsgemäß zu pflegen und regelmäßig zur Nachkontrolle beim Optiker zu kommen, um langfristig gesundes Tragen garantieren zu können. Kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gerne.

Bild: iStock; Beitrag: Rocktician.com

Die richtige Korrektion bei Allergien: Brille oder Kontaktlinsen?

Allergien sind eine häufige Herausforderung, die nicht nur die Atemwege, sondern auch die Augen beeinträchtigen können. Bei der Wahl der richtigen Sehkorrektion für Menschen mit Allergien spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, darunter persönliche Vorlieben, der Schweregrad der Allergie und die individuelle Lebensweise.

Eine Brille ist oft die erste Wahl für Menschen mit Allergien, insbesondere wenn die Symptome stark sind oder häufig auftreten. Brillen bieten eine physische Barriere zwischen den Augen und den allergenen Substanzen in der Luft. Sie können dazu beitragen, die Augen vor Reizungen und Entzündungen zu schützen, die durch Allergene wie Pollen, Staub oder Tierhaare verursacht werden. Darüber hinaus erfordern Brillen weniger direkten Kontakt mit den Augen, was bei empfindlichen oder gereizten Augen von Vorteil sein kann.

Auf der anderen Seite stehen Kontaktlinsen als alternative Korrektionsoption zur Verfügung. Kontaktlinsen bieten eine klare, ungehinderte Sicht ohne die Einschränkungen einer Brille. Sie passen sich der natürlichen Krümmung des Auges an und bewegen sich mit den Augen mit, was ein natürliches Seherlebnis ermöglicht. Für viele Menschen mit Allergien, die aktiv und sportlich sind oder sich durch ihre Brille eingeschränkt fühlen, können Kontaktlinsen eine attraktive Option sein.
Allerdings sollten Menschen mit Allergien bei der Verwendung von Kontaktlinsen einige wichtige Aspekte beachten. Zum einen können Allergene wie Pollen oder Staubpartikel auf den Kontaktlinsen haften und Irritationen verursachen. Daher sind eine regelmäßige Reinigung und die Desinfektion der Kontaktlinsen unerlässlich, um Augeninfektionen und weitere Probleme zu vermeiden. Zudem können Kontaktlinsen bei starken Allergiesymptomen, wie starkem Juckreiz oder geröteten Augen, unangenehm sein. Um dem Auge etwas Abhilfe zu verschaffen, sollte hier zusätzlich auf Augentropfen geachtet werden.

Letztendlich hängt die Wahl zwischen Brille und Kontaktlinsen bei Menschen mit Allergien von individuellen Präferenzen und dem persönlichen Lebensstil ab. Einige finden die Bequemlichkeit und klare Sicht von Kontaktlinsen überzeugender, während andere die Schutzfunktion und den geringeren Pflegeaufwand einer Brille bevorzugen. Es ist ratsam, einen Termin zu buchen und vorher mit uns zu sprechen, um die beste Korrektion für die persönlichen Bedürfnisse zu ermitteln und die Augen auch während der Allergiesaison optimal zu schützen.

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Die richtige Linsen-Pflege

Die Wahl des richtigen Kontaktlinsenpflegemittels ist von entscheidender Bedeutung, um die Gesundheit unserer Augen zu gewährleisten und den Tragekomfort von Kontaktlinsen zu optimieren. Kontaktlinsenpflegemittel spielen eine entscheidende Rolle bei der Reinigung, Desinfektion und Aufbewahrung von Linsen. Hier sind einige wichtige Aspekte, auf die bei der Auswahl geachtet werden sollten.

Art der Kontaktlinsen: Zunächst einmal ist es wichtig zu berücksichtigen, welche Art von Kontaktlinsen getragen wird. Weiche und formstabile Kontaktlinsen erfordern unterschiedliche Arten von Pflegemitteln. Daher ist es umso wichtiger, dass das gewählte Produkt für die spezielle Version der Linse geeignet ist.

Reinigungsfunktion: Ein gutes Kontaktlinsenpflegemittel sollte in der Lage sein, Ablagerungen, Schmutz und Proteine von der Oberfläche der Kontaktlinsen effektiv zu entfernen. Die Reinigungsfunktion ist entscheidend, um die Qualität zu erhalten und Augenirritationen zu verhindern.

Desinfektion: Die Desinfektionsfunktion ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Sie gewährleistet, dass Kontaktlinsen frei von schädlichen Mikroorganismen sind. Es ist darauf zu achten, ein Pflegemittel zu wählen, das Bakterien, Pilze und andere Keime zuverlässig abtötet.

Benetzung und Tragekomfort: Ein hochwertiges Kontaktlinsenpflegemittel sollte die Kontaktlinsen ausreichend benetzen, um Trockenheit und Unannehmlichkeiten während des Tragens zu verhindern. Der Tragekomfort von Linsen hängt oft von der Qualität des Pflegemittels ab.

All-in-One Lösungen: Es gibt verschiedene Arten von Kontaktlinsenpflegemitteln, darunter All-in-One-Lösungen. Diese kombinieren oft mehrere Funktionen in einem Produkt, sind dadurch aber oft nicht so effektiv wie einzelne Komponenten. Mit der richtigen Handhabung bieten sie aber eine zuverlässige Pflege der Linsen.

Verträglichkeit: Wichtig ist, dass nicht alle Kontaktlinsenpflegemittel für jeden Träger geeignet sind. Einige Menschen haben empfindliche Augen oder Allergien gegen bestimmte Inhaltsstoffe wie beispielsweise Konservierungsstoffe. Vor dem Kauf sollten verschiedene Produkte getestet werden, um dasjenige zu finden, das am besten zum Kontaktlinsenträger passt.

Nachhaltigkeit: In der heutigen Zeit ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Faktor bei der Produktauswahl. Einige Hersteller bieten umweltfreundlichere Verpackungen oder Inhaltsstoffe an. Das erweitert die Auswahl für all jene, denen der Umweltgedanke am Herzen liegt.

Die Wahl des richtigen Kontaktlinsenpflegemittels ist von großer Bedeutung, um die Augengesundheit und den Tragekomfort von Linsen zu schützen. Wir geben gerne Tipps und helfen bei der Wahl des richtigen Pflegemittels, welches auf spezielle Bedürfnisse und individuelle Kontaktlinsen zugeschnitten ist. Unsere Kontaktlinsenspezialisten stehen gerne für eine persönliche Beratung bereit.

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Die Seh-Analyse

Unsere Augen liefern über 90 Prozent aller Sinneseindrücke. Sie eröffnen uns die Welt, in Farbe und 3D. Das Sehen verschlechtert sich oft schleichend und unbemerkt. Regelmäßige Sehtests bringen Gewissheit, Sicherheit und Lebensqualität.

