Autor: om_admin

Augen auf im Straßenverkehr

Nahezu jeder Optiker bietet ihn an: den Führerscheinsehtest. Dieser schnell durchgeführte Test verschafft Auskunft über das Sehvermögen eines potenziellen Autofahrers und sorgt somit für Sicherheit im Straßenverkehr. Dabei gibt es für den Optiker einige Kriterien zu berücksichtigen, damit der Prüfling später mit seiner Bescheinigung zur Fahrprüfung antreten darf.

Im Straßenverkehr ist eine klare und scharfe Sicht unerlässlich, um Unfällen vorzubeugen. Damit auch jeder Autofahrer Gefahren frühzeitig erkennen kann, gibt es einige Grundvoraussetzungen, die vor dem Antritt zur Fahrprüfung erfüllt sein müssen. Neben der erfolgreichen Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs muss auch ein bestandener Führerscheinsehtest vorliegen.

Diese Art des Sehtests kann man beim Optiker durchführen lassen. Viele gelten als anerkannte Führerscheinsehteststelle und dürfen nach der Prüfung des Sehvermögens ein entsprechendes Gutachten ausstellen.

Anders als beim herkömmlichen Sehtest sitzt man hier nicht im typischen Refraktionsstuhl und liest Zahlen oder Buchstaben von einem Bildschirm ab. Damit alle Führerscheinsehtests denselben Standard bieten und einheitlich die gleiche Qualität liefern, wurden Führerscheinsehtestgeräte entwickelt, die gewissen DIN-Normen entsprechen. Im inneren der Geräte sind verschiedene Sehtafeln mit sogenannten Landoltringen zu finden. Dabei handelt es sich um ein besonderes Sehzeichen, welches in seiner Dicke und Größe optimal abgestimmt ist, um die Sehschärfe des Prüflings zu ermitteln.

Der Landoltring ist ein Kreis, der eine Öffnung aufweist. Der Prüfling muss während des Führerscheinsehtests angeben, an welcher Position sich diese Öffnung befindet (beispielsweise rechts oben, links oder ähnliches). Dabei werden ihm verschiedene Visus-Stufen dargeboten, wodurch sich die Ringe in ihrer Größe unterscheiden. Der Visus ist später auch der ausschlaggebende Wert zum Bestehen des Führerscheinsehtests, da er angibt, auf welcher Entfernung jemand noch zwei Punkte voneinander unterscheiden kann. Wird die Entfernung zu groß, kann der Prüfling die Öffnung des Landoltringes nicht mehr ausmachen und sieht nun einen geschlossenen Kreis.

Zu Beginn des Sehtests wird festgestellt, ob der Prüfling Kontaktlinsen trägt oder in der Regel eine Brille nutzt. Sollte eine Korrektionshilfe vorhanden sein, darf diese während der Prüfung getragen werden. Der Prüfer muss allerdings später vermerken, dass der Führerscheinsehtest mit Korrektion durchgeführt wurde und auch das zukünftige Autofahren ist folglich nur mit Brille zugelassen.

Egal, ob mit oder ohne Korrektionshilfe, der Ablauf des Führerscheinsehtests ist immer gleich. Es wird jedes Auge einzeln auf seine Sehschärfe geprüft. Im Anschluss wird noch das binokulare Sehen, also beide Augen im Einklang, getestet. Liegt die ermittelte Sehschärfe in jedem der drei Fälle bei 0,7 oder darüber und es wurden mindestens 60 % der Sehzeichen auf dieser Visusstufe korrekt erkannt, ist der Test bestanden und der Führerschein rückt ein Stück näher.

Auf dem Weg zum Führerschein führt nichts an einem Führerscheinsehtest vorbei. Je nach Führerscheinklasse ist der Augenarzt oder der Optiker Ansprechpartner Nummer eins. Während LKW- und Busfahrer zur augenärztlichen Untersuchung müssen, können angehende Auto- und Motorradfahrer zu ihrem Optiker kommen. Wir helfen gerne weiter.

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Das Sehen in der Nähe

Den Tag am Smartphone beginnen, den Bildschirm auf der Arbeit scharf erkennen und zum Feierabend ein gutes Buch auf dem Balkon genießen – je nach Job und Hobby verbringt man schnell ein paar Stunden mit Lesen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um digitale oder Print-Medien handelt. Wer Schriften auf kurzer Entfernung entziffern möchte und dabei Probleme bemerkt, benötigt eventuell eine Brille.