Gesunde Augen und gutes Sehen sind keine Fragen des Alters. Spätestens alle zwei Jahre werden Sehtests für die Ferne und die Nähe notwendig, um Veränderungen frühzeitig zu entdecken. Idealerweise sollte man ausgeruht und fit zur Sehstärken-Überprüfung erscheinen. Weniger gut eignet sich, den Termin zur Überprüfung nach einem langen Arbeitstag zu vereinbaren. Neben ausreichend Zeit sollte gegebenenfalls eingeplant werden, dass auf das Kontaktlinsentragen für einen bestimmten Zeitraum verzichtet werden muss. Der Grund: Kontaktlinsen können Einfluss auf die Geometrie der Hornhaut nehmen. Das kann die Messergebnisse verfälschen.

Der Sehtest ist meistens in zwei Schritte unterteilt. Zuerst kommt die Vormessung, dann erfolgt die Sehstärkenbestimmung. Die Vormessung, auch objektive Refraktion genannt, erfolgt meist am Auto-Refraktometer – ein Gerät, das selbstständig ermitteln kann, wie stark die Fehlsichtigkeit ist. Innerhalb weniger Sekunden ermittelt das Gerät per Infrarotstrahlen (oder einem vergleichbaren Verfahren) die Sehstärke automatisch.

Das Ergebnis der objektiven Messung, dient dann als Richtwert, um im nächsten Schritt anhand der subjektiven Einschätzung die genaue Sehstärke zu bestimmen. Alternativ als Ausgangswert können auch die Werte der bisherigen Brille genutzt werden. Während der subjektiven Messung ist die aktive Mitarbeit der Prüflinge gefragt. Mit einer Messbrille oder dem sogenannten Phoropter werden verschieden starke Linsen vor jedes einzelne Auge gehalten, bis die kleinstmöglichen, gerade noch zu erkennenden Zahlen oder Buchstaben bestmöglich scharf gesehen werden. Im Anschluss erfolgt eine gemeinsame Prüfung beider Augen – also ein Test des sogenannten Binokularsehens, um ein beidäugiges Gleichgewicht zu schaffen. Im Anschluss an die Messung werden die ermittelten Werte in eine Messbrille bzw. „Probierbrille“ eingesetzt. Auf diese Weise können die neuen Werte unter echten Tragebedingungen und auch für sämtliche Sehentfernungen getestet werden.

Abschließend werden Sehgewohnheiten und -anforderungen erfragt, die sich aus dem persönlichen Lebensstil ergeben. Diese Angaben dienen als Grundlage für eine individuelle Brillen-Beratung. In Kombination mit den Ergebnissen aus der Sehstärkenbestimmung, können entsprechende Empfehlungen gegeben werden. Dabei wird deutlich, welchen Herausforderungen sich die Augen jeden Tag stellen müssen und welche Brillen-Lösungen Erleichterung verschaffen können.

Unser Alltag hat sich in den letzten Jahren durch die Entwicklung neuer Technologien und Geräte wie Smartphones, Tablets oder PC-Bildschirme in allen Lebensbereichen verändert. Oder auch die Verbreitung von Assistenzsystemen im Auto erfordert immer häufigere Blickwechsel von Nah zu Fern und auch die Fokussierung auf kleine Displays. Dies erfordert Höchstleistung für unsere Augen.

Seit dem letzten Sehtest ist inzwischen wieder etwas Zeit vergangen und an der Sehleistung Ihrer Augen ist die Zeit möglicherweise nicht spurlos vorübergegangen? Vereinbaren Sie noch heute Ihren persönlichen Termin für eine individuelle Sehstärken-Überprüfung.

 

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Die Sonnenbrillentrends 2022

Bunter könnte der Sommer kaum sein. Die aktuellen Trends der Saison halten für jeden etwas bereit und erstrecken sich von klassisch bis extravagant und farbenfroh. Wir haben die spannendsten Modelle genauer unter die Lupe genommen und verraten, mit welchem trendigen Look man den warmen Sonnenstrahlen optimal entgegenblicken kann.

Farbenvielfalt fürs Gesicht

Egal, ob rund, eckig oder in Cateye-Form – Hauptsache die Farbe leuchtet! Diesen Sommer liegt man genau richtig, wenn man tief in den Farbtopf greift. Einmal quer durch den Regenbogen bieten viele Hersteller aktuell Sonnenbrillen, die Lebensfreude und Gelassenheit ausstrahlen. Die starken Farben werden geschickt mit transparenten Elementen oder spannenden Formen kombiniert und so zum echten Hingucker.

Mehr ist mehr

Sie bieten nicht nur besseren Blendschutz, sondern liegen aktuell auch voll im Trend: Die Oversize-Modelle. Inspiriert von den Sonnenbrillen der 70er Jahre kommen die Maxi-Fassungen zurück und beeindrucken. In Havanna, Goldbraun oder Schwarz – alle folgen einem Motto: je größer, desto besser. Ausgefallene Details wie etwas Bling-Bling oder besondere Glasfarben bringen den neuen Look noch weiter nach vorne.

Sanfte Ästhetik

Wem große Formen und knallige Farben nicht liegen, muss dieses Jahr nicht leer ausgehen. Als Kontrast zu den lauten Trends kommen softe, fließende Modelle daher. In natürlichen Tönen der Erde und mit abgerundeten Konturen ergänzen diese Sonnenbrillen den eigenen Stil und unterstreichen ihn gekonnt, ohne dabei die Show zu stehlen. Für mehr Spannung sorgen durchdachte Cut-outs am Modell und sanfte Farbverläufe der Gläser, die gleichzeitig ein angenehmes Bild garantieren.

Cooler denn je

Mit Sonnenbrillen dieser Art blicken wir in die Zukunft. Gebürstete Metalle, exklusive Farbkombinationen und Doppelstege – diese Sonnenbrillen sind von moderner Technik und Innovation inspiriert. Die außergewöhnlichen Materialien geben ihnen einen urbanen und futuristischen Look, der sich sehen lassen kann. Und das beste: Bei der Form hat man freie Wahl. Die Kollektionen erstrecken sich von rechteckig über markante Cateye-Formen bis hin zu Shield-Modellen. Da wird garantiert jeder fündig.

Jedes Jahr stehen wir vor der Wahl unserer neuen Sonnenbrille. Die Vielfalt am Markt macht einem diese Entscheidung nicht leichter. Zum Glück findet sich in den aktuellen Trends für jeden etwas Passendes, so dass man gelassen und zugleich stylisch in den Sommer starten kann. Außerdem sind viele dieser Modelle auch mit individuellen Stärken umsetzbar. Für bestes Sehen bei Sonnenschein.

 

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Die Tränenfilmuntersuchung

Jeder von uns tut es unbewusst. Über den ganzen Tag hinweg blinzeln wir in regelmäßigen Abständen. Während dieses Vorgangs verteilen unsere Lider einen Tränenfilm und dieser hält unsere Augen feucht. Trotzdem hat man hin und wieder das Gefühl, die Tränenflüssigkeit reicht nicht aus und die Augen fühlen sich trocken an.