Treten Schwierigkeiten beim Lesen auf, muss man zwischen zwei Gruppen unterscheiden: den weitsichtigen und den altersweitsichtigen, auch presbyopen Menschen.

Weitsichtige Menschen können nahe Gegenstände nur schwer erkennen, wohingegen das Sehen in der Ferne kein Problem darstellt. Wird nun eine Brille angefertigt, ist dies allerdings trotzdem keine Lesebrille. Die menschliche Augenlinse besitzt viel Kraft, um Objekte in Nah und Fern scharf zu stellen. Bei weitsichtigen Personen verbraucht die Linse all ihre Kapazitäten für die nahe gelegenen Objekte. Durch eine individuell angepasste Brille kann sich das Auge im Gesamten wieder entspannen und seine Kraft neu einteilen.

Presbyope Menschen hingegen benötigen bei Problemen in der Nähe eine sogenannte Lesebrille. In der Regel beobachtet man diese Entwicklung bei Personen ab 40 Jahren. Gegenstände in kurzer Distanz können vom Auge nicht mehr scharf erkannt werden. Dies hängt mit der Augenlinse zusammen, die nicht mehr ganz so elastisch ist wie in jungen Jahren und somit nicht mehr auf Entfernungen im Nahbereich fokussieren kann. Damit Schriften und nahe Objekte wieder ohne Anstrengung lesbar werden, ist Unterstützung nötig.

Ausgangspunkt für die Lesebrille ist eine ausführliche Sehanalyse. Neben dem bekannten Sehtest spielen Lesegewohnheiten und Arbeitsumfeld eine wichtige Rolle für das optimale Ergebnis. Es macht zum Beispiel einen entscheidenden Unterschied, ob Sie ein Buch in 30 Zentimetern oder ein Smartphone in 50 Zentimetern Abstand ansehen möchten.

Nun gibt es neben der individuell angefertigten Lesebrille vom Optiker auch einfache Lesehilfen. Diese sind quasi an jeder Straßenecke zu finden und bieten auf beiden Gläsern eine einfache Korrektion, die bei kurzen Leseaufgaben Abhilfe leisten kann. Sie sind beispielsweise als Notfall-Hilfe in der Handtasche optimal, um unterwegs Kleinigkeiten schnell und unkompliziert zu entziffern.

Gehört man allerdings zu den Menschen, die regelmäßig Bücher lesen, viele Stunden am Smartphone verbringen oder im Büro über Unterlagen brüten, sollte über eine professionell gefertigte Lesebrille nachgedacht werden. Neben der individuellen Leseentfernung fließen hier auch Aspekte wie eine eventuelle Hornhautverkrümmung mit ein. Eine Lesebrille ist somit für die Augen deutlich angenehmer und bietet einen erhöhten Tragekomfort.

Für alle wichtigen Sehaufgaben in der Nähe oder vor allem für längeres Lesen ist die individuell auf das Auge abgestimmte Lesebrille essenziell. Ihre Augen werden dazu intensiv geprüft, Ihre Sehgewohnheiten analysiert und die Brille wird exakt ausgemessen und persönlich für Sie angefertigt. Eine Ihnen angepasste Fassung sorgt für komfortablen Sitz und hochwertige Gläser garantieren perfektes Sehen. Gerne beraten wir Sie.

 

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Die Geschichte der Brille

Aktuell tragen mehr als 41 Millionen Menschen in Deutschland eine Brille. Und wie kann man die Leistungen dieses zuverlässigen Alltagshelfers besser würdigen, als seine Geschichte genauer zu ergründen. Um den heutigen Tag der Brille gebührend zu feiern, schauen wir uns die Entstehung der Brille einmal genauer an.

Die Bezeichnung Brille findet ihren Ursprung im 13. Jahrhundert und stammt von einem Mineral namens „Beryll“. Die ersten geschliffenen Linsen bestanden damals aus zwei Bergkristallen – den „Beryllen“. Von einer Fassung bisher noch weit und breit keine Spur.

Die ersten Hinweise, dass Glas eine vergrößernde Wirkung habe, wurden durch Zufall entdeckt und schriftlich festgehalten. Schon in der Antike soll Archimedes Brechungsgesetze von Linsen untersucht haben. Dabei trug er an seinem Kopf befestigte Kristalle, die als Sehhilfe dienten.

Der erste Vorreiter heutiger Modelle entstand im 13. Jahrhundert in Italien, wobei immer noch umstritten ist, wer tatsächlich der Erfinder war. Höchstwahrscheinlich kreierte der italienische Augenarzt Alvino Armado im Jahr 1280 die erste Sehhilfe mit vergrößernder Wirkung für Weitsichtige.

Im Gegensatz zu den Fassungen, die man aus jedem Optiker-Geschäft kennt, handelte es sich damals lediglich um einen Zwicker. Von Bügeln war auch hier noch lange keine Rede. Durch einen biegsamen Steg wurden die beiden geschliffenen Linsen und deren Rahmen miteinander verbunden. Einmal auf die Nase geklemmt, ließen sich nun Schriften und Bücher angenehmer lesen. Doch die eingeschliffenen Linsen waren keinesfalls für jeden geeignet. Kurzsichtigkeiten, sogenannte Myopien, konnten bis ins 16. Jahrhundert nicht korrigiert werden. Erst da entdeckte man die verkleinernde Wirkung nach innen geschliffener, konkaver Gläser.

Schon zu dieser Zeit hatte die ältere Bevölkerung mit der Alterssichtigkeit zu kämpfen. Benjamin Franklin störte sich als Erster daran, regelmäßig zwischen seiner Fern- und Lesebrille wechseln zu müssen. So kam er auf die Idee, beide Linsenarten in einem Glas zu kombinieren, wodurch er die Grundlage für das heutige Gleitsichtglas schuf. Diese zweigeteilten Gläser werden aber auch heute noch in speziellen Fällen genutzt und wurden ihrem Erfinder nach Franklinglas getauft.

Im Jahr 1727 missfiel es dem Optiker Edward Scarlett, das Gewicht zweier Gläser auf der Nase balancieren zu müssen. Aus diesem Grund entwickelte er eine Variante der Brille mit Bügeln, die über die Ohren verliefen. Der Erfolg blieb leider vorerst aus und die Menschen bevorzugten weiter den bekannten Zwicker. Erst im 20. Jahrhundert wurden Brillen mit Bügeln, wie wir sie heute kennen, zum Standard.

In den 80er Jahren gab es dann deutschlandweit 6 verschiedene Fassungen für Erwachsene und 2 Optionen für Kinder, die von den Krankenkassen finanziert wurden. Somit trugen eine Vielzahl der Fehlsichtigen die gleichen Modelle. Zu unserem heutigen Glück hielt diese Situation nicht lange an und die Brille wurde langsam, aber sicher zu einem Accessoire, wie wir sie heute nicht anders kennen.

Ein Glück experimentierten unsere Vorfahren vor vielen Jahren mit Gläsern und Kristallen und entdeckten so die faszinierende Brechkraft dieser Materialien. Die klassische Brille hat einen langen Weg hinter sich gebracht und ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Dank zahlreicher Ausführungen können auch wir ein breites Sortiment an spannenden Modellen anbieten und finden auch für Sie die optimale Brille.  

 

Beitrag: Rocktician.com,  Bild: Spektrum Verlag, Heidelberg

 

Die Sonnenbrillentrends 2022

Bunter könnte der Sommer kaum sein. Die aktuellen Trends der Saison halten für jeden etwas bereit und erstrecken sich von klassisch bis extravagant und farbenfroh. Wir haben die spannendsten Modelle genauer unter die Lupe genommen und verraten, mit welchem trendigen Look man den warmen Sonnenstrahlen optimal entgegenblicken kann.

Farbenvielfalt fürs Gesicht

Egal, ob rund, eckig oder in Cateye-Form – Hauptsache die Farbe leuchtet! Diesen Sommer liegt man genau richtig, wenn man tief in den Farbtopf greift. Einmal quer durch den Regenbogen bieten viele Hersteller aktuell Sonnenbrillen, die Lebensfreude und Gelassenheit ausstrahlen. Die starken Farben werden geschickt mit transparenten Elementen oder spannenden Formen kombiniert und so zum echten Hingucker.

Mehr ist mehr

Sie bieten nicht nur besseren Blendschutz, sondern liegen aktuell auch voll im Trend: Die Oversize-Modelle. Inspiriert von den Sonnenbrillen der 70er Jahre kommen die Maxi-Fassungen zurück und beeindrucken. In Havanna, Goldbraun oder Schwarz – alle folgen einem Motto: je größer, desto besser. Ausgefallene Details wie etwas Bling-Bling oder besondere Glasfarben bringen den neuen Look noch weiter nach vorne.