Mit Hilfe verschiedener Tests können wir die Qualität und Zusammensetzung eines Tränenfilms genau bestimmen. Angepasste Tropfen oder Pflegeprodukte können anschließend helfen, das Auge mit jedem Lidschlag zu unterstützen.

An der Innenseite der Augenlider befindet sich die Bindehaut. Diese dünne Schleimhaut sorgt dafür, dass das Auge und die Hornhaut bei Lidschlägen nicht verletzt werden. Durch die Spaltlampe (ein spezielles Mikroskop zur Begutachtung der Augen) lassen sich an dieser Haut manchmal leichte Falten entdecken. Bleiben diese permanent bestehen, ist das ein erster ernstzunehmender Hinweis auf ein trockenes Auge. Grund dafür ist eventuell eine geringe Tränenproduktion. Ohne ausreichend Feuchtigkeit kann sich die Schleimhaut nicht ohne Reibung bewegen.

Ob genügend Tränenflüssigkeit vorhanden ist, lässt sich beispielsweise anhand eines sogenannten Schirmer Tests feststellen. Dabei wird ein spezieller Papierstreifen hinter das Lid gelegt. Wie bei einem Taschentuch, das mit Wasser in Berührung kommt, saugt sich der Streifen voll. Bei Kontakt mit Feuchtigkeit verändert sich die Farbe. So kann man nach 5 Minuten die gefärbte Fläche abmessen und beurteilen. Liegt dieser Wert unter der Norm, kann man von einer verringerten Tränenmenge ausgehen.

Der Tränenfilm besteht aus verschiedenen Schichten. Um die wässrige Schicht vor zu schneller Verdunstung zu schützen, befindet sich darüber eine fetthaltige Lipidschicht. Die Qualität des Tränenfilms wird beurteilt, indem vor allem diese beiden Schichten unter die Lupe genommen werden. Mittels eines Farbstoffes wird die Tränenflüssigkeit angefärbt und mit einem besonderen Filter in der Spaltlampe analysiert. Man misst beispielsweise die Zeit, die der Tränenfilm nach einem Lidschlag benötigt, um aufzureißen. Darum nennt sich dieser Test auch Break-up-Time-Test (kurz: BUT-Test). Das heißt, die schützende Lipidschicht verschwindet und der wässrige Teil beginnt zu verdunsten.

All diese Untersuchungen können Aufschluss über eventuelle Änderungen des Tränenfilms geben. Wenn trockene Augen bei Ihnen ein Thema sind, melden Sie sich gerne bei uns. Wir führen ausgiebige Tests durch und beraten Sie bezüglich des weiteren Vorgehens.

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Die Welt der Brillenmaterialien

Brillenfassungen sind nicht nur ein wesentliches Accessoire, sondern auch ein entscheidender Faktor für den Tragekomfort und die Ästhetik einer Brille. Bei der Auswahl einer Brillenfassung spielen verschiedene Materialien eine wichtige Rolle, und es ist wichtig, die Vor- und Nachteile jedes Materials zu verstehen, um die beste Wahl für die eigenen Bedürfnisse zu treffen.

Eines der gängigsten Materialien für Brillenfassungen ist Acetat. Acetat Brillenfassungen sind leicht und hypoallergen, was sie ideal für Menschen mit empfindlicher Haut macht. Sie sind auch in einer Vielzahl von Farben und Mustern erhältlich, wodurch sie zu einer beliebten Wahl für diejenigen werden, die gerne mit ihrem Stil experimentieren. Acetat Brillenfassungen sind weniger flexibel als andere Materialien und können bei übermäßiger Hitze verformt werden.

Metall ist ein weiteres häufig verwendetes Material für Brillenfassungen. Metallfassungen sind langlebig und leicht, was sie angenehm zu tragen macht. Sie sind in verschiedenen Farben und Stilen erhältlich und passen gut zu einem klassischen Look. Allerdings können Metallfassungen bei empfindlicher Haut Allergien auslösen und neigen dazu, sich bei Kälte unangenehm auf der Haut anzufühlen.

Titan ist ein hochwertiges Material, das in der Brillenindustrie sehr beliebt ist. Titanfassungen sind leicht, stark und korrosionsbeständig. Sie sind auch hypoallergen und daher für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet. Für den etwas höheren Preis im Vergleich zu einfachen Metallgestellen, bietet sich hier eine unschlagbare Qualität.

Neben den klassischen Materialien gibt es auch einige nachhaltige Stoffe, wie Holz oder Horn. Sie haben einen extravaganten Charme und sind etwas Außergewöhnliches. In der Brillenwelt werden diese Materialien ein immer größeres Thema.

Letztendlich hängt die Wahl des Brillenfassungsmaterials von den persönlichen Vorlieben, dem individuellen Stil und einem gesetzten Budget ab. Wir stehen gerne mit einer professionellen Meinung bei der Wahl zur Seite, um die beste Entscheidung zu treffen, die den eigenen Bedürfnissen entspricht. Buchen Sie jetzt Ihren Termin.

Beitrag: Rocktician, Bilder: Opticshots, Rocktician

Digitalen Sehstress vermeiden

Der Tag im Office war lang, auf dem Heimweg in der U-Bahn werden noch letzte Mails geschrieben. Dann zuhause wird privat gesurft, während gleichzeitig die Lieblingsserie läuft. Computer, Smartphone, Tablet, TV – Unser Sehverhalten hat sich im Zuge des digitalen Alltags stark verändert. Unsere Augen aber stammen noch aus einer anderen Zeit. Für sie bedeutet der stundenlange Blick in kurze Distanzen Schwerstarbeit.

Gutes Sehen am Arbeitsplatz ist enorm wichtig und stellt Lebensqualität und Leistungsfähigkeit sicher. Wer nur mit Mühe das Monitor-Bild oder die Display-Anzeige erkennen kann, bekommt das auf Dauer zu spüren. Typische Folgen einer nicht optimalen Sehversorgung am Arbeitsplatz sind brennende, tränende oder juckende Augen. Auch Trockenheit oder Lichtempfindlichkeit werden häufig empfunden. Darüber hinaus wird der Körper oft mit Fehlhaltungen und schließlich Nacken- und Rückenproblemen konfrontiert. Ist das Sehen nicht optimal ausgerichtet, versucht der Körper dies zu korrigieren.

Im Büro kommen mehrere Faktoren zum Tragen, die nicht besonders förderlich sind für das gute Sehen. Am Bildschirm wird bis zu 75% weniger geblinzelt. Der Lidschlag entfernt Fremdkörper aus den Augen und befeuchtet die Hornhaut. Die ohnehin also schon nicht ordentlich mit Tränenflüssigkeit versorgten Augen sind dann noch der Klimaanlagen-Belüftung ausgesetzt. Dadurch fühlen sich die Augen trocken an. In der Folge klagt fast jeder Vierte über müde Augen am Arbeitsplatz.