Sanfte Ästhetik

Wem große Formen und knallige Farben nicht liegen, muss dieses Jahr nicht leer ausgehen. Als Kontrast zu den lauten Trends kommen softe, fließende Modelle daher. In natürlichen Tönen der Erde und mit abgerundeten Konturen ergänzen diese Sonnenbrillen den eigenen Stil und unterstreichen ihn gekonnt, ohne dabei die Show zu stehlen. Für mehr Spannung sorgen durchdachte Cut-outs am Modell und sanfte Farbverläufe der Gläser, die gleichzeitig ein angenehmes Bild garantieren.

Cooler denn je

Mit Sonnenbrillen dieser Art blicken wir in die Zukunft. Gebürstete Metalle, exklusive Farbkombinationen und Doppelstege – diese Sonnenbrillen sind von moderner Technik und Innovation inspiriert. Die außergewöhnlichen Materialien geben ihnen einen urbanen und futuristischen Look, der sich sehen lassen kann. Und das beste: Bei der Form hat man freie Wahl. Die Kollektionen erstrecken sich von rechteckig über markante Cateye-Formen bis hin zu Shield-Modellen. Da wird garantiert jeder fündig.

Jedes Jahr stehen wir vor der Wahl unserer neuen Sonnenbrille. Die Vielfalt am Markt macht einem diese Entscheidung nicht leichter. Zum Glück findet sich in den aktuellen Trends für jeden etwas Passendes, so dass man gelassen und zugleich stylisch in den Sommer starten kann. Außerdem sind viele dieser Modelle auch mit individuellen Stärken umsetzbar. Für bestes Sehen bei Sonnenschein.

 

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Faszination Farbsehen

Unser Leben ist kunterbunt. Wir sind tagtäglich und zu jeder Zeit von unzähligen Farben umgeben. Um genau zu sein, sind es 100.000 verschiedene Farbtöne, die das menschliche Auge nochmal in jeweils 20 unterschiedlichen Weißstufen erfassen kann. Um dieses breite Spektrum an Variation erkennen zu können, müssen unsere Augen und unser Gehirn einiges leisten. Wir erklären heute, wie genau diese Meisterleistung abläuft.

Um zu verstehen, wie unsere Augen Farben aufnehmen, müssen wir erst wissen, warum wir Farbtöne sehen.

Wie jeder weiß, brauchen wir zum Farbsehen Licht. Und dann geht es darum, welche Wellenlängen des Lichtes vom jeweiligen Objekt absorbiert oder reflektiert werden. Im sichtbaren Bereich des Lichtspektrums liegen Strahlen von 380 Nanometern für violettes Licht bis 780 Nanometern für rotes Licht.

Jeder farbige Gegenstand reflektiert eine bestimmte Wellenlänge, welche dann wieder von unseren Augen aufgeschnappt und zu einer Farbwahrnehmung verarbeitet wird. Ein Beispiel: Eine rote Rose wird mit dem gesamten sichtbaren Lichtspektrum bestrahlt. Sie erscheint für uns rot, da sie alle Wellenlängen absorbiert, außer die für rote Farbe nötigen Strahlen. Diese werden reflektiert und fallen uns ins Auge. Bei weißen Rosen wird das gesamte Licht reflektiert. Diese Mischung ergibt weiß. Umgekehrt ergibt eine vollständige Absorption aller Wellenlängen die Farbwahrnehmung von Schwarz, weshalb uns auch in dunkler Kleidung schneller warm wird. Weiteren Einfluss auf die Wahrnehmung haben noch Texturen und die Art der Lichtquelle. Viele Dinge sehen in natürlichem Sonnenlicht anders aus als zu Hause unter der Schreibtischlampe.

 

Nachdem nun einiges passiert ist, damit wir überhaupt die Chance haben, Farben wahrzunehmen, kommen unsere Augen ins Spiel.

Unsere Netzhaut, die innere Schicht unseres Augenhintergrundes, ist überzogen mit 125 Millionen Rezeptoren. Diese Sehzellen ermöglichen uns das Sehen, indem sie empfangene Signale verarbeiten und weiterleiten. Dabei muss man sie in zwei verschiedene Arten unterteilen: Die Stäbchen, verantwortlich für Nacht- und Dämmerungssehen, und die Zapfen, welche uns zum besagten Farbsehen verhelfen. Bei den Zapfen wiederum gibt es drei Untergruppen, die auf unterschiedliche Farben reagieren. Es gibt rot-, grün- und blau-empfindliche Rezeptoren. Trifft nun das reflektierte Licht eines Objektes auf diese Sehzellen, reagieren die farblich passenden Zapfen und erzeugen ein Signal für unser Gehirn. Aus dieser enorm großen Informationsmenge setzt das Gehirn Farbe und Intensität zusammen und erstellt eine Farbwahrnehmung.