Auf die Augen muss also Verlass sein, wenn man die digitale Welt entspannt und gleichzeitig in vollen Zügen erleben möchte. Der Kontrolle des Sehvermögens sollte also eine hohe Priorität eingeräumt werden, wenn Sie Bildschirme und Displays häufig nutzen. Darüber hinaus haben die Brillenglas-Hersteller bereits auf die neuen Anforderungen reagiert. Spezielle Entspiegelungen filtern die erwiesenermaßen schädlichen blauvioletten Strahlen aus dem Licht und schützen somit unsere Augen.

Vor allem aber gibt es zahlreiche Brillenglasdesigns, die explizit für die Arbeit an Desktop, Tablet, Smartphone & Co. entwickelt wurden. Werden diese Gläser fachmännisch angepasst und optimal bemessen, erhält der Träger maximalen Sehkomfort. Auf diese Weise wird eine sehr wichtige Grundlage für dauerhaft angenehmes Arbeiten geschaffen.

Eine für den Arbeitsplatz angepasste Brille kann noch mehr, denn im erweiterten Nahbereich befinden sich nicht nur unsere Bildschirme. Eine solche Brille ist auch perfekt für Hobbies, wie beispielsweise Kartenspielen, Zeichnen, Lesen und vieles mehr. Wir beraten Sie gerne!

 

Beitrag: Rocktician.com, Bild: Pixabay

Ein hohoho aus der Weihnachtsküche…

Genauso, wie bei einem perfekt zubereiteten Punsch verhält es sich mit gutem Sehen. Auch wenn dieses nach dem Punschgenuss manchmal etwas eingetrübt sein kann. Auf jeden Fall haben wir auch im neuen Jahr für Sie wieder die richtigen Zutaten für den optimalen Durchblick parat.

Für das Jahresende wünschen wir Ihnen besinnliche Stunden im Kreise Ihrer Lieben und für das neue Jahr vor allem viel Gesundheit. Wir freuen uns, Sie im nächsten Jahr begrüßen zu können und bedanken uns bei allen Kunden und Geschäftspartnern für das angenehme Miteinander und das Vertrauen.

Carolin und Andreas Kaubisch und das gesamte Team von Optiker Meise.

Eine Kamera im Kopf

Unsere Augen sind Meister in dem, was sie tagtäglich vollbringen. Sie helfen uns nicht nur dabei, uns zu orientieren. Sie lassen uns auch Farben und Details wahrnehmen, die uns faszinieren. Um besonders wichtige Momente festhalten zu können, schießt man gerne ein Foto. Aber warum sind diese Bilder nicht so beeindruckend wie die Realität? An das Wunder Auge kommt keine Kamera heran.

Wir laufen durch die Welt und blicken kontinuierlich umher. Unsere Blicke schweifen von einer Kulisse zur anderen. Meist ist uns gar nicht bewusst, was unsere Augen für eine Meisterleistung vollbringen müssen, um uns diese Augenblicke zu ermöglichen.

Damit die Oberfläche der Hornhaut gut befeuchtet und glatt bleibt, blinzeln wir ganz von allein. Man könnte meinen, wir schießen jedes Mal ein Foto, wenn wir die Lider schließen. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren wären das 640 Millionen Bilder. Eine Kamera schafft bei normaler Lebenszeit nur durchschnittlich 150.000 Fotos.

Vergleicht man die menschliche Augenlinse mit der Kameralinse, liegt der größte Unterschied in deren Bewegung. Möchte der Mensch ein Objekt scharf sehen, verändert die Linse aufgrund von Muskelbewegungen vollautomatisch ihre Form. Eine Kamera kann dies nicht. Hier muss der Fotograf die Linse manuell vor und zurückbewegen, um die benötigte Schärfe zu erreichen. Im Gegensatz dazu können Augen nicht zoomen. Will man ein Objekt vergrößert betrachten, muss man näher herantreten. Objektive mit Zoomfunktion haben hier einen Vorteil.

Trifft viel Licht auf das Auge, reagiert es sofort und die Pupille zieht sich zusammen. Dieser Reflex bewirkt, dass die Netzhaut nicht zu viel Licht auf einen Schlag abbekommt und geblendet wird. An einer Spiegelreflexkamera gibt es hierfür Blendenlamellen, welche manuell geöffnet oder geschlossen werden können. So wird auch hier eine Überbelichtung des Bildes verhindert. In der Dunkelheit gilt: Je größer die Pupille/Blende, desto weniger Licht wird zum Sehen benötigt. Ein Beispiel: Eine Katze kann, im Vergleich zu uns Menschen, bei 6-mal weniger Licht im Dunkeln noch sehen.

Bei der Kamera hat man durch die Wahl eines Fischaugenobjektives die Möglichkeit, einen Bildwinkel über 180° zu erreichen. Allerdings sind hier die Abbildungen am Rand nicht realitätsgetreu dargestellt. Das Auge hat einen maximalen Bildwinkel von 170°. Diesen Winkel erreicht es, wenn man die Peripherie mit einbezieht, in der aber kein dreidimensionales Sehen mehr besteht. Sind die Augen weiter außen am Kopf, wie bei Pferden oder anderen Beutetieren, dann haben sie einen Blickwinkel bis 195°. Durch diese Positionierung ist das 3D-Sehen aber deutlich eingeschränkt und für Menschen undenkbar.

Die Entwicklung der Kameralinsen kommt immer näher an unsere Augen heran. Schon jetzt können mit bestimmten Einstellungen und dem passenden Objektiv sehr natürliche Seheindrücke in Bildern eingefangen werden. Probieren Sie’s aus. Und wenn Sie mehr über das Sehverhalten des Auges erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne an.

 

Beitrag: Rocktician.com, Fotos: Pexels.com

Endlich wieder raus!

*Unser Sommerbonus in Höhe von 30,00 € wird ab einem Warenwert von 150,00 € verrechnet. Keine Barauszahlung, keine Kombination mit anderen Aktionen. Gültig bis 30.08.2020. Einzulösen in den Optiker Meise-Geschäften im GablenzCenter und der Straße der Nationen.

 

Wir alle haben nicht ganz einfache Zeiten hinter uns und im Hinblick auf den bevor­stehenden Sommer sollte unser Motto sein:

Sommer ist, was wir daraus machen!

Genießen Sie, ohne in die Ferne schweifen zu müssen. Mal ganz im Hier und Jetzt sein – wörtlich wie wirklich: Statt Power-Sightseeing am Ende der Welt, lieber „Schätze“ und neue Lieblingsplätze in der Heimat entdecken. Statt in teure Wellnesstempel zu reisen, den eigenen Garten oder Balkon in ein Wohlfühlparadies verwandeln. Unser Beitrag dazu:

Sonnen- und Korrektionsbrillen mit 100 % UV-Schutz, modische Brillen­fassungen und Gläser in Ihrer Sehstärke für den besten Blick auf den Sommer, Kontaktlinsen und Sportbrillen für unkomplizierte Freizeit-Highlights, damit sich jeder Tag wie Urlaub anfühlt!

Wir schenken Ihnen einen Sommer-Bonus von 30,00 Euro* für Ihren nächsten Einkauf bei uns, denn es sind die kleinen Momente, die glücklich machen. Kommen Sie bald bei uns vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen wunderbar entspannten Sommer.

Ihre Teams von Optiker Meise im GablenzCenter und der Straße der Nationen 36.

 

Entspannt Arbeiten im Homeoffice

Corona hat den Arbeitsalltag erheblich verändert. Bereits jeder zweite Mitarbeiter erledigt ganz oder teilweise seinen Job im Homeoffice, jeder fünfte erstmals seit der Pandemie. Wir geben Ihnen Hinweise, wie man die Augen dabei vor zu großer Belastung schützt und Tipps für ein entspanntes Arbeiten von zu Hause.

Auch wenn die Corona-Pandemie einmal bewältigt sein wird, werden Online-Meetings und das Arbeiten im Homeoffice an Bedeutung gewinnen. Selten ist der heimische Arbeitsplatz dabei so optimiert wie im Büro. Neben der richtigen Sitzposition ist der komfortable Blick auf den Bildschirm Voraussetzung für gesundes Arbeiten.

Etwa 17 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland am Bildschirm, nur neun Prozent der überwiegend Alterssichtigen sind mit einer optimalen Sehhilfe für den Arbeitsalltag versorgt. In der Regel tragen sie Gleitsicht- oder Lesebrillen, die allerdings nicht komfortabel genug für die digitalen Sehanforderungen sind. Eine Lesebrille funktioniert am PC meist nur, solange der Nahzusatz noch relativ gering ist. Bei höherer Leseunterstützung ist nur noch die Tastatur gut erkennbar, der Bildschirm verschwimmt jedoch. Gleitsichtbrillen bieten zwar ein stufenloses Sehen in allen Entfernungen, beim Blick auf den Monitor muss allerdings der Kopf stärker angehoben werden, um die richtige Sehzone für den Bildschirmabstand zu erwischen – auf längere Dauer eine unbequeme Körperhaltung, die unter Umständen zu Rücken- und Nackenbeschwerden führen kann. Abhilfe schaffen sogenannte Bildschirmbrillen. Der untere Bereich der Brillengläser ist auf den Abstand zur Tastatur optimiert, der obere Bereich dient der Bildschirmdistanz. Arbeitgeber sind grundsätzlich dazu verpflichtet, zumindest einen Teil der Kosten für eine Bildschirmbrille zu übernehmen. Dazu ist meist eine Bescheinigung notwendig, die bestätigt, dass die Alltagsbrille nicht als Arbeitsplatzbrille geeignet ist.

Es ist nicht nur für den Körper wichtig, zwischendurch bewegte Pausen einzuplanen. Gönnen Sie ebenfalls Ihren Augen einen Moment der Erholung und lösen Sie immer wieder einmal den Blick vom Bildschirm. Hilfreich kann dabei die 20-20-20-Regel sein: Alle 20 Minuten schaut man für 20 Sekunden auf Objekte, die mindestens 20 Meter entfernt sind. So beugt man der Blickmonotonie vor und die Augenmuskeln entspannen sich. Bei der Bildschirmarbeit sinkt die Frequenz des Lidschlages. Man ist häufig so konzentriert, dass man das Blinzeln schlichtweg vergisst. Um dennoch für eine gute Benetzung der Augenoberfläche mit Tränenflüssigkeit zu sorgen, kann schon ein Post-it am Bildschirm an häufigeres, bewusstes Blinzeln erinnern.

Um zudem trockenen, müden und gereizten Augen vorzubeugen, lüften Sie regelmäßig. Frische Luft erhält nicht nur die Konzentration, sondern tut auch den Augen gut. Nutzen Sie die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang, damit Stoffwechsel und Kreislauf in Schwung kommen. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wenn sich die Augen trotz allem trocken und gereizt anfühlen, sind Tränenersatzmittel eine gute Möglichkeit, um die Beschwerden zu lindern.

Auch im Homeoffice sollte der Arbeitsplatz unter Berücksichtigung ergonomischer Gesichtspunkte eingerichtet werden. Der Bildschirm wird dabei quer zur Fensterfläche und Deckenbeleuchtung angebracht. Vermeiden Sie Reflexionen auf der Bildschirmoberfläche und verhindern Sie so Blendung. Der Monitor sollte zudem nicht zu hoch stehen. Idealerweise fällt der Blick etwas schräg nach unten auf den Bildschirm. Die Anschaffung eines rückenschonenden Schreibtischstuhls macht das Arbeiten zu Hause ebenfalls komfortabler.

Sie möchten die perfekten Bedingungen für das Arbeiten im Homeoffice schaffen und benötigen eine Bildschirmbrille? Vereinbaren Sie noch heute Ihren Termin für eine persönliche Beratung. Wir prüfen Ihre Sehleistung speziell für Ihre individuelle Sehentfernung und statten Sie mit der optimalen Brille für Ihren Arbeitsalltag aus.

Beitrag: Rocktician.com, Bilder: Pexels

Fahrtaugliche Brillengläser

Man könnte meinen, dass jedes Brillenglas zum Autofahren geeignet ist. Dem ist jedoch nicht so. Besonders bei Tönungen und Filtern muss man besonders auf die Zulässigkeit im Straßenverkehr achten. Aber auch klare Brillengläser können durch einige Extras die Sicherheit beim Autofahren erhöhen.  

Brillengläser sind ein wichtiger Bestandteil der Sicherheit beim Fahren. Sie helfen, das Sehvermögen zu korrigieren und zu verbessern, was eine wichtige Voraussetzung für eine gute Fahrtauglichkeit ist. Es gibt bestimmte Arten von Brillengläsern, die speziell für das Autofahren entwickelt wurden und über zusätzliche Funktionen verfügen. Gleichzeitig gibt es aber auch Gläser, die im Auto nicht getragen werden dürfen.  

Entscheidet man sich aufgrund von modischen Aspekten oder wegen des positiven Einflusses auf das Sehen für getönte Gläser, spielt die Farbe und Intensität dieser Tönung eine wichtige Rolle. Brillengläser in ausgefallenen Varianten wie Rosa oder Blau sind nicht für den Straßenverkehr zulässig, da sie die Wahrnehmung von Signalfarben beeinflussen. Ampeln oder auch herannahendes Blaulicht wird vermindert wahrgenommen und es kommt zu Gefahrensituationen.  