Unser gesamtes Farbsehen ist ein komplexer Mechanismus. Welche Farbe aber wie heißt, ist reine Erfahrung und hängt damit zusammen, wie uns die Farben beigebracht wurden. So kann es sein, dass ein erwachsener Mensch mit Farbsehschwäche eine vollkommen andere Wahrnehmung des Himmels hat als man selbst, und dennoch bezeichnet er den Himmel als ‚Himmelblau‘. Daher gibt es auch einige Menschen, die noch im Erwachsenenalter nichts von ihrer Farbsehschwäche wissen.

Unsere Welt macht in Bunt erst richtig Spaß. Besonders jetzt im Sommer freuen wir uns über die Farbvielfalt unserer Umgebung. Mittels ein paar einfacher Tests kann auch Ihr Farbsehen genauer geprüft werden. Sprechen Sie uns gerne auf dieses Thema an.

 

 

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Gesunde Augen – auch auf Reisen

Wenn wir auf dem Weg in den Urlaub sind, machen wir uns kaum Gedanken um unser Sehen. Dabei können die sich ändernden Umstände eine echte Herausforderung für unsere Augen darstellen. Aber keine Sorge: Dem unbeschwerten Reisen steht mit ein paar Tricks nichts im Wege und so können auch Ihre Augen den Urlaub in vollen Zügen genießen.

Egal, wo die Reise hingeht, es stellen sich permanent neue Situationen ein, in denen Ihre Augen zu kämpfen haben. Und immer wieder unterschätzen wir diese Belastung für das Sehen. Verständlich, schließlich will man in seinem Urlaub die Seele baumeln lassen und sich keine Gedanken um Sehstress und Co. machen. Dennoch kann man mit etwas Achtsamkeit und hilfreichen Tipps auch den Augen Ruhe und Entspannung gönnen.

Die Strapazen beginnen meist schon auf dem Weg an das langersehnte Urlaubsziel. Im Auto wird die Klimaanlage aufgedreht, um die hohen Temperaturen besser ertragen zu können und im Flugzeug fällt die Luftfeuchtigkeit deutlich geringer aus, als wir es gewöhnt sind. Diese speziellen Belastungen sorgen bereits für trockene, brennende Augen schon bevor der Urlaub überhaupt begonnen hat. Aber bereits jetzt kann die Gabe von Augentropfen aus Kochsalzlösung helfen. Wichtig ist außerdem, dass Sie unterwegs viel trinken, um den Mangel an Tränenflüssigkeit ein Stück weit auszugleichen und die Produktion zu unterstützen. Sollten Sie Kontaktlinsenträger sein, bietet es sich an, unterwegs auf die Brille umzusteigen. Kontaktlinsen neigen dazu, die Augen zusätzlich auszutrocknen.

Im Urlaub geht die Tortur direkt weiter: Chlorwasser im Pool, Salzwasser im Meer – besonders beim Tauchen werden unsere Augen auf die Probe gestellt. Die einfachste Lösung: eine geeignete Schwimmbrille. So wird die Reizung der Augen minimiert und man kann dennoch den vollen Tauchspaß genießen. Eine passende Schwimmbrille finden Sie auch bei uns im Sortiment und nach Bedarf kann hier sogar Ihre individuelle Sehstärke berücksichtigt werden.

Weitere Faktoren für strapazierte Augen stellen Sonne, Sand und die raue Seeluft dar. Dank einer Sonnenbrille mit UV-Schutz und größeren Gläsern können schädliche Sonnenstrahlen abgefangen und die Augen gegen Wind und Sand abgeschirmt werden.

Grundsätzlich steht Ihrem Urlaub nichts im Wege. Tun Sie Ihren Augen dennoch den Gefallen und packen Sie Augentropfen in Ihr Gepäck. Denken Sie außerdem daran, genügend zu trinken, um verlorene Feuchtigkeit wieder auszugleichen und drehen Sie Klimaanlage auf Ihrem Hotelzimmer nicht zu hoch. Kommen Sie gerne vor Ihrer anstehenden Reise bei uns vorbei. Wir haben von der Sonnenbrille über die Schwimmbrille bis zu den Augentropfen alles da, was Sie und Ihre Augen unterwegs gebrauchen könnten.

 

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Sehbehindertentag 2022

Am kommenden Montag findet zum 24.-mal der Sehbehindertentag statt. 1998 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. eingeführt, begleitet uns dieser Tag bis heute und am 06. Juni ist es wieder so weit. Wir wollen diese Gelegenheit nutzen, um über Sehbehinderungen aufzuklären und Nichtbetroffenen diese Thematik näherzubringen.

Viele Menschen denken bei einer Sehbehinderung direkt an vollständig erblindete Menschen. Es gehören aber noch viele weitere Stufen zu einer Sehbehinderung. Allgemein handelt es sich immer um eine dauerhafte und massive Einschränkung des Sehens. Die visuelle Wahrnehmung des Betroffenen ist so weit beeinflusst, dass dadurch Komplikationen im Alltag auftreten können. Eingeteilt wird eine Sehbehinderung in Schweregrade, bei denen das bessere Auge die Grundlage bildet. Die Sehschärfe dieses Auges gibt den sogenannten Sehrest an.

Die Ursachen einer Sehbehinderung sind vielfältig. Sie reichen von organischen über optische bis hin zu funktionellen Störungen. Dabei muss das Ausmaß nicht immer eine vollständige Erblindung (Amaurose) sein. Häufig können Betroffene in der einen Situation kaum etwas erkennen, in einer anderen Lage wirkt es aber, als sei ihr Sehen nicht beeinflusst. Das führt oft zu Missverständnissen und Unklarheiten im Kontakt mit Nichtbetroffenen.

Kann man von Geburt an optimales Sehen genießen, fällt es einem sehr schwer, sich in die Lage eines sehbehinderten Menschen hineinzuversetzen. Um Konflikten aus dem Weg zu gehen, vermeiden es einige Betroffene sogar, sich zu kennzeichnen. Für Verwirrung bei Nichtbetroffenen sorgt beispielsweise ein Mensch mit sogenanntem Tunnelblick. Hier ist das Sehen in einem kleinen zentralen Bereich noch möglich, der Orientierungssinn ist aber stark eingeschränkt. Diese Menschen sind oft auf einen Blindenstock angewiesen, damit sie sich fortbewegen können und Verletzungen vermeiden. Im nächsten Augenblick ist es aber durchaus möglich, dass sich diese Person hinsetzt, um ein Buch zu lesen.

Wie jeder vielleicht schonmal gehört hat, ist das Sehen auch stark von unserer Tagesform anhängig. Brillenträger kennen eventuell das Phänomen, dass das Sehen nach einem langen Tag im Büro deutlich anstrengender wird. So ist es auch möglich, dass sich der Grad einer Sehbehinderung über den Tag hin verändert oder in Stresssituationen ausgeprägter ausfällt.

Deutschlandweit gab es im Jahr 2019 nach dem Statistischen Bundesamt 452.930 sehbehinderte, 51.094 hochgradig sehbehinderte und 76.740 blinde Menschen. Besonders im höheren Alter ist eine Sehbehinderung immer öfter auf eine Augenerkrankung zurückzuführen. Die drei häufigsten Erkrankungen sind altersbedingte Makula-Degeneration (AMD), Glaukom (grüner Star) und Diabetische Retinopathie.

Zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge Ihrer Augen sind wir für Sie da und verweisen gegebenenfalls an Ihren Augenarzt. Und sollte bei Ihnen bereits ein Grad der Sehbehinderung festgestellt worden sein, finden wir im Low Vision-Bereich unter verschiedenen Formen von Lupen und Bildschirmlesegeräten die optimale Lösung für Ihre Sehaufgaben. Sprechen Sie uns gerne an.

 

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Warum müssen wir niesen, wenn wir ins Licht schauen?

Haben Sie auch schon mal beobachtet, dass jemand niesen muss, wenn er in die Sonne guckt oder geht es Ihnen vielleicht selbst so? Wir erklären, warum manche Menschen beim Blick ins Sonnenlicht niesen müssen.

Etwa ein Viertel der Menschen müssen niesen, wenn sie plötzlicher Helligkeit ausgesetzt sind. Betroffene können das nicht willentlich steuern. Photischer Niesreflex heißt diese Eigenschaft in der Fachsprache. Er gehört zu den eigenartigen Phänomenen des menschlichen Körpers, deren Ursache nicht genau geklärt ist. Ob man ein „Sonnennieser“ ist oder nicht, ist wohl genetisch bedingt. Meist kommt es zu zwei- oder dreimaligem Niesen, bevor der Effekt nach wenigen Sekunden vorbei ist. Nicht nur das Sonnenlicht, auch grelle, künstliche Lichtquellen können den Niesreflex auslösen.