Gleiches gilt auch für Sonnenbrillen, die zu stark getönt sind. Sogenannte Gletscherbrillen sind häufig über 90 % getönt und damit optimal für verschneite Berge geeignet. Hier sind die Reflexion und die UV-Belastung der Sonnenstrahlen besonders hoch. Im Straßenverkehr geben diese Brillen jedoch zu wenig Licht durch, um eine klare Sicht garantieren zu können. Und besonders bei Nacht sind Sonnenbrillen gegen eine Brille ohne Tönung einzutauschen, um das Sehvermögen zu verbessern, ohne die Sichtbarkeit zu beeinträchtigen.  

Gilt man als Vielfahrer oder hat schnell gereizte Augen, wenn man unterwegs ist, gibt es spannende Extras, die beim Fertigen einer Brille eingebracht werden können. Eine der wichtigsten Funktionen von Brillen im Straßenverkehr ist die Fähigkeit, Blendungen zu reduzieren. Blendungen treten beispielsweise bei nasser Fahrbahn oder reflektierenden Autos auf. Dies kann zu einer verminderten Sichtbarkeit führen und die Reaktionszeit des Fahrers verlangsamen. Spezielle Gläser, die Blendungen reduzieren und das Sehvermögen bei hellem Licht verbessern, können neben einer guten Entspiegelung für Abhilfe sorgen. 

Darüber hinaus können auch spezielle Filter genutzt werden, die für das Autofahren entwickelt wurden und das Blaulicht blockieren. Blaulicht ist eine Art von Licht, das von vielen modernen Lichtquellen wie LED-Leuchten und Smartphones ausgestrahlt wird. Es kann die Augen belasten und die Ermüdung der Augen beschleunigen. Wenn ein Fahrer lange Strecken zurücklegen muss, kann dies zu einer reduzierten Konzentration und einer erhöhten Unfallgefahr führen. Durch das Blockieren des Blaulichts werden die Augen des Fahrers entlastet und die Ermüdung reduziert. 

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, weiß, wie anstrengend es ist, kontinuierlich auf seine Umgebung zu achten. Mithilfe spezieller Gläser zum Autofahren können die Augen entlastet werden und ein Schritt in Richtung sicheres Fahren ist getan. Wir beraten gerne, welche Gläser optimal geeignet sind.  

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Faszination Farbsehen

Unser Leben ist kunterbunt. Wir sind tagtäglich und zu jeder Zeit von unzähligen Farben umgeben. Um genau zu sein, sind es 100.000 verschiedene Farbtöne, die das menschliche Auge nochmal in jeweils 20 unterschiedlichen Weißstufen erfassen kann. Um dieses breite Spektrum an Variation erkennen zu können, müssen unsere Augen und unser Gehirn einiges leisten. Wir erklären heute, wie genau diese Meisterleistung abläuft.

Um zu verstehen, wie unsere Augen Farben aufnehmen, müssen wir erst wissen, warum wir Farbtöne sehen.

Wie jeder weiß, brauchen wir zum Farbsehen Licht. Und dann geht es darum, welche Wellenlängen des Lichtes vom jeweiligen Objekt absorbiert oder reflektiert werden. Im sichtbaren Bereich des Lichtspektrums liegen Strahlen von 380 Nanometern für violettes Licht bis 780 Nanometern für rotes Licht.

Jeder farbige Gegenstand reflektiert eine bestimmte Wellenlänge, welche dann wieder von unseren Augen aufgeschnappt und zu einer Farbwahrnehmung verarbeitet wird. Ein Beispiel: Eine rote Rose wird mit dem gesamten sichtbaren Lichtspektrum bestrahlt. Sie erscheint für uns rot, da sie alle Wellenlängen absorbiert, außer die für rote Farbe nötigen Strahlen. Diese werden reflektiert und fallen uns ins Auge. Bei weißen Rosen wird das gesamte Licht reflektiert. Diese Mischung ergibt weiß. Umgekehrt ergibt eine vollständige Absorption aller Wellenlängen die Farbwahrnehmung von Schwarz, weshalb uns auch in dunkler Kleidung schneller warm wird. Weiteren Einfluss auf die Wahrnehmung haben noch Texturen und die Art der Lichtquelle. Viele Dinge sehen in natürlichem Sonnenlicht anders aus als zu Hause unter der Schreibtischlampe.

 

Nachdem nun einiges passiert ist, damit wir überhaupt die Chance haben, Farben wahrzunehmen, kommen unsere Augen ins Spiel.

Unsere Netzhaut, die innere Schicht unseres Augenhintergrundes, ist überzogen mit 125 Millionen Rezeptoren. Diese Sehzellen ermöglichen uns das Sehen, indem sie empfangene Signale verarbeiten und weiterleiten. Dabei muss man sie in zwei verschiedene Arten unterteilen: Die Stäbchen, verantwortlich für Nacht- und Dämmerungssehen, und die Zapfen, welche uns zum besagten Farbsehen verhelfen. Bei den Zapfen wiederum gibt es drei Untergruppen, die auf unterschiedliche Farben reagieren. Es gibt rot-, grün- und blau-empfindliche Rezeptoren. Trifft nun das reflektierte Licht eines Objektes auf diese Sehzellen, reagieren die farblich passenden Zapfen und erzeugen ein Signal für unser Gehirn. Aus dieser enorm großen Informationsmenge setzt das Gehirn Farbe und Intensität zusammen und erstellt eine Farbwahrnehmung.

Unser gesamtes Farbsehen ist ein komplexer Mechanismus. Welche Farbe aber wie heißt, ist reine Erfahrung und hängt damit zusammen, wie uns die Farben beigebracht wurden. So kann es sein, dass ein erwachsener Mensch mit Farbsehschwäche eine vollkommen andere Wahrnehmung des Himmels hat als man selbst, und dennoch bezeichnet er den Himmel als ‚Himmelblau‘. Daher gibt es auch einige Menschen, die noch im Erwachsenenalter nichts von ihrer Farbsehschwäche wissen.

Unsere Welt macht in Bunt erst richtig Spaß. Besonders jetzt im Sommer freuen wir uns über die Farbvielfalt unserer Umgebung. Mittels ein paar einfacher Tests kann auch Ihr Farbsehen genauer geprüft werden. Sprechen Sie uns gerne auf dieses Thema an.

 

 

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Gesunde Augen – auch auf Reisen

Wenn wir auf dem Weg in den Urlaub sind, machen wir uns kaum Gedanken um unser Sehen. Dabei können die sich ändernden Umstände eine echte Herausforderung für unsere Augen darstellen. Aber keine Sorge: Dem unbeschwerten Reisen steht mit ein paar Tricks nichts im Wege und so können auch Ihre Augen den Urlaub in vollen Zügen genießen.

Egal, wo die Reise hingeht, es stellen sich permanent neue Situationen ein, in denen Ihre Augen zu kämpfen haben. Und immer wieder unterschätzen wir diese Belastung für das Sehen. Verständlich, schließlich will man in seinem Urlaub die Seele baumeln lassen und sich keine Gedanken um Sehstress und Co. machen. Dennoch kann man mit etwas Achtsamkeit und hilfreichen Tipps auch den Augen Ruhe und Entspannung gönnen.

Die Strapazen beginnen meist schon auf dem Weg an das langersehnte Urlaubsziel. Im Auto wird die Klimaanlage aufgedreht, um die hohen Temperaturen besser ertragen zu können und im Flugzeug fällt die Luftfeuchtigkeit deutlich geringer aus, als wir es gewöhnt sind. Diese speziellen Belastungen sorgen bereits für trockene, brennende Augen schon bevor der Urlaub überhaupt begonnen hat. Aber bereits jetzt kann die Gabe von Augentropfen aus Kochsalzlösung helfen. Wichtig ist außerdem, dass Sie unterwegs viel trinken, um den Mangel an Tränenflüssigkeit ein Stück weit auszugleichen und die Produktion zu unterstützen. Sollten Sie Kontaktlinsenträger sein, bietet es sich an, unterwegs auf die Brille umzusteigen. Kontaktlinsen neigen dazu, die Augen zusätzlich auszutrocknen.

Im Urlaub geht die Tortur direkt weiter: Chlorwasser im Pool, Salzwasser im Meer – besonders beim Tauchen werden unsere Augen auf die Probe gestellt. Die einfachste Lösung: eine geeignete Schwimmbrille. So wird die Reizung der Augen minimiert und man kann dennoch den vollen Tauchspaß genießen. Eine passende Schwimmbrille finden Sie auch bei uns im Sortiment und nach Bedarf kann hier sogar Ihre individuelle Sehstärke berücksichtigt werden.

Weitere Faktoren für strapazierte Augen stellen Sonne, Sand und die raue Seeluft dar. Dank einer Sonnenbrille mit UV-Schutz und größeren Gläsern können schädliche Sonnenstrahlen abgefangen und die Augen gegen Wind und Sand abgeschirmt werden.

Grundsätzlich steht Ihrem Urlaub nichts im Wege. Tun Sie Ihren Augen dennoch den Gefallen und packen Sie Augentropfen in Ihr Gepäck. Denken Sie außerdem daran, genügend zu trinken, um verlorene Feuchtigkeit wieder auszugleichen und drehen Sie Klimaanlage auf Ihrem Hotelzimmer nicht zu hoch. Kommen Sie gerne vor Ihrer anstehenden Reise bei uns vorbei. Wir haben von der Sonnenbrille über die Schwimmbrille bis zu den Augentropfen alles da, was Sie und Ihre Augen unterwegs gebrauchen könnten.

 

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Glasbeschichtungen – Teil 2

In unserem ersten Teil zum Thema Glasbeschichtungen haben wir die absoluten Klassiker vorgestellt, die auf nahezu keiner Brille fehlen sollten. Doch neben diesen Grundbausteinen gibt es auch speziellere Beschichtungen, die nur in bestimmten Fällen genutzt werden, aber dennoch einen großen Einfluss auf den Sehkomfort bieten. Wir stellen wieder die drei beliebtesten Extra-Veredelungen genauer vor.

  • Verspiegelungen: Diese Variante findet besonders bei Sonnenbrillen großen Anklang. Verspiegelte Beschichtungen werden auf die Außenseite der Brillengläser aufgetragen und dienen dazu, das einfallende Licht zu reduzieren und Blendeffekte zu minimieren. Sie sind besonders nützlich bei Aktivitäten im Freien, wie beispielsweise beim Skifahren oder Radfahren, da sie das reflektierte Licht effektiver blockieren und das Seherlebnis angenehmer machen können. Verspiegelte Beschichtungen sind in verschiedenen Farben erhältlich und verleihen der Brille zudem einen modischen Look.
  • Anti-Beschlag-Schicht: Eine Anti-Beschlag-Beschichtung wird zusätzlich auf die Brillengläser aufgetragen, um das Beschlagen der Gläser zu verhindern. Sie ist besonders hilfreich in Situationen, in denen Temperaturunterschiede auftreten, wie z. B. beim Betreten eines klimatisierten Raums oder beim Tragen von Schutzmasken. Diese Beschichtung reduziert die Kondensation von Feuchtigkeit auf der Glasoberfläche und sorgt für eine klare Sicht. Mithilfe eines Aktivierungstuches kann die Effektivität der Beschichtung regelmäßig aufgefrischt werden. Alternativ gibt es auch Anti-Beschlag-Sprays, die nachträglich bei Brillengläsern angewandt werden können und für einen angenehmen Abperleffekt sorgen.   
  • Blaulicht-Filter: Blaulicht-Filterbeschichtungen werden verwendet, um einen Teil des blauen Lichts zu blockieren, das unter anderem von digitalen Bildschirmen und künstlichen Lichtquellen ausgestrahlt wird. Die erhöhte Belastung durch blaues Licht kann zu Augenermüdung, Schlafstörungen und anderen Beeinträchtigungen führen. Mit einem Blaulichtfilter können die Augen vor diesen Einflüssen geschützt werden, insbesondere bei häufigem Gebrauch von elektronischen Geräten.

Diese zusätzlichen Glasbeschichtungen erweitern die Möglichkeiten der Augenoptik und tragen zur Verbesserung des Sehkomforts und des Schutzes bei. Beim Kauf einer Brille sollten individuelle Bedürfnisse und Anforderungen berücksichtigt werden, um die geeigneten Beschichtungen auszuwählen und das Seherlebnis zu optimieren. So entsteht jede Brille individuell und speziell für ihren Brillenträger. Buchen Sie jetzt Ihren Termin.

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Glasbeschichtungen – Teil 1

Brillenglas ist nicht gleich Brillenglas. Durch verschiedene Kombinationen aus Beschichtungen und Extras lässt sich jedes Glas individuell auf den Benutzer zuschneiden und deckt somit die persönlichen Bedürfnisse optimal ab. Wir stellen heute die drei bekanntesten Beschichtungen genauer vor.  

Glasbeschichtungen in der Augenoptik spielen eine wichtige Rolle, um die Funktionalität und Langlebigkeit von Brillengläsern zu verbessern. Drei der gängigsten Glasbeschichtungen sind heutzutage auf dem Großteil der Brillengläser zu finden und werden oft gemeinsam verkauft: 

  1. Hartschicht: Eine Hartschichtbeschichtung wird auf die Oberfläche des Brillenglases aufgetragen, um es widerstandsfähiger gegen Kratzer und Abnutzung zu machen. Diese Beschichtung schützt das Glas vor alltäglichen Belastungen und verlängert somit die Lebensdauer der Brille. Besonders bei Kunststoffgläsern ist diese Beschichtung für lange Freude am Brillenglas unerlässlich.