Im Normalfall löst ein physischer Reiz der Nasenschleimhaut einen Reflex aus, der dafür sorgt, dass wir ruckartig Luft durch die Nase und den Mund jagen. Mit diesem Schutzreflex werden Fremdkörper wie Staub, Viren oder Pollen aus der Nase entfernt. Die vorherrschende Theorie über den photischen Niesreflex vermutet, dass bei diesen Menschen zwei Nerven sehr nah beieinander verlaufen, nämlich der Sehnerv und der sogenannte Trigeminus, auch bekannt als Drillingsnerv.

Letzterer überzieht das Gesicht des Menschen und verästelt sich in drei Bereiche: Er führt zum Augapfel, zum Ober- und zum Unterkiefer. Der Drillingsnerv ist unter anderem für die nervale Steuerung der Nasenschleimhaut zuständig.

Bei den meisten Menschen reagiert nur der Trigeminus-Ast zum Auge auf Licht – bei photischen Niesern tut das auch der Oberkiefer-Ast. Er löst das Niesen aus. Bei diesem Niesreflex kommt es zum Überspringen der Aktionspotenziale vom Sehnerv auf den Riechnerv. Der Drillingsnerv wird aufgrund der Weiterleitung der Aktionspotenziale des Sehnervs durch die Lichtstrahlen elektrisch gereizt. Das Gehirn verarbeitet diesen Vorgang als Reizung der Nasenschleimhaut und der Betroffene muss niesen. Hat sich das Auge an die Helligkeit gewöhnt, lässt der Niesreiz nach.

Gesundheitsschädlich ist der photische Niesreflex übrigens nicht. Vielmehr handelt es sich um eine harmlose genetische Anomalie, die relative viele Menschen betrifft. Auch hier gilt es, den Niesreflex nicht zu unterdrücken. Das kann körperliche Schäden verursachen. Möchten Sie mehr darüber erfahren, oder haben Sie generelle Fragen zum Thema Sehen, dann kommen Sie gerne vorbei.

 

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Wie kann man Drop-outs entgegenwirken?

Der Anteil an Kontaktlinsenträgern unter den Fehlsichtigen in Deutschland verändert sich seit Jahren kaum. Das bedeutet, dass die Zahl der Neueinsteiger und die der Aussteiger in etwa gleich hoch ist. Doch welche Faktoren führen dazu, dass Fehlsichtige zukünftig auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichten und wie lassen sich diese vermeiden?

Als Ursachen, die sogenannte Drop-outs fördern, werden häufig Trockenheitsgefühl, unzureichender Tragekomfort und schlechte Sicht genannt. Erstaunlich ist, dass viele Kunden das Tragen von Kontaktlinsen einstellen, ohne vorher mit ihrem Kontaktlinsen-Anpasser nach einer Lösung bzw. Optimierung zu suchen. Eine Steigerung des Tragekomforts, Beseitigung von Trockenheitsgefühlen und das Verbessern des Seheindrucks könnten demnach zu deutlich weniger Aussteigern führen.

Dabei sind regelmäßige Nachsorge-Termine beim Optiker genauso wichtig wie beispielsweise der alljährliche Gang zum Zahnarzt. Nur so kann – neben der Aktualität der Linsenstärke – kontrolliert werden, ob die bisher getragenen Kontaktlinsen noch die geeigneten sind. Ebenso kann beurteilt werden, ob das benutzte Pflegemittel und das Handling noch auf die getragenen Kontaktlinsen abgestimmt sind.

Häufig können durch die Veränderung einiger Komponenten das Tragegefühl, die Sicht und der Sitz der Linsen so weit verbessert werden, dass Drop-outs vermieden werden können. Dabei wird geprüft, ob der Kontaktlinsen-Typ und das -Material noch geeignet sind und ob die Tragezeit, das Pflegemittel oder die Anwendungsvorgänge ggfs. angepasst werden müssen.