  1. Entspiegelung: Eine Entspiegelungsbeschichtung reduziert störende Reflexionen auf der Brillenglasoberfläche. Sie verbessert die Ästhetik der Brille, da weniger Licht reflektiert wird und somit die Sicht des Trägers klarer erscheint. Vor allem im Gespräch mit anderen Menschen bemerken diese den Unterschied schnell, da sie dem Brillenträger in die Augen sehen können, ohne sich selbst auf dem Brillenglas zu spiegeln.  
    Durch die Entspiegelung werden auch Blendeffekte minimiert, insbesondere bei nächtlichem Fahren oder bei der Nutzung von Computern.

  1. Pflegeleicht-Schicht: Eine Pflegeleicht-Schicht ist eine hydrophobe (wasserabweisende) und oleophobe (fettabweisende) Beschichtung, die auf das Brillenglas aufgetragen wird. Sie erleichtert die Reinigung der Gläser, da Schmutz, Staub und Fingerabdrücke weniger haften bleiben. Diese Beschichtung sorgt dafür, dass die Gläser länger sauber bleiben und weniger häufig gereinigt werden müssen. Gleichzeitig unterstützt sie die schnelle Reinigung und Rückstände lassen sich ohne großen Aufwand entfernen.  

Ein klarer Vorteil: Da diese Beschichtungen bereits seit vielen Jahren nicht mehr wegzudenken sind, werden sie stetig optimiert. Und durch verschiedene Qualitätsstufen findet sich für jeden Geldbeutel das optimale Kombi-Paket. 

Eine perfekte Konstellation dieser Glasbeschichtungen kann dazu beitragen, dass Brillengläser länger halten, für klares Sehen sorgen und einfacher zu pflegen sind. Wir achten bei der Beratung immer auf die Verfügbarkeit und Qualität dieser Beschichtungen, um das bestmögliche Seherlebnis zu gewährleisten. Buchen Sie jetzt Ihren Termin.

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Gutes Sehen in Deutschland und der Welt

Bei der Auswahl von Korrektionsmöglichkeiten kommt vielen Menschen an erster Stelle die Brille in den Sinn. Doch gewinnt die Kontaktlinse eventuell allmählich an Beliebtheit. Gelten nur die Deutschen als Linsen-Muffel? Oder gilt das auch für Europa und die Welt?

Seit jeher gilt eine Brille als die klassische Möglichkeit, eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Immerhin kann sie gleichzeitig als Accessoire genutzt und modisch in Szene gesetzt werden. Doch das ist nicht jedermanns Sache. Daher bieten Kontaktlinsen eine gute Alternative. Nach Schätzungen der WHO mussten sich bereits mehr als eine Milliarde Fehlsichtige weltweit zwischen Brille und Kontaktlinse entscheiden.

Für die einen ist eine Brille ein echtes Schmuckstück. Die Vielfalt an Form- und Farbkombinationen macht es möglich, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und die eigene Persönlichkeit mit einem passenden Modell zu unterstreichen. Für andere stellt die Brille eher ein Mittel zum Zweck dar. Hier gibt es unauffällige Fassungen, die nicht zu stark in den Vordergrund treten, aber dennoch die Sehstärke optimal korrigieren. Das Problem dennoch: Egal, ob trendiges Extra oder neutrales Hilfsmittel – es ist und bleibt eine Brille. Für viele Menschen bildet diese eine Einschränkung in ihrem Alltag oder in ihrem persönlichen Stil. Nicht jeder möchte, dass man ihm seine Fehlsichtigkeit bereits an der Nase ansehen kann. Außerdem kann eine Brille in vielen Situationen störend wirken. Beispielsweise beim Sport können Kontaktlinsen mit wesentlich mehr Vorteilen punkten.

Trotz dieser vielen bemerkenswerten Vorteile gelten die Deutschen seit jeher als Kontaktlinsen-Muffel. Lediglich knapp 4 % der Deutschen, von über 70 %, die eine Sehhilfe benötigen, tragen Kontaktlinsen. Im Vergleich: 2016 waren es mit 3 % nicht viele Menschen weniger. Bei der Brille sieht es ganz anders aus. Über 63 % der Fehlsichtigen tragen eine Brille, fast 20 % davon sind mindestens Gelegenheits-Träger.

Ein Rundumblick durch einige europäische Länder zeigt für das Jahr 2020 einen allgemeinen Rückgang der Umsätze durch Kontaktlinsen verglichen mit den Jahren zuvor. Einzig in Norwegen erfreut sich die unsichtbare Sehhilfe steigender Beliebtheit, wobei hier parallel auch die Brille von 66 % der fehlsichtigen Bevölkerung genutzt wird. Das Schlusslicht im europäischen Vergleich bildet Spanien, dicht gefolgt von Deutschland. Das Treppchen des Kontaktlinsenmarktes führt Dänemark an, begleitet von Schweden auf Platz 2. und Norwegen auf der 3.  Bei der Brille liegt Belgien vorne, gefolgt von Mazedonien und der Schweiz.

Weltweiter Vorreiter und umsatzstärkste Partei in Bezug auf den Kontaktlinsenverkauf sind die USA. Japan liegt mit etwas über der Hälfte des amerikanischen Umsatzes auf dem zweiten Platz und China weist als Dritter nur ein Fünftel des USA-Anteils auf.

Obwohl Kontaktlinsen eine tolle Alternative darstellen und mittlerweile eine breite Palette an Varianten auf dem Markt sind, stehen sie weiterhin im Schatten der klassischen Brille. Dabei kann man nach einer professionellen Anpassung und ausführlichen Pflegeeinweisung die perfekte Linse in den Händen halten und unbeschwert ihre Vorzüge genießen. Unsere Kontaktlinsenspezialisten beraten Sie gerne individuell und persönlich.

 

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Hallo „MO“

Heute möchten wir MO vorstellen. MO ist (fast) immer gut drauf, außer er sucht seine Brille! Darum ist MO Kontaktlinsen-Abo-Kunde bei OM (Optiker Meise) geworden. Was es sonst noch so mit MO auf sich hat, seht ihr in unserem neuen Videoclip.

www.zumkuckuckbrille.de

Euer „mega gechilltes“ Kontaktlinsen-Abo nennt sich übrigens lens4you. Damit müsst ihr euch in Zukunft nie mehr kümmern, wenn der Linsenvorrat zur Neige geht. Einmal alles abchecken und der Nachschub kommt zu euch nach Hause. Schaut einfach unseren coolen MO-Cartoon an und schon habt ihr den Durchblick wie easy „lens4you“ läuft.

Bis bald euer MO/und das Kontaktlinsenteam von Optiker Meise