Die Häufigkeit von Nachsorge-Terminen ist hierbei individuell abhängig vom verwendeten Linsen-Typ. Träger von weichen Monats- oder formstabilen Kontaktlinsen sollten einmal jährlich einen Termin vereinbaren. Denn veränderte Tragebedingungen oder Lebensgewohnheiten können dazu führen, dass die angepassten Kontaktlinsen einer Optimierung bedürfen. Tageslinsen hingegen, müssen nur alle zwei Jahre nachkontrolliert werden, da aufgrund der verkürzten Tragedauer und der entfallenden Pflege ein wesentlich geringerer Anpassungsbedarf besteht. Um das Zusammenspiel der Augen mit den Linsen ausführlich analysieren zu können, sollten die Linsen beim Termin bereits aufgesetzt sein.

Wann haben Sie das letzte Mal eine Kontaktlinsen-Nachsorge in Anspruch genommen? Sind die Werte Ihrer Kontaktlinsen noch aktuell? Vereinbaren Sie gerne Ihren persönlichen Termin zum Check-up.

 

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Wie Wasser unser Sehen beeinflusst

Ob im Meer, am Pool oder am See – gerade bei den aktuellen Temperaturen kühlen wir uns liebend gerne im Wasser ab. Dabei taucht der ein oder andere sicherlich auch mit dem ganzen Kopf unter. Wer nun schon einmal versucht hat seine Augen zu öffnen, weiß, dass die Sicht unter Wasser eine ganz andere ist als gewöhnlich. Dieses Phänomen beobachten auch jene, die normalerweise gar nicht fehlsichtig sind. Aber woran liegt das?

An diesen heißen Sommertagen gibt es kaum schöneres, als sich im kühlen Nass aufzuhalten. Eine beliebte Aktivität im Wasser ist das Tauchen. Dabei ist es egal, ob man Profi-Taucher ist oder einfach gerne im Wasser nach spannenden Dingen sucht. Jeder, der unter Wasser die Augen öffnet, bemerkt schnell, dass es gar nicht so einfach ist, etwas scharf zu erkennen. Und das ist unabhängig der eigentlichen Sehschärfe. Grund hierfür ist die veränderte Lichtbrechung durch das neue Medium vor unserem Auge: das Wasser. 

Im klassischen Zustand sind wir von Luft umgeben. Unsere Hornhaut ist das erste, lichtbrechende Medium, das auftreffende Lichtstrahlen durchqueren müssen, um ein Bild in unserem Kopf erzeugen zu können. Bei emmetropen Menschen, also all jenen ohne eine Fehlsichtigkeit, landen die Strahlen dank der Brechung nun genau an der Stelle des schärfsten Sehens auf unserer Netzhaut und verhelfen zu klarer Sicht. Ametrope Menschen hingegen, also jene mit Fehlsichtigkeit, benötigen ein Brillenglas oder eine Kontaktlinse zur Unterstützung, um die Lichtstrahlen im benötigten Maße zu brechen.

Wechseln wir nun von Luft zu Wasser, sehen wir plötzlich alle gleich – und zwar schlechter. Jedes transparente Medium, durch das wir hindurchsehen können, weist eine andere Brechzahl auf. Dabei ist es egal, ob es sich um Glas, Wasser, Luft oder ähnliches handelt. Die Brechzahl gibt an, wie schnell und stark sich Lichtstrahlen nach dem Durchdringen des Mediums ausbreiten. Bevor wir nun unter Wasser etwas sehen können, müssen die auftreffenden Strahlen dieses erst passieren. Anders als in der Luft oder im Vakuum streut Wasser das Licht deutlich schneller. Treffen die Lichtstrahlen nun auf unsere Hornhaut, werden sie erneut gebrochen. Das führt dazu, dass kein fokussiertes Bild entstehen kann, da sich die Strahlen erst hinter der Netzhaut bündeln.

Um dennoch beim Tauchen klar sehen zu können, wird eine Taucher- oder Schwimmbrille benötigt. Dank einer geeigneten Brille entsteht vor unseren Augen ein Luftraum, der sie vom umgebenden Wasser trennt. Dadurch werden einfallende Lichtstrahlen wieder in den für unser natürliches Sehen nötigen Zustand gebracht und unsere Hornhaut kann ihre Arbeit optimal erledigen. Auch alle Schwimmer mit Fehlsichtigkeit dürfen klare Sicht genießen. Viele Schwimmbrillen lassen sich mit der eigenen Sehstärke ausstatten.

 

Für den nächsten Bade-Ausflug sollte eine Taucherbrille mit in die Tasche wandern, damit dem Entdecken der Unterwasserwelt nichts im Weg steht. So ist maximaler Spaß an kristallklaren Bildern garantiert. Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl und beraten Sie hinsichtlich einer Schwimmbrille mit individueller Sehstärke.

 

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